29.02.2012 10:00
heise online startet Site "Hardware Hacks"
In jeder Waschmaschine steckt ein Mikrocontroller mit mehr Rechenleistung als die ersten "Personal Computer" hatten. Man kann ein williger Konsument sein und nur die Knöpfchen laut Betriebsanleitung drücken. Oder man probiert, was sich sonst so herauskitzeln lässt – ob das Gerät nicht auch zum Bierbrauen taugt oder ob es durch eine andere Programmierung oder kleine Umbauten ganz andere Fähigkeiten entwickelt. Genau das bedeutet "hacken": kreativ mit Technik umzugehen.
Beim c't-Wettbewerb "Mach flott den Schrott" war die Aufgabe noch eingeschränkt: Computerteile sollten anders genutzt werden, als vom Hersteller vorgesehen. Die 155 Teilnehmerprojekte zeigen, wie viel Nützliches, Originelles und Schönes sogar mit dieser Einschränkung entstehen kann. Doch das Hardware-Hacking ist eine viel größere Spielwiese: Mit einfach zu programmierenden Mikrocontrollern wie dem Arduino lassen sich Projekte von null starten; mit Hilfe von 3D-Druck oder Laser-Cutting werden aus virtuellen Objekten reale, oder Putzroboter wandeln sich zur mobilen Experimentierplattform.
Für alle, die ihre Spielekonsole lieber aufschrauben, als nur damit vor der Glotze herumzudaddeln, startet der neue heise-online-Channel Hardware Hacks. Er sammelt solche Projekte, berichtet über die Szene, aus der sie entstehen und gibt praktische Anleitungen für alle Könnensstufen, vom Löt-Einsteiger bis zum FPGA-Profi. Es wird weitere Wettbewerbe mit herausfordernden Aufgaben geben; und zum Paket gehören weitere Ausgaben unseres Hefts c't Hardware Hacks. Passend zum Re-Launch wird die ehemalige Twitter-Präsenz von "Mach flott den Schrott" mit neuem Design als @HardwareHacks fortgeführt.
Ab sofort kann man sich mit Vorträgen für die neue Konferenz zu Agile ALM, Continuous Delivery und DevOps bewerben.
Am 5. und 6. Juni trifft sich in Toulouse die Eclipse-Community zur Erstauflage der EclipseCon France. Bis 26. Mai kann man sich noch zum Frühbucherpreis registrieren.