Übrigens: Schade, dass hier bei den wirklich interessanten Artikeln
die dazugehörigen Foren nicht aktiviert werden.
Zum Artikel
(http://www.heise.de/developer/artikel/Robert-Lemke-im-Interview-zu-FLOW3-1362225.html)
selbst:
"[...] durch Konventionen dazu geführt wirst, sauber zu
programmieren."
Genau das ist IMHO die Maxime und der große Fehler, den so viele der
sogenannten "Frameworks" der letzten Jahre machen.
Das ist ähnlich, als wenn ich nur noch Plastikmesser statt richtiger
Messer verwenden würde. Oder als wenn ich bei der Konzeption eines
neuen Autos nur flauschiges Plüsch statt scharfkantigem Metall
einplanen würde.
Zurück zum Punkt: "Framework-Entwickler" verlieren sich offenbar zu
sehr im Designen der Restriktionen ihres Frameworks. Statt sich aktiv
um Funktionen zu kümmern. Also im Design vorwiegend damit
beschäftigt, den FW-User in die eine "richtige" Richtung zu lenken,
statt dem FW-User Arbeit abzunehmen. Restriktiv statt progressiv.
Hat natürlich Vorteile und seinen Sinn, aber im Großen und Ganzen
eben auch sehr viel Zeitverschwendung (beim Designen des FW, und
später verschwenden die Entwickler konkreter Projekte auch nochmal
jede Menge Zeit, um sich ihren Weg durch die FW-Restriktionen zu
bahnen).