VeraCrypt

Idrix

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Hersteller: » Zur Website
Preis: kostenlos
Lizenz: Kostenlos
Betriebssystem: Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10, OS X, keine näheren Angaben, Linux
Download-Größe: 16657 KByte bis 19401 KByte
Downloadrang: 20
Datensatz zuletzt aktualisiert: 23.08.2016
Alle Angaben ohne Gewähr

Als TrueCrypt 2014 eingestellt wurde, entstand ein Lücke beim sicheren Aufbewahren von digitalen Dokumenten. Zwar ist TrueCrypt weiterhin bei heise Download erhältlich, aber es wird nicht mehr weiterentwickelt. Abhilfe schafft hier VeraCrypt, indem es die Nachfolge von Truecrypt antritt und vieles besser macht.

VeraCrypt führt TrueCrypt weiter

Die Verschlüsselungssoftware VeraCrypt existiert seit Juni 2013 als Abspaltung von TrueCrypt 7.1a, wobei Teile dessen Quellcode übernommen wurden.

VeraCrypt bietet mehr Sicherheit

Das Manko von TrueCrypt sind bekannte Sicherheitslücken. Diese hat VeraCrypt geschlossen. Aber das ist nicht alles, denn die Sicherheitssoftware kann auch bei der Verschlüsselung punkten. So nutzt VeraCrypt im Vergleich zu TrueCrypt bei der Verschlüsselung der Systempartition mit PBKDF2-RIPEMD160 327661 anstatt 1000 Iterationen und bei den Containern 655331 Iterationen anstatt 2000. Außerdem gibt es Verzögerungen beim Öffnen verschlüsselter Partitionen, die für den berechtigten Eigentümer akzeptabel sind und Crackern sowie Hackern die Arbeit erschweren.

Kompatibilität zu TrueCrypt-Containern

Wer unter TrueCrypt verschlüsselte TC-Container angelegt hat, kann diese in der Regel auch mit VeraCrypt öffnen und den Inhalt nicht nur lesen, sondern auch schreiben. Dazu muss nach Auswahl des TC-Containers und Klick auf Mount der Haken vor "TrueCrypt Mode" gesetzt werden. Falls es Probleme geben sollte, bleibt ein Versuch im Read-Only-Modus, wonach sich der Ordner dann zumindest zum Lesen öffnen lässt. Mit VeraCrypt erstellte Ordner kann TrueCrypt hingegen nicht öffnen.

Verschlüsselung für Windows, Linux und Mac

Die Verschlüsselung mit VeraCrypt ist unter Windows, Linux und Mac OS X möglich. Die entsprechenden Setup-Dateien sind in unserem Downloadbereich erhältlich. Diese müssen wie gewohnt ausgeführt werden. Linux-Nutzer erhalten eine Archivdatei, die zuerst ausgepackt wird. Danach kommt die Installation mit einer der 32- und 64-Bit-Varianten, wobei man sich entscheiden muss, ob die Kommandozeilenvariante oder die mit Benutzeroberfläche (GUI) ausführt wird. Zudem haben Nutzer von Ubuntu die Möglichkeit, die Paketquellen über den PPA-Service von Launchpad hinzuzufügen. Dazu ist im Terminal vom Admin nacheinander

  • sudo add-apt-repository ppa:unit193/encryption
  • sudo apt-get update
  • sudo apt-get install veracrypt

einzugeben.

Zu berücksichtigen ist, dass man durch Hinzufügen von Fremdquellen immer ein Sicherheitsrisiko eingeht und Systemprobleme erhalten kann.

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