Der_Irre_Polterer schrieb am 9. November 2009 09:08
...
> Hmm - unser MKS startet, wenn die geänderten Zeilen einen Konflikt
> ergeben, ein 3-Wege Merge. Ich kann dann auswählen/muss per Hand
> editieren.
Die meisten VCS tun einem dann eine Datei mit den Conflict-Markern
(<<<</>>>>) vorwerfen, und ggf. auch noch die drei Versionen (mine,
yours, base).
Allerdings ging es hier um den Fall (Clearcase/exklusive Edits), daß
man die Änderung noch im Editor hat (und nicht speichern kann, weil
Datei r/o), während das VCS die Version auf der Platte austauscht.
...
> Darf sie, sie muss nur lückenlos nachvollziehbar einen Weg in den
> Code gefunden haben. Sie darf nicht einfach "aus dem nichts"
> auftauchen.
Klar.
> > Single Point of failure. Server tot, keiner kann mehr arbeiten. Ok,
> > in Deinem Prozeß ist das dann wahrscheinlich sowieso so.
>
> Das ist in allen Firmen so.
> Und nicht nur bei den VC-Servern.
Nicht in meiner Welt. Ich bin oft genug remote genug, um serverfreies
Arbeiten zu schätzen, resp. möglichst wenig und kontrollierte
Kommunikation mit denselben. Die svn- (oder gar git-)Sandbox per NFS
auf einem Server liegen zu haben wäre Gift für meine Produktivität.
Die Commits im Tunnel lokal machen und im nächsten Bahnhof pushen ist
wesentlich nervenschonender.
Von hier (via DSL/Kabel) dauert ein simples 'svn ls' zwei Sekunden.
Macht ja nix, mag man denken, aber wenn man ein Script schreibt (und
testet), das einem die Alternativen zu den vorhandenen svn:externals
listet, ist es nicht lustig, wenn das jedesmal eine Minute braucht.
Oder eine Baumiteration (ohne Branches) sieben Minuten von einem
Client im selben Netz, sieben Stunden von hier aus.