14.08.2009 10:26
Wie man dem kürzlich in Version 0.9 vorgestellten neuen Eclipse e4 eine Anwendung erstellt, zeigt beispielhaft Lars Vogel in seinem neuen "Eclipse Papercuts"-Blog-Eintrag. Die gezeigten Erfahrungen können als Ausgangspunkt für die Verwendung weitergehender neuer Funktionen wie das neue Cascading Style Sheets (CSS) für die Gestaltung von SWT-Widgets oder das Erstellen von Eclipse-Komponenten in JavaScript dienen. Insbesondere das neu modellierte User Interface führt dazu, auf eine Menge überflüssigen Code verzichten zu können.
Neben der Integration und Umsetzung der aus dem Web bekannten Techniken wie CSS und JavaScript enthält e4 zahlreiche die Architektur von Eclipse betreffende Änderungen. Es enthält gegenüber der 3.x-Entwicklungsschiene ein vereinfachtes Programmiermodell sowie überarbeitete APIs und soll verstärkt als Plattform für Web-basierte Runtime-Techniken dienen.
Die nächste Eclipse-Entwicklungsschiene ist stark von Prinzipien modellgetriebener Softwareentwicklung getrieben. Das liegt auch daran, dass unter der Workbench von e4 ein EMF-Modell (Eclipse Modeling Framework) liegt, das zusätzliche Metadaten integriert. Parallel zu e4 wird es weitere größere Releases der Eclipse-3.x-Entwicklungsschiene geben, e4 aber nicht in allen Bereichen abwärtskompatibel mit Eclipse 3.x sein.
(ane)
Mehr zum Thema Java Eclipse JavaScript