Lubuntu

Canonical

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Preis: kostenlos
Lizenz: Kostenlos
Betriebssystem: Linux, OS X, keine näheren Angaben
Download-Größe: 860160 KByte bis 929420 KByte
Downloadrang: 421
Datensatz zuletzt aktualisiert: 04.05.2016
Alle Angaben ohne Gewähr

Lubuntu – kurz für "Lightweight Ubuntu" – ist eine von vielen, auf Ubuntu basierenden Linux-Distributionen. Diese ist speziell darauf ausgelegt, auf Systemen zum Einsatz zu kommen, die aufgrund des Alters oder der Konzeption nur wenig Hardware-Power bieten. Viele moderne Betriebssysteme verlangen gerade in Sachen Grafik gar nicht so wenig System-Leistung – siehe beispielsweise Windows' Aero Oberfläche. Hier kann Lubuntu eine echte Alternative sein.

Anspruchslos, und dank LXDE noch schonender als Ubuntu Mate

Die Lubuntu-Distribuion richtet sich insbesondere an Anwender, die das OS auf Rechnern mit eher weniger Hardware-Power zum Einsatz bringen wollen. Ubuntu und dessen Derivate – etwa auch das auf Gnome basierende Ubuntu MATE – sind ja generell schon eher anspruchslos in Sachen Rechenleistung. Lubuntu ist auch hier jedoch nochmal ein Extrem in Sachen Minimalismus, und benutzt den LXDE-Desktop, der mit noch weniger Ressourcen auskommt. Damit passt die Distribution nicht nur zu älteren Rechnern, sondern auch für beispielsweise Netbooks mit vergleichsweise flachbrüstigen Atom-Prozessoren.

Schlanke aber adäquate Tool-Auswahl

Lubuntu ist zwecks Ressourcen-Schonung zwar eher spärlich mit vorinstallierten Anwendungen ausgestattet – unter der bereits vorhandenen Software finden sich aber bereits einige Tools, die für bodenständige Computer-Arbeiten ausreichen dürften. Diese finden sich in der Startleiste des Betriebssystems, und decken Bereiche wie System, Grafik, Büro, Unterhaltung und Internet ab. Wer mehr will oder braucht, kann entsprechende Linux-Anwengungen aber auch nachträglich über das Terminal nachrüsten.

Firefox als standardmäßiger Webbrowser

Zum Surfen im Netz hat Lubuntu standardmäßig den populären Firefox im Gepäck. Die Frage nach dem richtigen Browser beantwortet sich wohl am ehesten nach dem persönlichen Geschmack. Mit unserem Browser-Vergleich-Special können wir bei der Entscheidung jedoch eventuell weiter helfen. Möchte man etwa lieber Chromium – der auch die Basis für Google Chrome darstellt – nutzen, der kann den Browser über das Software-Center im Nachhinein installieren. Google Chrome selbst lässt sich ebenfalls nutzen – diesen muss man jedoch manuell nachinstallieren – das Paket für Debian und Ubuntu findet sich im Programmeintrag von Google Chrome, und lässt sich via Terminal und sudo dpkg -i [DEB-Paket-Datei] installieren. Sollte das System in Sachen Software nicht alle Voraussetzungen erfüllen, wird darauf hingewiesen – die noch benötigten Pakete kann man dann über sudo apt-get install [Paketname(n)] nachinstallieren.

Um E-Mails kümmert sich außerdem Sylpheed – für Instant Messaging ist Pidgin an Bord. Dank Transmission kann man sich unter Lubuntu auch mit BitTorrents befassen.

Schlanke Office-Ausstattung

Viele andere Linux-Distributionen setzen auf das Open-Source-Office-Paket LibreOffice – welches jedoch eher auf der Ressourcen-intensiven Seite steht. Lubuntu geht hier noch einen weiteren Schritt in Richtung Minimalismus, und nutzt als vorinstallierte Textverarbeitung das schmale Abiword. Dieses unterstützt unter anderem die Dateiformate DOC, DOCX, TXT, RTF, PDF und ODT – Austausch mit anderen Office-Suites ist also kein Problem. Ansonsten reicht Abiword alle Grundfunktionen zum Schreiben und Bearbeiten von Texten. Für Tabellenkalkulationen ist Gnumeric vorinstalliert, das unter mathematische Funktionen für Finanzen, Statistik und Ingenieurwissenschaften mitbringt – und ebenfalls viele Dateiformate unterstützt. Um PDF und Co. kümmert sich derweil Evince.

Medien unter Lubuntu anzeigen und abspielen

Für Sound-Playback und Musik auf dem Rechner sorgt unter Lubuntu der Player Audacious – Videos übernimmt hingegen der Gnome MPlayer. Fehlen einem der Player zum Abspielen nötige Codecs, kann man dem Problem über den GStreamer Abhilfe schaffen – den gibt's im Software-Center von Lubuntu. Möchte man Medien hingegen auf Datenträger brennen, kommt Xfburn zum Einsatz – der mithilfe des GStreamers kann der auch mit MP3-, OGG- und FLAC-Dateien umgehen, und diese zu Audio-CDs "verwursten".

Paket- und Dateimanager: Synaptic

Um Pakete und Dateien unter Lubuntu zu managen, kommt hier Synaptic zum Einsatz. Über den lassen sich nicht nur alternativ Programme und Software nachinstallieren. Synaptic kann sich außerdem um System-Updates kümmern – der veraltete Kernel lässt sich hierüber ebenfalls deinstallieren.

Lubuntu 32- und 64-Bit, Updates, Tipps und Anleitungen

Dank der niedrigen Ressourcen- und Hardware-Anforderungen lässt sich Lubuntu auch stressfrei auf älteren 32-Bit-Rechnern mit i386-Prozessoren einsetzen – auch bei weniger als 1 Gigabyte RAM. 64-Bit-Systeme sind aber auch problemlos möglich – hierfür steht eine separate ISO-Datei zum Download. Einmal heruntergeladen lässt sich die jeweilige ISO auf eine DVD oder sogar CD brennen, und von dort aus booten. Eine Anleitung, und generelle Tipps zu Lubuntu finden sich beispielsweise auf Aphilia.info. Alternativ kann man Lubuntu auch von einem bootfähigen USB-Stick aus zum Laufen bringen. Um einen solchen für Linux-Distributionen zu erstellen, kann man etwa das Tool Unetbootin einsetzen.

Eine neue Version von Lubuntu erscheint halbjährlich – diese ersetzt stets die Vorgängerversion, die kurze Zeit später dann nicht mehr in Sachen Updates und Support unterstützt wird. Die aktuelle Version nennt sich passend zur aktuellen Ubuntu-Distribution 16.04 Xenial Xerus – eine passende LTS-Version mit Langzeitsupport ist ebenfalls erhältlich. Diese erscheint alle zwei Jahre, und wird dann für jeweils fünf Jahre mit Updates versorgt.

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