7bit schrieb am 7. Februar 2012 18:08
> "In den meisten, sich von C ableitenden Sprachen hingegen gilt als
> guter Stil, Variablen erst dort zu deklarieren, wo sie tatsächlich
> benötigt werden"
>
> Ich stimme hier nicht zu. Das war noch nie guter Stil, das ist
> bestenfalls ein gewisser Stil der von manchen gepflegt wird (weil es
> der Compiler leider nicht verbietet) aber es ist kein guter Stil. Es
> ist ein fragwürdiger Stil.
Naja, ich habe da schon böse Diskussionen mit C'lern erlebt, die es
durchaus so gesehen haben, wie der Artikel beschreibt.
> In fast allen von C's (hübscheren) Sitefschwestern (Pascal zum
> Beispiel samt Verwandtschaft und Nachkommen) ist es übrigens gar
Ich würde Pascal, Ada usw. nicht als Stiefschwestern von C
bezeichnen. Historisch und konzeptuell.
> keine Stilfrage sondern sogar *zwingend* erforderlich die Variablen
> (genau wie auch Typdeklarationen) immer schön ordentlich separat in
> den explizit dafür vorgesehenen Abschnitten *vor* dem Codeblock zu
> deklarieren, niemals kreuz und quer mit dem restlichen Code
> vermischt. Dies führt dann regelmäßig zu erheblich besser lesbarem
> Code.
Sehe ich 100% genauso. Allerdings kommen dann die Leute aus der
C-Fraktion und erzählen einem, dass das böse ist, weil zB
Zählervariablen nur im Skopus der Schleife deklariert werden sollen.
Aber ganz unabhängig von C/Pascal: Irgendwie kam mir der Ansatz bei
Javascript immer schon so vor, als wäre er mutwillig zur Verwirrung
der Programmierer erfunden worden.