Architektur/Methoden 29.08.2011 - 14:46
Schlagwörter: Zertifizierung
Ideen erfolgreich in die Praxis umzusetzen, stellt für viele Unternehmen eine große Herausforderung dar. Ein ECQA Certified Innovation Manager nimmt sich dieser Aufgabe an, da ihm das Wissen für den Aufbau eines systematischen und effektiven Innovationsmanagements in seiner Ausbildung vermittelt wurde.
Aus Ideengewinnung und deren effektiver Nutzung entstehen Innovationen, die eine Voraussetzung für erfolgreiche Geschäftsstrategien darstellen. Da Ideen häufig falsch eingeschätzt und schlecht kommuniziert werden, bleiben viele Innovationen unerkannt und landen nicht auf dem Markt. Die richtige Nutzung von Wissen und Ideen ist eine wichtige Herausforderung für das Management. Dieser Aufgabe sieht sich ein Innovationsmanager gegenübergestellt.
Die Ausbildung zum ECQA Certified Innovation Manager vermittelt hilfreiche Methodiken. Sie zielt auf den Aufbau einer Lernorganisation und Schaffung eines Umfelds, das Innovationen hervorbringt. Teilnehmer an der Zertifizierung erlangen das Wissen rund um die Themenkreise kreative organisatorische Lernumgebungen, Wissensmanagement, Marktforschung und Strategien, Lernen durch Kundenbeziehungsmanagement und im Team sowie Teammotivation. Dabei stellt die European Certification and Qualification Association mehr als 30 Fallstudien aus einem ausgearbeiteten Firmenpool zur Verfügung.
Die praxisbezogenen Schulungen bestehen für die Teilnehmer aus einer Mischung vorgestellter Prinzipien und konkreter Aufgaben. Im Rahmen von Firmenkursen gibt es zudem die Möglichkeit, das Konzept einer lernenden Organisation zu erarbeiten.
Eine wichtige Funktion des Innovation Management ist der Aufbau einer Ideen- und Wissensorganisation, die sich ständig anpassen und erneuern kann. Ein Innovationsmanager hat somit eine strategische Funktion inne. Er berät das Management und leitet Projekte, um die Lernfähigkeit des Unternehmens dynamisch zu steigern.
Es gibt viele theoretische Ansätze und Publikationen dazu, wie eine lernende Organisation aufzubauen ist. Die Konzepte in der Ausbildung legen die Analyse von über 40 führenden Unternehmen und über 50 vernetzten Innovationsprojekten zugrunde, die die Erfolgskriterien in Form von Designregeln einer Innovationsarchitektur beschrieben haben.
Im Kurs werden diese Regeln erklärt und auf ein Unternehmen angewendet. Das Ziel ist, eine praktisch anwendbare Architektur zu erstellen. Das inkludiert Themen wie Innovationsstrategien, Wissensmanagement, Kompetenzmanagement, Kundeneinbindung in Innovationsstrategien und Kernkompetenzanalyse des Unternehmens.
Wie ein standardisierter Innovationsprozess auszusehen hat, darüber gibt es eine Vielzahl an Publikationen. Die meisten beschreiben ihn als Workflow. Die Analyse bei erfolgreichen Unternehmen hat ergeben, dass der Innovationsprozess eine regeltechnische dynamische Rückkopplung auf Basis von Feedbacks hat, sodass Outputs den Input wieder beeinflussen. Auf der Grundlage dieser Industrieerfahrungen wurden Feedback-basierte Innovationsprozesse erstellt. Über Designregeln setzen die Kursteilnehmer für solche Prozesse auf ihr Unternehmen ausgerichtete Modelle an. Ziel ist es, praktisch anwendbare dynamische Innovationsprozesse zu erstellen.
Innovationsanalysen haben gezeigt, dass die richtige multikompetente Mischung von Teams zu Innovationen führt. Gerade die Kompetenz, solche Teams zu bauen, zu moderieren und in Innovationsprojekten zu begleiten, ist ein Schlüssel, um Innovation zu schaffen. Das umfasst Themen wie Systemtheorie, Feedback-basierte Innovationssprozesse, Regeln für Manager zur Förderung der Innovation und Strategien zur Etablierung von Innovationsprozessen.
Innovation erfolgt in multikompetenten vernetzten Teams. In ihnen bilden sich bestimmte Team-Patterns heraus, die entweder die Innovation fördern oder aber auch zerstören können. Das schließt Themen wie Offenheit, Teamkommunikation, multinationale Teams, Konfliktmanagement und Teamdynamiken ein.
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