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Installationsanleitungen für Arduino

Der Name Arduino bezeichnet nicht nur das Mikrocontroller-Board, sondern auch die zugehörige kompakte integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) für den Steuercode. In der IDE entwickelt man kleine Programme, sketches genannt, und sendet sie über USB als Hex-Dateien mit Maschinencode an das Arduino-Board. Dieses schreibt das Programm selbst dauerhaft in seinen Flash-Speicher und führt es sofort danach aus.

1. Arduino-IDE installieren

  • Laden Sie sich die kostenlose Entwicklungsumgebung von der  Arduino-Projektseite herunter. Sie steht für Windows, Mac OS X und Linux zur Verfügung.
  • Unter Windows:
    • Packen Sie das heruntergeladene ZIP-Archiv aus und verschieben Sie den darin enthaltenen Ordner an den gewünschten Ort in Ihrem Dateisystem, etwa in den Ordner C:\Programme.
    • Wechseln Sie in diesen Ordner und legen Sie per Rechtsklick auf arduino.exe eine Verknüpfung an. Verschieben Sie diese nach Belieben auf den Desktop, in die Schnellstartleiste oder ins Startmenü.
    • Starten Sie Arduino mit einem Doppelklick.
    • Unter File/Preferences finden Sie den Eintrag "Sketchbook location", der bei Vista und Windows 7 auf den automatisch neu angelegten Ordner <username>\Dokumente\Arduino und bei XP auf <username>\Dokumente und Einstellungen\Arduino verweist. Möchten Sie Ihre Programme lieber in einem anderen Ordner speichern, können Sie diesen dort angeben.
  • Unter Mac OS X:
    • Entpacken Sie das heruntergeladene Zip-Archiv durch einen Doppelklick.
    • Verschieben Sie das entpackte Verzeichnis ins Programme-Verzeichnis.
    • Wechseln Sie in dieses Verzeichnis und starten das Programm Arduino mit einem Doppelklick.
    • Falls Sie eine Fehlermeldung wie "Uncaught exception in main method..." bekommen, müssen Sie Mac OS X anweisen, die  Arduino-IDE als 32-Bit-Anwendung auszuführen.
    • Unter Arduino/Preferences in der Menüleiste finden Sie den Eintrag "Sketchbook location", der auf das automatisch neu angelegte Verzeichnis namens Arduino im Dokumente-Verzeichnis (/Users/<username>/Documents/Arduino) verweist. Möchten Sie Ihre Programme lieber in einem anderen Ordner speichern, können Sie diesen dort angeben.
  • Unter Linux:
    • Packen Sie das heruntergeladene TGZ-Archiv aus und verschieben Sie das darin enthaltene Verzeichnis an den gewünschten Ort in Ihrem Dateisystem.
    • Wechseln Sie in dieses Verzeichnis und starten Sie die Datei namens arduino mit einem Doppelklick.
    • Beim Start werden Sie aufgefordert, das Verzeichnis anzugeben oder neu anzulegen, in dem Sie Ihre eigenen Programme speichern wollen.

2. Installation des USB-Treibers

  • Die Installation unterscheidet sich je nach Betriebssystem und Board. Eine aktuelle Anleitung (englisch) finden Sie auf den  Arduino-Seiten.

3. Anschließen des Arduino-Boards

  • Schließen Sie das Board mit dem USB-Kabel an den Rechner an.

  • Wählen Sie unter Tools/Board das korrekte Modell aus, beispielsweise "Arduino Nano", wenn Sie mit dem Segor-Materialpaket arbeiten.
  • Wählen Sie unter "Tools/Serial Port" die korrekte Schnittstelle aus. Auf dem Mac ist jene die richtige Wahl, die /dev/tty.usbserial im Namen führt, unter Windows hilft im Zweifelsfall oft ein Blick in den Gerätemanager. Achtung: Die Schnittstelle ist erst sichtbar, wenn das Arduino-Board mit dem Rechner verbunden ist.
  • Öffnen Sie die Code-Datei (Endung .pde) des Programms, das sie in den Mikrocontroller laden wollen.
  • Klicken Sie auf das eckige Symbol mit dem Pfeil nach rechts (Upload to I/O Board).




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