04.02.2011 10:18
Erste Version des Jenkins-CI-Systems nach der Abspaltung von Oracle
Die Jenkins-Entwickler haben eine erste Version ihres Continuous-Integration-Systems veröffentlicht, nachdem die mit der Open-Source-Technik einhergehende Community sich für eine Abspaltung von dem von Oracle geförderten Hudson-Projekt entschieden hatte. Die Abspaltung und der Namenswechsel waren die Folge von Markenstreitigkeiten zwischen Oracle und zentralen Entwicklern des Continuous-Integration-Systems. Diese waren zustande gekommen, als die Hudson-Community begonnen hatte, sich eine andere Heimat als die von Oracle betreuten Repositories zu suchen.
Zu den auffallendsten Änderungen der ersten Jenkins-Version gehören die Umbenennungen des .war-Archiv in jenkins.war und des "run-as"-User zu jenkins sowie die Verlegung der Bibliotheksdateien nach /var/lib/jenkins. Die neue Version gibt es – lizenziert unter der MIT-Lizenz – als .war-Datei, als .deb- oder als RPM-Paket für Red Hat oder openSUSE.
Oracle hat indes angekündigt, Hudson weiterentwickeln und über die nächsten Monate mit hoher Wichtigkeit bezeichnete Fehler der aktuellen Hudson-Version beseitigen zu wollen. Auch ist geplant, den Entwicklungs- und Release-Prozess formaler und transparenter zu gestalten. Unterstützung erhält Oracle durch Sonatype, einen Hersteller von Programmierwerkzeugen, der maßgeblich hinter der Entwicklung des Build-Tools Maven steht. Sonatype will in Hudson weiter investieren.
(ane)
Jetzt die neue Konferenz zu Agile ALM, Continuous Delivery und DevOps vormerken!
Das neue Sonderheft zum Status quo zur Qualitätssicherung in der Softwareentwicklung mit dem Fokus auf Agile ALM, Continuous Delivery und DevOps.