19.02.2010 12:55
Der HP-Bereich Software & Solutions hat mit Agile Accelerator ein Werkzeug vorgestellt, das mit vordefinierten Workflows und Rollen den Lebenszyklus agiler Softwareentwicklung abdecken will. Die neue Technik setzt auf HPs QA-Management-Software und früherem Mercury-Produkt Quality Center auf und war bislang HP-intern im Einsatz. Sie gibt es in zwei Varianten: als kostenlose Basis-Version für einzelne Entwicklerteams, die einen eingeschränkten Funktionsumfang enthält, und als erweiterte Ausgabe, die mehrere Teams mit komplexen Entwicklungsprozessen unterstützen will. Für den Aufbau der Prozesse bietet HP eine Reihe von Dienstleistungen an, die Application Lifecycle Management Consulting Services for Agile heißen.
Der Agile Accelerator besteht aus vier Bausteinen: Agile Project Planning widmet sich der Frage,
welche Aufgaben im Softwareentwicklungs- und Testlebenzsyklus wann von wem zu erledigen sind. Agile Development Management soll Aufgaben des Entwicklungsprozesses wie die Verwaltung der einzelnen User Storys, das Aufgabenmanagement, das Abschätzen der Aufgaben und das Berichtswesen abdecken. Agile Quality Management unterstützt das Qualitätsmanagement in agilen Entwicklungsumgebungen. Dazu gehören die Verwaltung der Testaufgaben, die Testausführung, das Reporting und Management von Fehlern, das Hinterlegen von Messwerten und das Verfolgen des Qualitätsfortschritts. Der letzte Baustein, Agile Dashboard and Reporting, zeigt in Burn-up- und Burn-down-Charts aus Entwickler- und Projektmanagement-Sicht den Stand einzelner Projektschritte an und gleicht sie mit den Soll-Vorgaben ab.
(ane)
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