Know-how 08.12.2008 - 15:32
Schlagwörter: Web
Wer seine Site für Apples Mobiltelefon iPhone anpassen will, muss manches beachten und kann auf allerlei Hilfsmittel zurückgreifen.
Lokale Applikationen durch im Browser laufende Webapplikationen zu ersetzen, gelingt sowohl auf Workstations als auch auf mobilen Geräten bisher nur eingeschränkt. Ein Überblick über Features, Einschränkungen und Besonderheiten hilft bei der Entscheidung, ob und wie sich Webapplikationen für das Gerät optimieren lassen.
In Gegensatz zu den auf mobilen Geräten sonst meist anzutreffenden speziellen Produkten läuft auf dem iPhone Safari und damit ein weitgehend voll funktionsfähiger Browser. Er gaukelt dem Webserver eine Fensterbreite von 980 Pixeln vor und skaliert die Darstellung dann auf die vorhandenen 320 (bei horizontaler Orientierung 480) Pixel. Die meisten Seiten stellt er damit nahezu perfekt dar: Obwohl Fließtext so nur selten lesbar ist, kann man sich einen Überblick über Seiteninhalte und eingebettete Grafiken verschaffen und Überschriften lesen. Für Details zoomt Doppeltippen in einzelne Spalten und Blöcke hinein- und wieder heraus. Dabei bemüht sich Safari, die Elemente passgenau auf den Schirm zu bringen. Voraussetzung hierfür ist allerdings ein Seitenlayout, das den Textumbruch nicht vollständig dem Browser überlässt: Bei Zeilen, die sich über die gesamten (virtuellen) 980 Pixel erstrecken, bleibt einem nur die Wahl zwischen mikroskopisch winziger Darstellung oder kontinuierlichem horizontalen Scrollen nach freiem Hineinzoomen durch „Aufziehen“ eines Bereichs mit zwei Fingern. Webseiten, die die Textbreite nicht begrenzen, gibt es allerdings selten, da sie auf Desktops bei üblichen Fenstergrößen und Auflösungen leicht zu enormen Zeilenlängen führen und deshalb mittlerweile fast ganz ausgestorben sind.
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