Windows Vista

Microsoft

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Betriebssystem: Windows Vista, Windows, keine näheren Angaben
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Datensatz zuletzt aktualisiert: 13.06.2016
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Das 2007 erschienene Betriebssystem Windows Vista hatte gegenüber dem Vorgänger Windows XP nicht nur deutlich höhere Hardware-Anforderungen, sondern brachte auch verschiedene sicherheitsrelevante Verbesserungen auf den Weg und bot erstmals die "Aero" getaufte, halbtransparente Bedienoberfläche. Da Windows Vista nur noch bis April 2017 mit Sicherheitsupdates versorgt wird, empfehlen wir für Neuanschaffungen die Nachfolger Windows 7 oder Windows 8.

Benutzerkontensteuerung erhöht die Sicherheit

Ein wesentliches Merkmal von Windows Vista sind teils wichtige Änderungen in der Sicherheitsarchitektur des Betriebssystems. Während Windows einst als Einbenutzersystem daher kam und Nutzeraccounts oft unter Administratorenrechten liefen, ist mit Windows Vista der Standardbenutzer mit eingeschränkten Rechten die Regel. Dadurch erhalten Programme nicht automatisch Administratorenrechte und können so weniger Schaden am System anrichten. Damit dies bei Installationen von Programmen nicht für Unmut sorgt, gibt es mit Windows Vista eine Benutzerkontensteuerung. Diese informiert den Nutzer durch ein Pop-up-Fenster, wenn systemrelevante Änderungen erfolgen sollen und führt diese erst aus, nachdem Benutzername und Passwort des Administrators eingegeben und das Fortfahren genehmigt wird.

Die Benutzerkontensteuerung lässt so systemrelavante Änderungen nicht unbemerkt zu und erhöht entsprechend die Sicherheit, da sich so unerwünschte Software nicht so einfach wie früher auf dem Rechner installieren kann. Zudem bringt Windows Vista gleich von Anfang an eine Firewall und den Windows Defender mit. Hierdurch sollen Zugriffe aus dem Internet verhindert und schädliche Programme gefunden sowie eleminiert werden.

Systemwiederherstellung mit Vista

Für den Fall, dass Windows Vista nach einem Virenbefall, Softwarefehler oder einer Treiber-Installation Probleme bereitet, kann man es über die Systemwiederherstellung auf einen funktionierenden Zustand zurücksetzen. Dazu müssen aber zuvor Wiederherstellungspunkte angelegt worden sein, was sich in der Sytemsteuerung einstellen lässt.

Vista kommt in vielen Versionen daher

Windows Vista wird in zahlreichen Versionen für Privat- und Geschäftskunden angeboten. Exklusiv für Entwicklungsländer gibt es eine 32-Bit-Version Home Starter, die sehr eingeschränkt ist und nie in Deutschland auf den Markt kam. Hierzulande geht es mit Vista Home Basic los, das Sicherheitsfunktionen mitbringt, auf die neue Aero-Oberfläche aber verzichtet. Die gibt es erst ab dem umfangreicheren Vista Home Premium, bei dem auch das Media-Center enthalten ist. Alle Features von Windows Vista inklusive der Medien- sowie Business-Funktionen sind dort ebenfalls inklusive. Letztere sind zudem auch in der Version Business für kleinere Unternehmen enthalten. Geschäftskunden können auch die Version Enterprise über Volumenlizenzen erwerben. Diese enthält die Funktionen der Version Business und bringt den BitLocker zur Festplattenverschlüsselung mit.

Kein Erfolg für Microsoft

Dank der unverhältnismäßig hohen System-Anforderungen stand Windows Vista von Beginn an in dem Ruf, ein Hardwarefresser zu sein. Zudem kamen zeitgleich mit Windows Vista schwach bestückte Netbooks auf den Markt, was Microsoft dazu bewegte, die Laufzeit des genügsameren Windows XP bis 2014 zu verlängern. Ein Umstieg auf Windows Vista wurde damit noch weniger zwingend, als er ohnehin schon war. Entsprechend gering war der Verkaufserfolg von Vista, das bis heute als eine der schwächsten Windows-Ausgaben gilt.

Fazit

Windows Vista ist durch seine Hardwareanforderungen recht behäbig, schlägt mit seiner Sicherheitsarchitektur aber den Weg zu einem modernen Betriebssystem ein. Die mit Windows Vista gemachten Fehler hat Microsoft in den Nachfolgerversionen Windows 7 und Windows 8 behoben. (Florian Papenfuß)

Die Nachfolger sind Windows 7 und Windows 8.

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