The World of IT 24.08.09
Nach etlichem Lesen von Berichten zu den neuen Festplatten, die nur noch aus einem Chip bestehen (sogenannte SSD-Platten, also Solid State Disks), habe ich es gewagt, mir eine 160-GB-Platte zu kaufen. Es war die Intel X-25 M, die interessanterweise vor dem Urlaub noch 700 Euro kostete und nach meinem Urlaub in einer zweiten Generation zur Verfügung stand, die nicht nur etwas besser, sondern auch 30 % billiger war (knapp 400 Euro).
Kleiner Tipp: In der Artikel-Nummer SSDSA2MH160G2C1 ist das G2 wichtig, das für "zweite Generation" steht, denn Vorsicht, Intel bietet die erste Generation nach wie vor an.
Der Einbau selbst war dann völlig problemlos (alte 160 GB HDD raus, neue 160 GB SSD rein, wobei man bei meinem Laptop mit einer Schraube den Festplatten-Caddy übertragen musste).
Bei der Installation von Windows XP merkte man schon was (keine 30 Minuten). Genauso bei der Installation der restlichen Software (ich habe alle Quellen grundsätzlich auf der Festplatte, sodass ich dieses Backup zuerst einspielte und dann von der SSD installierte).
Und dann habe ich mal einen ersten Vergleich gezogen. Zwei Dinge waren mir wichtig:
Beides ist in bemerkenswerterweise eingetreten:
Alles natürlich grob und ohne Gewähr; eine Neuinstallation von XP hat ja auch einen Effekt. Aber ich weiß jetzt eins: Eine herkömmliche Festplatte kommt mir nicht mehr ins Haus. Geht gar nicht!
Nicolai Josuttis (josuttis@it-communication.com) beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Konzeption und Realisierung von mittleren bis großen Software-Systemen.