ChanSort

Horst Beham

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Hersteller: » Zur Website
Preis: kostenlos
Lizenz: Kostenlos
Betriebssystem: Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2008, Windows 8, Windows Server 2012, Windows 10
Download-Größe: 11818 KByte bis 17093 KByte
Downloadrang: 168
Datensatz zuletzt aktualisiert: 11.05.2016
Alle Angaben ohne Gewähr

Wer mit der Reihenfolge oder der Benennung der Senderliste auf dem eigenen Fernseh-Tuner nicht zufrieden ist, kann diese direkt am Gerät – meist umständlich Eintrag für Eintrag – neu ordnen. Einfacher geht es, indem man die Senderliste exportiert, mit einem USB-Stick oder anderem Wechselmedium auf den Rechner schiebt, und ein entsprechendes Tool zum Editieren verwendet. ChanSort ist ein eben solches Programm, und dazu noch Open-Source und kostenfrei.

Senderliste per USB-Stick exportieren

Die meisten modernen Fernseher und TV-Tuner bieten Slots für USB-Sticks und/oder SD-Karten. Das ist generell praktisch, und hilft in diesem Fall bei der Verwendung von ChanSort. Ein entsprechendes Wechselmedium, an TV oder Tuner angeschlossen, ermöglicht bei vielen Marken und Modellen das Exportieren der aktuellen Senderliste. Je nach Hersteller und Gerät geschieht dies in nicht selten etwas obskuren Datei-Formaten, von denen ChanSort jedoch diverse unterstützt, öffnen und bearbeiten kann.

TV-Sender am PC organisieren

Einmal in ChanSort importiert, lassen sich die Senderlisten dort umfangreich editieren und neu organiseren. So kann man etwa die Reihenfolge der Sender verändern, indem man beispielsweise neue Stellennummern vergibt oder die Sender per Drag&Drop einzeln oder im Block verschiebt. Die "alte" Senderliste bleibt dabei in einem separaten Fenster erhalten, sodass man stets den Vergleich zu vorher hat. Hat man eine vorgefertige Senderliste aus einer anderen Quelle, lässt sich diese ebenfalls in ChanSort importieren – per Abgleich lässt sich die eigene der Vorlage dann simpel anpassen. Darüber hinaus lassen sich einzelne Sender auch umbenennen – wobei auch Unicode unterstützt wird – oder komplett löschen. Durch Löschen entstandene Lücken kann man per Einstellung automatsch schließen lassen – wahlweise können diese auch offen bleiben, um daraufhin von anderen Sendern ersetzt zu werden. Weitere editierbare Elemente sind etwa favorisierte Sender und die Kindersicherung einzelner Einträge. Zusätzlich lassen sich Sender auch so einstellen oder verstecken, dass sie beim normalen "Zappen" einfach übersprungen, oder nicht "einfach so" auf sie zugegriffen werden kann. Zu all diesen Funktionen sollte man jedoch im Hinterkopf behalten, dass manche Features je nach TV, Tuner oder Dateiformat der Senderliste nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.

LG? Samsung? Smart TV? – Unterstützte Geräte und Voraussetzungen

Auf der Herstellerseite zu ChanSort findet sich eine detaillierte Liste der unterstützten Geräte-Hersteller und Modelle. Diverse Modellreihen von Samsung und LG werden gänzlich oder zumindest mit geringen Einschränkungen unterstütz – außerdem die Viera-Smart-TV-Reihe von Panasonic und viele Geräte von Toshiba. Mit dem Dateiformat "channels.conf" kann ChanSort ebenfalls umgehen. Dieses wird vom Linux Video Disc Recorder (VDR) verwendet.

Um ChanSort ordentlich einsetzen zu können, braucht man neben ein wenig Standard-Software – wie dem .NET Framework – natürlich auch ein Speichermedium, mit dem sich die Senderliste vom TV afuf den Rechner übertragen lässt. Je nach Modell sollte man also einen USB-Stick oder eine entsprechende SD-Karte parat haben. Darüber hinaus weist der Entwickler darauf hin, dass manche LG-Modelle eine zusätzliche Spezial-Fernbedienung benötigen, um auf die Senderlisten-Export-Funktion zugreifen zu können. Genauere Infos finden sich im Wiki zu ChanSort. Hier kann man auch Anleiungen zur Verwendung der Software mit den jeweiligen Geräten nachlesen, Kontakt zum Hersteller aufnehmen, oder im Forum nach Problemlösungen suchen. Den Quellcode gibt's ebenfalls kostenlos zum Download.

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