Logicport
Für die Entwicklung von schnellen FPGA-Applikationen unbedingt empfehlenswert ist ein Logik-Analysator mit mind. 100 MHz, besser mit 500 MHz Sample-Rate und 32 Kanälen. Ich verwende den sehr brauchbaren und dabei mit rund 300 Euro recht preiswerten LogicPort von Intronix zum Anschluss an den USB-Port, der 500 MHz Sample-Rate, 34 Kanäle und diverse Interpreter (SPI, CAN, I2C, RS-232, Analogdarstellung) und Messfunktionen bietet. Im Vergleich zu großen Stand-alone-Geräten ist er sehr einfach zu bedienen und nimmt kaum Platz weg.
Bild: Der LogicPort funktioniert selbst mit Windows 98 auf einem älteren 600-MHz-PC einwandfrei.
Die kostenlose Demo-Software des Herstellers eignet sich auch zum Betrachten der LogicPort-Dateien (Endung LPF), die in manchen FPGA-ZIPs enthalten ist. Hieraus ist das Timing der am jeweiligen Projekt beteiligten Signale ersichtlich.
Bild: Für die Analyse der FPGA-Signale wurde hier ein einfacher Adapter für den LogicPort-Analyzer auf einer Lochrasterkarte angefertigt, der die ersten 32 Signale der VG-Leiste (ab FP20) auf einen Flachkabelverbinder führt.

