Ticket #99 (new Fehler)
Opened 3 years ago
USB-Stick Installation: manual64 => kernel panic
| Reported by: | xanas | Owned by: | ps |
|---|---|---|---|
| Priority: | standard | Milestone: | CD40 |
| Component: | installation | Version: | |
| Keywords: | usb-stick manual64 | Cc: |
Description
Hallo,
zuerst eine kleine Anmerkung: auch ein MBR wird gebraucht!
Sowohl in c't 17/09, S. 154ff, wie auf der ergänzenden Webseite fehlt zumindest für Linux der Hinweis, dass auch ein MBR auf den Stick kopiert werden muss; er ist sonst nicht bootfähig. Eventuell geschieht das durch das Windows syslinux.exe mit der Option "-a", die es aber beim Linux syslinux nicht gibt. Wenn syslinux (unter Linux) installiert ist, braucht man einen MBR nur mit find suchen und wird fündig. Bei DEBIAN (Lenny) kann man dann zum Beispiel eingeben:
dd if=/usr/lib/makebootfat/mbrfat.bin of=/dev/sdc (Achtung, nicht sdc1!)
Dann bootet der Stick auch...
Kernel panic bei manual64
Der oben hergestellte Stick führt mit Auswahl "manual64" zu einer Kernel panic und damit zum Abbruch der Installation. Die Auswahl von nur "manual" läuft dagegen durch; natürlich mit dem Nachteil, dass nicht mehr als 4 GB RAM adressiert werden können :-( Die Annahme, dass eine Installation auf einem Soft-RAID1- bzw. RAID5-System nicht geht, wurde durch die manual-Auswahl für mich widerlegt.
Ein Vergleich der Kernelmodule in den beiden initrd.gz von 386 und amd zeigt zwar, dass bei amd zirka 20 Module weniger vorhanden sind, die scheinen meines Erachtens aber nicht wichtig zu sein; keine Ahnung, woran das jetzt liegen könnte, in der Frühzeit war das eigentlich immer der Fehler.
Folgende Module fehlen:
/drivers/ide/pci/cs5535.ko < /drivers/usb/core/usbcore.ko < /drivers/pcmcia/i82365.ko < /drivers/pcmcia/tcic.ko < /drivers/scsi/in2000.ko < /drivers/scsi/NCR53c406a.ko < /drivers/scsi/ibmmca.ko < /drivers/scsi/53c700.ko < /drivers/scsi/fd_mcs.ko < /drivers/scsi/t128.ko < /drivers/scsi/wd7000.ko < /drivers/scsi/pas16.ko < /drivers/scsi/aha152x.ko < /drivers/scsi/u14-34f.ko < /drivers/scsi/dtc.ko < /drivers/scsi/sym53c416.ko < /drivers/scsi/aha1542.ko < /drivers/scsi/ultrastor.ko < /drivers/scsi/aha1740.ko < /drivers/scsi/sim710.ko < /drivers/scsi/qlogicfas.ko <
Zusatzfrage: Erst RAID, dann LVM oder umgekehrt?
Wenn man tatsächlich mit LVM arbeiten will, muss dann ein RAID vorher oder nachher (vom LVM gesehen) einrichten?
Oder ist das Geschwindigkeitsargument, weswegen LVM empfohlen wird, eigentlich nicht mehr richtig? Ich könnte mir vorstellen, dass große Images auf einem RAID5 auch zügig arbeiten.
Es ist schade, dass KVM immer noch keine PCI-Geräte wie eine TV-Karte durchreicht, zumindest bei stabilen Distributionen, ansonsten ist KVM sehr schön intuitiv und man bekommt schnell eine virtuelle Maschine zu sehen. Aber Sie haben ja Recht mit den Argumenten in dem c't-Artikel und deshalb den c't-Debian-Server 4 doch auf XEN aufgebaut, vielleicht wird die 5-er Version mal mit KVM...
Mit freundlichen Grüßen
andreas