11.02.2010 12:10
Bislang ließen sich mit dem SDK von Googles App Engine höchstens 1000 Datensätze auf einmal abrufen. Diese Beschränkung fällt mit der aktuellen Release 1.3.1 weg. Gleichzeitig können Entwickler in Zukunft einen Cursor benutzen, um die Ergebnisse einer Abfrage schrittweise zu verarbeiten.
Diese Funktion soll unter anderem vereinfachen, dass Abfrageergebnisse seitenweise angezeigt werden. Der Cursor erstellt keine Kopie der Datensätze zum Zeitpunkt der Abfrage, sondern enthält lediglich einen Zeiger auf eine Indexposition. Dadurch kann die Anwendung von Änderungen im Datenbestand erfahren, die nach der Erzeugung des Cursors eintreten.
Mehr Robustheit soll das automatische Wiederholen von Datenbankaufrufen bringen. Offenbar hatten sich Kunden beklagt, dass ihre Anwendungen bei Verbindungsschwierigkeiten mit Googles Bigtable Abfragen erneut absetzen mussten. In Zukunft führt das SDK diese Aufgaben selbst automatisch durch, was die von Anwendungen zu verarbeitenden Fehler drastisch reduzieren soll.
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