30.01.2013 14:18
Compuware Workbench unterstützt IMS-Datenbanken
Compuware hat eine neue Version der Compuware Workbench veröffentlicht. Die Entwicklungsumgebung bietet eine sich in Eclipse integrierende Benutzeroberfläche für die Entwicklung und Verwaltung von Mainframe-Anwendungen und -Daten. Als Verbesserungen sieht der Hersteller ein offenbar schnelleres sowie effizienteres Datei-Handling und Datenmanagement sowie erweiterte Debugging-Funktionen an.
Der sogenannte File-AID Data Editor in der Workbench unterstützt neben DB2 und anderen Mainframe-Datenhaltungssystemen nun IMS-Datenbanken, also auch ältere Mainframe-Datenbanksysteme. Mit den neuen Funktionen können Entwickler IMS-Datenstrukturen mit dem Editor genauso bearbeiten, durchsuchen und nachvollziehen wie in anderen Mainframe-Datenhaltungssystemen. Das immer noch etablierte File-AID hat Compuware bereits vor 30 Jahren als plattformübergreifende Technik für das Dateihandling und Datenmanagement eingeführt. Der dafür zuständige Editor unterstützt jetzt auch XREF von File-AID MVS, indem er die automatisierte Auswahl und Nutzung verschiedener Layouts für Daten mit verschiedenen Satztypen erlaubt.
Compuwares integriertes Analyse- und Testwerkzeug Xpediter/Eclipse enthält jetzt "Monitor/Reverse"- und "Step Into"-, "Step Over"- und "Step Return"-Funktionen, außerdem gibt es flexiblere Navigationen durch den Quellcode im Debugging-Prozess. Schließlich können sich Anwender nun Diagnosen, Syntaxfehler und Warnungen, automatisch im Code anzeigen lassen.
(ane)
Ab sofort kann man sich mit Vorträgen für die neue Konferenz zu Agile ALM, Continuous Delivery und DevOps bewerben.