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Dieter Brors
heise Download Content Team

Auf Schirm und Papier

Betrachter und Konverter für Windows, Linux und Mac OS X

Wichtige Dokumente kommen oft per E-Mail herein, die man mangels zugehöriger Programme aber nicht öffnen kann – oder aus Angst vor Viren nicht öffnen will. Kostenlose Tools zaubern Dokumente und Bilder selbst in exotischen Formaten auf den Bildschirm und spielen alle Multimediadateien ab. Konverter bannen sie schließlich in eine Form, in der sie sich auch in den eigenen Anwendungen bearbeiten lassen.

Artikel aus c't 10/07

Manche Mitmenschen scheinen sich beim E-Mail-Versand von Dokumenten keine Gedanken zu machen, ob der Empfänger sie überhaupt öffnen kann. Solange sie sich auf gängige Formate wie DOC, XLS oder PPT aus Microsofts Office-Paket beschränken, bereitet dies keine Probleme, denn die meisten Alternativprogramme wie OpenOffice können den Inhalt auf den Bildschirm bringen – zwar nicht immer perfekt, aber lesbar.

Doch oft finden Anwender in ihrer E-Mail oder auf Webseiten unbekannte Dateitypen wie VST, ODT oder SVG, sodass sie erst einmal nachforschen müssen, welche Anwendung überhaupt dahintersteckt. Hier helfen Websites wie wotsit.org und FILExt, die Informationen zu beinahe allen Dateitypen bereitstellen. Während sich wotsit.org vor allem an Programmierer richtet, die Näheres zur internen Struktur eines Formats benötigen, fördert filext.com neben Beschreibungen zum Ursprungsprogramm meist auch Links zu kostenlosen Editoren oder Betrachtern zutage.

Eine Recherche nach geeigneten Programmen ist in der Regel jedoch gar nicht nötig. Schon mit wenigen Zusatzprogrammen kann man die meisten Office-Dokumente, Bilder, Vektorgrafiken oder Multimediadateien betrachten, anhören oder in ein anderes Format umwandeln – etwa Videodateien ins platzsparendere DivX-Format.

Auch Besitzer geeigneter Anwendungen können von Viewern profitieren, wenn sie fremde Dokumente mit ihnen betrachten: Da die Anzeigetools keine Makros ausführen können, schützen sie das System vor Makroviren. In E-Mail-Clients wie Outlook und Thunderbird kann man dazu Optionen setzen, um Anhänge bestimmter Dateitypen mit anderen als den im System verknüpften Programmen zu öffnen, etwa mit dem entsprechenden Viewer für Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien. Nach Doppelklick auf ein Attachment lädt der Betrachter das Dokument, auf dem Desktop und im Windows-Explorer jedoch weiterhin Word, Excel oder PowerPoint.

Textdokumente, Kalkulationstabellen und auch Präsentationen aus MS Office gehören wohl zu den meistversandten Dokumenten, die sich unter Windows am besten mit Microsofts kostenlosen Viewern anzeigen und drucken lassen. Zwar tragen die Word- und Excel-Viewer noch die Versionsnummer 2003, nach Installation zusätzlicher Import-Filter lesen sie aber auch Open-XML-Dokumente, die Office 2007 standardmäßig erzeugt. Durch einen Trick lässt sich die Viewer sogar dazu überreden, Textdateien und Tabellen aus OpenOffice und StarOffice anzuzeigen: Dazu braucht man nur das Oracle ODF Plug-in for Microsoft Office zu installieren, das eigentlich Microsofts Office-2003-Anwendungen um OpenDocument-Unterstützung erweitert.

Beide Microsoft-Viewer sind im Prinzip abgespeckte Versionen der Office-Programme, denen die Bearbeitungsfunktionen fehlen. So spürt die Suchfunktion Text oder Zellinhalte auf, über die Zwischenablage lassen sich markierte Bereiche oder Bilder in andere Anwendungen kopieren. Auch wenn es sich um das hauseigene Format handelt, darf man sich aber nicht auf eine originalgetreue Darstellung verlassen: Da der Word-Viewer beispielsweise keine Silben trennt, werden Zeilen mitunter anders umbrochen.

Der PowerPoint-Viewer kennt von vornherein das Dateiformat der aktuellen Version 2007. Der Betrachter spielt Präsentationen inklusive Animationen und Sound ausschließlich im Vollbildmodus ab. Die Bedienungsmöglichkeiten reduzieren sich darauf, per Mausklick oder mit den Pfeiltasten zur nächsten oder vorherigen Folie zu wechseln und übers Kontextmenü Folien gezielt anzusteuern. Die Druckfunktion bringt Präsentationen zu Papier, auf Wunsch auch in kompakter Form mit bis zu 16 Folien auf einer Seite.

Auch der Visio-Viewer entspricht der aktuellen Version des Zeichenprogramms, läuft aber nicht als eigenständige Anwendung, sondern klinkt sich als Plug-in in den Internet Explorer ein – mit Firefox oder Opera arbeitet er nicht zusammen. In Microsofts Webbrowser kann der Anwender den Zoomfaktor einstellen oder den sichtbaren Bereich großer Zeichnungen mit der Maus verschieben. Ausdrucke bereitet der Viewer nicht selbst auf. Stattdessen schickt der Browser nur den Inhalt des Programmfensters an den Drucker. Umfangreiche Grafiken muss man daher entsprechend weit herunterskalieren oder einzelne Ausschnitte nacheinander ins Browserfenster rücken, um sie in Originalgröße auf mehrere Druckseiten zu verteilen.

Linux-User können derzeit nur ältere MS-Office-Dokumente in OpenOffice öffnen, Open-XML-Dateien wird erst OpenOffice 3.0 lesen können. Mac-Anwender können Dokumente der aktuellen Windows-Version mit Office:mac 2008 lesen und schreiben oder in Apples iWork-Anwendungen öffnen. Wer Microsofts Office-Paket in der alten Version 2004 besitzt, kann sie derzeit nur mit Beta-Versionen geeigneter Konverter öffnen. Fertige Import-/Export-Filter sollen in Kürze erscheinen. Mit Hilfe des kostenlosen NeoOffice, das auf OpenOffice beruht, lassen sich wenigstens Word-2007-Dokumente bearbeiten und speichern. Diese Variante des Office-Pakets integriert sich besser als die offizielle OpenOffice-Portierung in die Aqua-Oberfläche und bringt Zusätze wie einen Word-2007-Import/Export-Filter mit. Allzu viel darf man sich allerdings noch nicht versprechen, größere Layout-Abweichungen muss man in Kauf nehmen. Wenn es nur darum geht, den Inhalt zu lesen, können sich Mac-Benutzer auch des kostenlosen Docx Converter bedienen, der Open-XML-Textdokumente in HTML-Dateien umwandelt, wenngleich mit Abstrichen. Dazu genügt es, die DOCX-Datei ins Programmfenster zu schieben, woraufhin der Konverter das Resultat in demselben Ordner wie die Originaldatei ablegt.

Zum Betrachten und Konvertieren von Bilddateien gibt es Programme wie Sand am Meer. Das für den Privatgebrauch kostenlose und für Windows, Linux und Mac OS X erhältliche XnView glänzt mit einer riesigen Anzahl an Dateitypen: Mit rund 400 Grafik-, Audio- und Videoformaten öffnet das Programm nicht nur alle gängigen Bitmap-Dateien, sondern liest auch Spezialformate wie die von PhotoImpact (UPI), PaintShop Pro (PSP) oder Adobe Illustrator (AI), sodass man für die meisten Fälle gut gewappnet sein dürfte. Einige Formate erfordern allerdings den Postscript-Interpreter Ghostscript. Manche Grafikdateien liest der Viewer nicht zuverlässig ein und patzte unseren Versuchen etwa bei SVG-Dateien (Scalable Vector Graphics), die das Open-Source-Grafikprogramm Inkscape erzeugt hatte.

Zentraler Ausgangspunkt in der übersichtlichen Oberfläche ist die Vorschau. Sie speichert die einmal erzeugten Miniaturbilder in einer separaten Datei ab, sodass sie beim nächsten Mal unmittelbar auf dem Bildschirm erscheinen – vorausgesetzt freilich, die Inhalte haben sich seit dem letzten Zugriff nicht geändert. Die Suchfunktion fahndet auf der Festplatte anhand einer Vorlage nicht nur nach Dateien gleichen Namens oder gleichen Inhalts, sondern auch nach ähnlichen Bildern – eine Funktion, die bislang teuren Bilddatenbanken vorbehalten war. Den Grad an Toleranz kann man einstellen. Das führt zu erstaunlich brauchbaren Ergebnissen. So filtert XnView beispielsweise recht zuverlässig alle Naturaufnahmen, in denen sich die Farbanteile für blauen Himmel und grüne Landschaften ähneln, heraus.

In vielen Fällen kann XnView sogar ein einfaches Bildbearbeitungsprogramm ersetzen. Es kann etwa Bilder skalieren und mit einem Klick schärfen oder in eine Art Ölgemälde verwandeln. Allerdings vermag das Entrauschungswerkzeug nicht zu überzeugen: In diversen mit hoher Empfindlichkeit aufgenommenen Testbildern mit deutlichem Rauschen brachte XnView keine sichtbare Verbesserung. Diese Arbeit erledigt man dann besser mit einem geeigneten Bildbearbeitungsprogramm oder einem Spezialtool wie Noise Ninja. Die in XnView integrierten Filter für Effekte wie Wirbel, Kacheln oder Mosaik verfremden Bilder und lassen sich durch Photoshop-kompatible Plug-ins erweitern, die man beispielsweise kostenlos auf freephotoshop findet.

Über die Slideshow-Funktion kann man etwa die Fotos von der letzten Urlaubsreise im Freundeskreis vorführen, wobei diverse Optionen unter anderem die Anzeigedauer bis zum nächsten Bildwechsel regeln. Auf Wunsch begleiten MP3-Dateien die Vorführung.

Beim Anzeigen und Bearbeiten großer Bilddateien wie unkomprimierten TIF-Bildern aus einer 8-Megapixel-Kamera verbraucht XnView allerdings jede Menge Ressourcen, sodass der Rechner nur mit extremer Verzögerung reagiert. Solch große Datenmengen verdaut dagegen das ebenfalls kostenlose, aber nur für Windows erhältliche IrfanView, ohne den Anwender regelmäßig zu Pausen zu zwingen. Dieser Betrachter bringt ähnliche Funktionen wie XnView mit, kennt aber nicht ganz so viele Grafik- und Multimediaformate. Mit rund 200 Typen deckt IrfanView aber weit mehr als nur die wichtigsten Formate ab und kann auch Raw-Dateien der meisten Digitalkamerahersteller importieren. Die wichtigsten Grafikformate kann der Viewer auch im Batch-Modus für alle Bilder eines Ordners samt Unterverzeichnissen konvertieren – und anders als XnView die Dateien mit Hilfe diverser Platzhalter auch umbenennen, beispielsweise Datum und Uhrzeit der Aufnahme aus vorhandenen EXIF-Daten in den Dateinamen übernehmen. Wer unter Windows einen schnellen Bildbetrachter sucht und Dateien im Batch-Betrieb umwandeln will, ist mit IrfanView daher besser bedient als mit XnView.

Vektorgrafiken nach dem SVG-Standard zeigt Microsofts Internet Explorer an, wenn man ihm mit dem kostenlosen Adobe SVG Viewer auf die Sprünge hilft. Andere Browser wie Opera oder Firefox beherrschen das Format bereits von Haus aus. Kleiner Seitenhieb auf Microsoft: Den Support für den SVG-Viewer hat Adobe eingestellt mit der Begründung, dass viele Webbrowser den Standard bereits unterstützen. Außerdem können auch viele Anwendungen aus dem eigenen Haus mit dem Format umgehen – etwa Adobe Illustrator, Adobe InDesign oder FrameMaker.

Um Vektorgrafiken von Postscript in ein Rasterformat zu überführen, das sich auf Druckern ohne Postscript-Unterstützung ausgeben lässt, benötigt man einen zwischengeschalteten Interpreter wie Ghostscript. Ghostscript wird unter verschiedenen Lizenzen vertrieben und ist unter anderem als Open-Source-Version unter der GNU General Public License (GPL) erhältlich. Außer mit PS-Dateien kann Ghostscript auch mit Adobes PDF (Portable Document Format) umgehen und Dateien beiden Typs mit gewissen Einschränkungen in den jeweils anderen konvertieren. Möchte man nicht über die Kommandozeile mit Ghostscript kommunizieren, erleichtert die grafische Bedienoberfläche GSview den Umgang mit Postscript- und PDF-Dateien: Der Viewer zeigt die gewünschten Seiten des Dokuments an und erlaubt deren Druck. Auf der Ghostscript-Website findet man für Ghostscript und GSview fertige Windows-Installationsdateien, für Linux und andere Unix-ähnliche Systeme lediglich den Quellcode.

Auf eine laufende Installation von Ghostscript setzt das Kommandozeilenwerkzeug pstoedit auf. Mit dessen Hilfe liest es Postscript- und PDF-Grafiken ein und verwandelt sie über eingebundene Backends in verschiedene andere Vektorformate, darunter SWF, das CAD-Austauschformat DXF oder AI. Zusätzliche Shareware-Plug-ins sorgen für den Export nach SVG oder als Windows Meta File (WMF). Ist außer Ghostscript auch GSview installiert, ruft man pstoedit bequem über den Menüeintrag "Bearbeiten/Konvertierung in Vektor Format" des Betrachters auf.

In der Grundversion steht pstoedit als Installationsdatei für Windows 9x bis XP bereit, Nutzer von Unix-Systemen müssen den C++-Quellcode selbst kompilieren. Ebenfalls auf der pstoedit-Webseite findet sich außerdem eine Version von pstoedit, die als Grafik-Filter für PDF- und EPS-Dateien in Microsoft Office 95 bis XP, Paint Shop Pro oder Photoline 32 dienen kann.

Wer möglichst komfortabel PDFs aus nahezu jeder Anwendung heraus erzeugen will, braucht unter Windows nicht auf Ghostscript zurückzugreifen. Die Freeware PDFCreator beispielsweise richtet sich als virtueller Druckertreiber ein und speichert die Datei bei Bedarf mit Passwortschutz. Um das PDF zu erzeugen, muss man die Druckausgabe lediglich auf den PDFCreator-Treiber leiten.

Sucht man nach einem kostenlosen Viewer für native CAD- oder 3D-Daten, wird man bei vier der fünf großen Hersteller fündig, die Dateibetrachter für die hauseigenen Formate anbieten: Autodesk mit DWG TrueView, PTC mit Creo View Express (ProductView Express), SolidWorks mit SolidWorks Viewer sowie UGS mit dem SolidEdge Viewer. Für die klassischen Austausch- und Webformate für CAD- und 3D-Modelle gibt es spezielle Viewer wie Jt2Go (JT) oder Xj3D (X3D). Sie sind meist auch für andere Plattformen wie Linux und Mac OS X erhältlich.

Soll es dagegen eine integrierte Lösung sein, wird sich die Anschaffung einer Konvertierungssoftware nicht umgehen lassen, denn CAD-Hersteller geben ihre Schnittstellen, wenn überhaupt, nur gegen hohe Gebühren preis. Gelegentlich muss sogar die Autorenanwendung installiert sein.

Multimedia-Betrachterprogramme können in der Regel nur die Audio- und Videoformate anzeigen, für die im Betriebssystem entsprechende Decoder installiert sind. Die schiere Zahl existierender Kompressionsformate für audiovisuelle Inhalte führt jedoch dazu, dass man häufig auf Dateien stößt, die sich nicht anzeigen lassen. Software-Patente tragen ihren Teil dazu bei, dass Windows selbst gängige Formate wie MPEG-2 und -4 nicht von Haus aus abspielt. So verwundert es wenig, dass es im Internet von sogenannten "Codec Packs" nur so wimmelt. Abgesehen davon, dass diese meist gegen Lizenzbedingungen der Hersteller verstoßen, müllen sie auch das System zu; häufig gibt es unvorhergesehene unangenehme Nebeneffekte, weswegen man auf die Installation solcher Pakete besser verzichtet.

Stattdessen sollte man seinen Rechner gezielt fit für die Multimediaformate machen, die man tatsächlich benötigt. Dazu gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Vorgehensweisen: Entweder man spendiert dem Betriebssystem die entsprechenden Codecs, sodass praktisch alle Applikationen damit umgehen können, oder man verwendet monolithische Programme zur Anzeige, die alle Codecs an Bord haben, aber nichts im System verankern.

Wer sich für den ersten Pfad entscheidet, sollte unter Windows das gerne auch als "All in one"-Codec bezeichnete ffdshow installieren. Es stellt ein breites Spektrum gängiger Videoformate bereit und integriert sich in die systemweite DirectShow-Architektur. Auf das Installieren separater Codecs für DivX, Xvid, MPEG-1, H.264 et cetera kann man verzichten. Um herauszufinden, welchen Codec man zur Wiedergabe proprietärer Formate benötigt oder wo es beim Abspielen einer Datei hakt, helfen unter Windows Programme wie gspot.

Was unter Windows ffdshow, ist für Mac OS X Perian. Diese QuickTime-Komponente setzt auf dem Multimediasystem FFmpeg auf und stellt eine Vielzahl an Audio- und Videoformaten wie DivX, Xvid, MS-MPEG4, 3ivx, Flash Video, Sorenson H.263 und Truemotion VP6 bereit. Für die Wiedergabe von Windows Media auf dem Mac gibt es Flip4Mac.

Statt wie etwa bei Microsofts Media-Player systemweit viele Codecs einrichten zu müssen, kann man unter Windows, Mac OS X und Linux auch VLC media player oder MPlayer installieren, um die meisten Audio- und Videoformate abzuspielen. Während VLC media player alle Bibliotheken für die von ihm unterstützten Formate in einem Unterverzeichnis platziert, sind bei MPlayer alle von Haus aus unterstützten Codecs im Binary selbst enthalten. Spielt MPlayer irgendein Format nicht ab, kann man ihm auf die Sprünge helfen, indem man das auf der Entwickler-Seite angebotene Archiv win32codecs im MPlayer-Verzeichnis in den Ordner codecs kopiert. Unter Linux und Mac OS X gehören die Codecs ins Verzeichnis "/usr/local/lib/codecs". Da einige Linux-Programme noch immer unter "/usr/(local/)lib/win32" suchen, muss man sie eventuell mit einem symbolischen Link zum richtigen Verzeichnis leiten.

Alle genannten Programme scheitern bei der Wiedergabe DRM-geschützter Kaufinhalte und einiger proprietärer Formate. Hier ist man weiterhin auf die Software des jeweiligen Anbieters angewiesen, in der Regel den Windows Media Player (WMA, WMV) oder iTunes (protected AAC und MP4).

Zum Konvertieren der unterstützten Medienformate lassen sich sowohl ffdshow, Perian, VLC media player als auch MPlayer verwenden. Dennoch gibt es praktischere Tools, die wiederum FFmpeg als Grundlage verwenden. Mit Hilfe der mächtigen, aber etwas gewöhnungsbedürftigen Bedienoberfläche Super wandelt man Audio- und Videodateien mit wenigen Mausklicks sogar im Batch-Modus um.

Um Dokumente, Bilder oder Sounddateien in ein passendes Format umzusetzen, muss man nicht unbedingt ein separates Programm installieren. Wer nur gelegentlich ein spezielles Format konvertieren oder etwa im Internet-Café surft oder seine E-Mail abruft, kann sich mit speziellen Online-Diensten behelfen. Manche Services lohnen sich auch am heimischen PC, um etwa eine im Internet gefundene Postscript-Datei als PDF zu speichern.

Beim kostenlosen Dienst Zamzar muss man auf eine E-Mail-Antwort mit dem Download-Link warten. Textdokumente, Kalkulationstabellen und Präsentationen beschränken sich hier auf MS-Office- und OpenOffice-Dateien. Auch hier reduziert sich das Angebot an Grafikformaten wie BMP, JPEG oder TIFF aufs Wesentliche. Zum Konvertieren von Videos kann der Nutzer auch URLs von Websites wie YouTube oder Google Video angeben und diese in einem passenden Format speichern.

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