Mit dem Ziel einer besseren Kommunikation zwischen Autoren und Redakteur hat die Redaktion einige Regeln aufgestellt. Deren Bedeutung soll allerdings gleich relativiert werden: Niemand sollte sich davon abschrecken lassen, einen Beitrag einzusenden, nur weil dieser nicht allen Regeln entspricht.
Das Wichtigste zuerst: Bitte überlassen Sie nicht denselben Beitrag mehreren Redaktionen zur Veröffentlichung. heise Developer ist nur an Exklusivbeiträgen interessiert. Falls Sie ein Manuskript auch an eine andere Redaktion gesandt haben, vermerken Sie das im Anschreiben. Sie können gern unaufgefordert Manuskripte einsenden, sinnvoller sind aber Absprachen im Vorfeld über Themenauswahl und inhaltliche Schwerpunkte. Geben Sie bitte in allen Zuschriften Telefonnummer/n und E-Mail-Adresse an. Falls Sie Fragen an die Redaktion haben, ist Ihr Anruf jederzeit willkommen.
Hilfreich mag es sein, zu einem Artikelthema gleich eine Gliederung und/oder ein aussagekräftiges Abstract mitzuschicken.
Entscheiden wir uns für eine Veröffentlichung Ihres Beitrages, gelten diese Autorenrichtlinien als Bestandteil des mit Ihnen geschlossenen Vertrages (die "Autorenvereinbarung" erhalten Sie auf Anfrage).
Je prägnanter ein Artikel ist, desto mehr Leser wird er finden. Ein Online-Artikel ist keine Seminararbeit, die möglichst viel Wissen des Autors präsentiert, sondern soll ein Thema behandeln. Eine kurze (max. 350 Zeichen), locker geschriebene Einleitung sollte den Artikel umreißen, die Bedeutung des Themas hervorheben und das Interesse der Leser wecken. Zwischenüberschriften bitte nicht nummerieren (wie in wissenschaftlichen Arbeiten). Wichtiger als eine Gliederung ist der Leseanreiz.
Beachten Sie, dass Sie für ein Online-Medium schreiben. Im Bereich Online gelten andere Lesegewohnheiten, auch sind die Darstellungsmöglichkeiten nicht mit denen von Print-Artikeln vergleichbar. Beispielsweise mag sich ein sehr langer Artikel als eher abschreckend erweisen. Einen guten Eindruck erhält man übrigens durch das Stöbern in bereits veröffentlichten Artikeln auf heise Developer. In der Regel bestehen die dort zu findenden Beiträge aus Vorspann, Fließtext, Zwischenüberschriften, Listings, Bildern samt Bildunterschriften, Tabellen, kleiner Autoren-Vita und Literaturangaben.
Viele Zusammenhänge werden durch Abbildungen verständlicher. Wir nehmen Vorschläge für Fotomotive oder technische Zeichnungen und Skizzen dankend an. Bei Screenshots ist zu überlegen, ob nicht nur ein Ausschnitt das zu Dokumentierende konkretisiert. Wichtig sind Bildunterschriften für alle Abbildungen. Diese sollten in kürzester Form interessante Aspekte wiedergeben. Also nicht:
Bild1. Flussdiagramm des Programms
sondern (beispielsweise):
Mit dieser Sortier-Routine lassen sich mehrere 10.000 Datensätze in wenigen Sekunden ordnen (Abb. 1).
Zwar sind die meisten heise-Developer-Leser IT-Profis, verstehen aber vom Thema in der Regel weniger als Sie. Bemühen Sie sich deswegen um eine möglichst verständliche Sprache; wenig gebräuchliche Fachbegriffe lassen sich oftmals nebenbei (im Nebensatz oder in Klammern) erläutern, ohne dadurch den Lesefluss zu behindern. Unter Umständen ist ein Glossar sinnvoll. In der Regel werden Artikel von der Redaktion sprachlich überarbeitet und anschließend vom Autor "abgesegnet". Diese Autorenkorrektur kann bei sehr engen Terminen, Urlaub des Autors oder aus ähnlichen Gründen entfallen.
Alle Absprachen, auch Aufträge der Redaktion, werden vorbehaltlich der Prüfung des Manuskripts getroffen beziehungsweise erteilt. Die Heise Zeitschriften Verlag GmbH & Co. KG ist in keinem Fall zur Veröffentlichung eines Beitrags verpflichtet. In Aussicht gestellte Veröffentlichungstermine sind unverbindlich. (Sie müssen es sein, denn eine auf Aktualität bedachte Redaktion muss gelegentlich kurzfristig umdisponieren.)
Das Honorar wird bei Aufschaltung des Artikels fällig, Sie erhalten dann von der Redaktionsassistenz unaufgefordert eine Abrechnung nebst Überweisung. Als Richtsatz gilt zurzeit ein Betrag von 150 Euro pro 6500 Zeichen, Abweichungen nach oben oder unten können etwa durch besonders wenig oder viel Nachbearbeitungsbedarf in der Redaktion entstehen. Details zu Fragen des Urheberrechts respektive Copyrights entnehmen Sie bitte der Autorenvereinbarung, die wir vor Veröffentlichung des Beitrags von Ihnen unterschrieben
vorliegen haben müssen.
Zum Schluss: Tragen Sie uns bitte gelegentliche Verzögerungen insbesondere zu Urlaubs- und Messezeiten bei der Artikelbearbeitung nicht nach.
Senden Sie uns das Manuskript per E-Mail oder in begründeten Ausnahmefällen auf einem Datenträger zu:
Text: Das in der Redaktion verwendete Dokumentenformat ist primär ISO-8859-1, populär ausgedrückt unformatierter ASCII-Text mit ISO-Umlauten. Die Redaktion nimmt aber auch Word- oder OpenOffice.org-Dokumente entgegen. Verwenden Sie bitte auf keinen Fall Druckersteuerzeichen, vermeiden Sie Worttrennungen, Blocksatz, Einrückungen und Tabulatoren. Fügen Sie nach jedem Absatz eine Leerzeile ein. Enthält der Artikel größere Tabellen oder ähnliche Textteile, die formatierten Text erfordern, senden Sie uns diese sicherheitshalber parallel als Doc-, PDF-, PostScript- oder HTML-Datei zu.
Listings: Bei Softwarebeiträgen ist immer eine Erprobung der Programme nötig. Diese sind deshalb grundsätzlich computerlesbar zur Verfügung zu stellen. Achten Sie in Listings auf eine annähernd gleichmäßige Darstellungsbreite. Verwenden Sie möglichst nicht mehr als 55, nur nach Absprache 70 Anschläge pro Zeile. Die Aussagekraft von Kommentaren in Listings darf unter der Längenbegrenzung nicht leiden; spendieren Sie gegebenenfalls eine Zeile mehr.
Abbildungen: Achten Sie bitte darauf, dass Bilder von überdurchschnittlicher Qualität sind und Web-fähigen Dateiformaten entsprechen. Geben Sie bitte Hinweise zur Zuordnung eines Bildes zu einer bestimmten Textpassage in eindeutiger Form.
Autorenkontakt: Lassen Sie uns eine kurze Autorenvita (vielleicht zwei Sätze) sowie, für die Autorenabrechnung, Ihre Bankverbindung zukommen. Die Redaktion benötigt keine Bilder der Autoren, sie landen sowieso nicht im Artikel.