Kais bewegtes Web 03.04.09
Konjunkturpaket mal anders: Adobe stellt seit kurzem arbeitslosen Entwicklern eine kostenfreie Lizenz für die Eclipse-basierte Entwicklungsumgebung Flex Builder zur Verfügung. Eine durchaus interessante Idee, und aus Sicht von Adobe wahrscheinlich ein cleverer Schachzug, der die Entwicklerbasis weiter vergrößern dürfte – obwohl das Flex 3 SDK ja sowieso schon Open Source und frei verfügbar ist.
Im Endeffekt kostet diese Aktion Adobe wahrscheinlich finanziell einen relativ geringen Betrag: Flex 4 und Flex Builder 4 stehen vor der Tür, die Motivation, jetzt noch "Flex Builder 3"-Lizenzen zu kaufen, dürfte bei vielen potenziellen Nutzern eher gering sein. Außerdem schläft auch die Konkurrenz nicht: Die Eclipse-basierte Flash-IDE FDT unterstützt in der aktuellen Beta jetzt endlich Flex, und JetBrains hervorragende Java-IDE IntelliJ IDEA schlägt sich sehr tapfer als Flex-Entwicklungswerkzeug.
Beim Lesen der entsprechenden Blog-Posts und Newsticker-Meldungen sind mir allerdings ein, zwei Dinge aufgefallen:
Gibt es ähnliche Konjunkturpakete auch von anderen Herstellern?
Update (8. April 2009) - Es gibt jetzt auch eine offizielle Adobe-Seite, auf der man die kostenfreie Lizenz bestellen kann.
Kai lebt in seiner Wahlheimat Wellington in Neuseeland und arbeitet dort als Director und Software Solutions Architect für das von ihm mitbegründete Unternehmen Ventego Creative Ltd.