Know-how 05.11.2008 - 16:23
Schlagwörter: Projektmanagement
Der erste Teil der Anleitung zur individuellen Anpassung des V-Modell XT beschrieb die wesentlichen Aspekte der inhaltlichen Erweiterungen. Mit der Anpassung von Ablauf- und Durchführungsplänen geht es weiter.
Aus der Vogelperspektive betrachtet präsentiert sich ein Projekt als eine Abfolge von Meilensteinen, die in einer vorgegebenen Reihenfolge durchlaufen werden. An jeder dieser Zwischenstationen liefern die Beteiligten Ergebnisse. Im V-Modell modelliert man die Meilensteine als Entscheidungspunkte.
Ist ein solcher erreicht, entscheidet ein Gremium, in der Regel der Lenkungsausschuss, anhand der Produktinhalte und der Qualität der vorliegenden Ergebnisse (Dokumente, Modelle, Systemelemente et cetera) über den Projektfortschritt. Ein Entscheidungspunkt ist folglich ein Element, dem eine Menge von Produkten zugeordnet ist. Es hat einen konkreten Termin und gehört damit zum Projektplan.
In der Projektdurchführungsstrategie legen die Modellierer fest, in welcher Reihenfolge die Entscheidungspunkte durchlaufen werden sollen. Sie fungiert als Vorlage für die Planung eines V-Modell-Projekts. Bei der Erstellung des Projektplans hilft ein Werkzeug im Projektassistenten.
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