15.11.2010 09:35
F#-Entwicklung unter Mac OS X und Linux
Die Mono-Entwickler wollen Microsofts jüngst unter die Apache-Lizenz gestellte funktionale Programmiersprache F# für die Entwicklung unter Linux und Mac OS X bereitstellen. Dafür arbeiten sie an einem Mono-Plug-in. Miguel de Icaza, Chefentwickler der Mono-Projekte, weist in seinem Blog darauf hin, dass es bereits den Quellcode für ein Add-in für die freie Entwicklungsumgebung MonoDevelop gebe, das Funktionen wie Intellisense, Parameterdokumentation und die Fehlererkennung bei der Eingabe enthalte. Auch lässt sich die interaktive F-Shell in der IDE starten.
Weiterhin ist geplant, die Sprache für Mono auf Android und Mono auf der Wii anzubieten. Inwiefern das mit iPhone und PlayStation 3 geht, prüfen die Entwickler ebenfalls. Einführende Informationen, wie sich unter Linux und Mac OS X mit F# programmieren lässt, zeigen die "F# cross-platform packages and samples" auf der CodePlex-Hosting-Plattform.
F# leitet seine funktionalen Ideen von der Sprache ML (Meta Language) sowie ihren Derivaten Caml (Categorical Abstract Machine Language) und OCaml (Objective Caml) ab. Die objektorientierten Anteile von F# haben ihre Wurzeln in C#. Seit .NET 4 behandelt Microsoft die Sprache als sogenannten First-Class Citizen, sie ist seit Visual Studio 2010 vollwertiges Mitglied der Entwicklungsumgebung.
(ane)
Ab sofort kann man sich mit Vorträgen für die neue Konferenz zu Agile ALM, Continuous Delivery und DevOps bewerben.