Fazit
Die wesentliche Neuerung des ForkJoinPool sind die Task Queues der Worker Threads sowie das Work-Stealing-Verfahren. Dadurch eignet sich der ForkJoinPool prinzipiell für alle Szenarien, in denen Tasks bei ihrer Ausführung weitere Tasks einplanen. Der Praxistest hat gezeigt, dass der ForkJoinPool für Szenarien mit Zerlegung (wie zum Beispiel MapReduce) gute Ergebnisse erzielt und robuster als der ThreadPoolExecutor ist. Großes Potenzial hat der ForkJoinPool außerdem in ereignisgesteuerten Szenarien (wie zum Beispiel Actor Scheduling), in denen allerdings auf die Fairness zu achten ist. Aktuelle Weiterentwicklungen des ForkJoinPool enthalten zusätzliche Optimierungen, sodass es spannend sein wird zu beobachten, wohin die Reise geht.
(jul)
Dr. Patrick Peschlow
ist Experte für die Java Virtual Machine und hat langjährige Erfahrung in der Entwicklung paralleler und verteilter Java-Anwendungen. Er arbeitet als Performance Engineer bei der codecentric AG und ist aktuell an der Realisierung einer hochskalierbaren Cloud-Anwendung beteiligt.
Ab sofort kann man sich mit Vorträgen für die neue Konferenz zu Agile ALM, Continuous Delivery und DevOps bewerben.






Am 5. und 6. Juni trifft sich in Toulouse die Eclipse-Community zur Erstauflage der EclipseCon France. Bis 26. Mai kann man sich noch zum Frühbucherpreis registrieren.