Netzwerk
Die Kommunikation zwischen Test-Client und -Server klappt, aber die Web-Oberfläche der Firewall und des SBS sind nicht erreichbar.
Wenn Server und Client nur per Patchkabel verbunden sind, also kein Switch (oder Hub) dazwischen steht, stört das die Software-Bridge. Ein ifconfig eth0 up auf dem Server genügt. Das Gerät eth0 ist dabei die Netzwerkkarte in der intern-Bridge. Welche Karte in welcher Bridge steckt, zeigt brctl show.
Eine domU verliert bei jedem reboot ihr Netzwerkinterface.
Das Paket udev in der domU kann dafür verantwortlich sein. Die Lösung heisst aptitude remove udev. Alternativ kannst du die udev Intelligenz deaktivieren.
Xen
Eine fertige, aus dem Internet heruntergeladene DomU will partout nicht starten. Xen meldet einen Fehler 22.
Die Fehlermeldungen, die Xen absondert, sind kryptisch: Fehler 22 tritt auf, wenn man versucht, eine DomU mit Xen-Kernel ohne PAE-Erweiterungen auf einem System mit PAE-Xen(-Hypervisor) zu starten.
Kann Xen auch Betriebssysteme ausführen, die nicht paravirtualisiert sind?
Das klappt nur dann, wenn ein geeigneter Prozessor mit Funktionen zur Virtualiserung vorhanden ist.
Nach dem Erhöhen des virtuellen Speichers einer DomU lässt sich diese nicht mehr starten. Die Dom0 gibt freiwillig nichts heraus, obwohl da genug vorhanden wäre.
Oft kann man die Dom0 dazu zwingen, Hauptspeicher freizusetzen. xm mem-set Domain-0 64 setzt den ihr zur Verfügung stehenden Speicher auf 64 MByte.
Kann ich mit meinem System eine Windows Maschine installieren?
Das hängt von deinem Prozessor ab. Boote ein Linux und wenn folgender Befehl eine Zeile ausgibt, kannst du Windows 'paravirtualisiert' betreiben. egrep '^flags.*(vmx|svm)' /proc/cpuinfo . Alternativ such deinen Prozessor auf dieser Kompatibilitätsliste.
Installation
Die Installation findet keine Netzwerkkarte oder Festplatte.
Der c't-Debian-Server 2 verwendet den schon etwas älteren Kernel 2.6.18 und läuft deswegen nicht auf jedem topaktuellen System.
Bei der Installation auf einem System mit Asus P5K Board wird eine Firewire-Netzwerkkarte gelistet und beim booten des Servers kommt die Meldung -lost interupt-.
Im Advanced-Menü des BIOS den -Onboard 1394 Controller- deaktivieren.
Läuft der Server selbst in einer virtuellen Umgebung, um ihn zunächst mal befühlen zu können?
Da er schon beim ersten Reboot nach der Installation Xen startet, ist das kritisch: Mit VirtualBox scheitert der Einsatz. Unter Qemu müssen Sie das Beschleunigermodul nach der Installation vor dem ersten Reboot entfernen, dann klappt es. Mit VMware 6 startet auch der zweite Teil der Installation. Anhaltende Tests haben wir allerdings nicht unternommen ...
ClarkConnect
Die Registrierung des ClarkConnect-SBS will partout nicht gelingen. Es heißt stets, das System sei bereits registriert.
Leider haben wir es versäumt, ein Zertifikat zurückzusetzen, durch das Point Clark Network die Installationen voneinander unterscheidet. Wandeln Sie die URL des Web-Interface je nach Hostname im Adressfeld des Browsers so ab: https://sbs.zuhause.xx:81/admin/register.php?Reset. Entscheidend ist das ?Reset mit großem Anfangsbuchstaben. Anschließend gelingt die Registrierung.
Nach der Installation von CUPS komme ich nicht auf die Konfigurationsseiten, sondern bekomme einen 403-Fehler angezeigt.
Ist auch in der Doku von ClarkConnect? nicht erwähnt. Aber in der Datei /etc/cups/cupsd.conf wird unter <Location> der IP-Bereich festgelegt, der auf die Konfigurationsseiten von CUPS zugreifen darf. Standardmäßig ist da 192.168.1.x oder so eingestellt. Wessen internes Netz nicht damit übereinstimmt muss das nur entsprechend hier und etwas weiter unten für <Location /admin> entsprechend anpassen (zB 172.16.1.x oder 10.0.0.x). Dann noch CUPS neu starten und man kann seinen Drucker einrichten.