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Bilderwerkstatt

Fotos verwalten, verbessern und mit anderen teilen

In einem verregneten Sommer wie dem vergangenen sieht man blauen Himmel nur im Urlaub und auf den Urlaubsfotos – und die sollte man bestmöglich in Szene setzen. Nach den Ferien heißt es also Sichten, Bearbeiten und Präsentieren. Dafür haben wir praktische Programme zusammengestellt.

Artikel aus c't 19/2011

Wir haben über 40 Shareware-, Freeware- und Open-Source-Programme ausgewählt, die den Umgang mit Fotos oder das Erstellen von Grafiken, Bildern und Seiten vereinfachen und zu einem kreativen Spaß machen. Darüber hinaus stellen wir Vollversionen vor, die im Handel bisher gegen Bares zu haben waren, und für c't angefertigte Spezialversionen, die Sie so nicht im Netz finden. Diese Programme finden sich auf der Heft-DVD von c't 19/2011, die Sie zum Preis von 3,70 Euro versandkostenfrei bestellen können.

Die Open-Source-Bildbearbeitung Gimp enthält Korrekturwerkzeuge wie Gradationskurven, bearbeitet Sättigung, Kontrast und Helligkeit und unterstützt Ebenen und Masken. Die Werkzeuge-Palette umfasst Kopierstempel, Pinsel, Radierer und Texteingabe, die umfangreiche Effektpalette bietet künstlerische Filter ebenso wie Gauß'schen Weichzeichner und Unscharf-Maskieren-Dialog. So zeigt sich Gimp gleichermaßen für die Fotokorrektur wie für die kreative Verfremdung gerüstet.

Über das Zusatzmodul UFRaw lässt sich ein Raw-Importfilter vor die Bildbearbeitung in Gimp schalten. So kann man Korrekturen an Belichtung und Farbwerten im 16-Bit-Modus ausführen, bevor man das Foto weiterbearbeitet. Alternativ gibt das Tool die Bilder direkt als JPEG- oder TIFF-Datei aus.

Gimp unterstützt keine Photoshop-kompatiblen Plug-ins. PSPI macht sie für Gimp-Anwender nach einer Art "Plug-in im Plug-in"-Verfahren nutzbar. Die PSPI-Datei legt man dazu im Ordner [Programme]\GIMP-2.0\lib\gimp\2.0\plug-ins ab. Beim nächsten Start von Gimp erscheint es im Filtermenü. Hier kann man nun den Ordner mit den Photoshop-Plug-ins wählen. (akr)

Die Bildbearbeitung PhotoLine läuft nicht nur schnell und stabil unter Windows und Mac OS X, sondern überzeugt ebenfalls durch qualitativ hochwertige Resultate. Auch der Funktionsumfang kann sich sehen lassen. In den Gradationskurven kann man per Knopfdruck von RGB auf Lab umschalten; Gauß’schen Weichzeichner und Unscharf Maskieren gibts als nicht destruktive Einstellungsebenen – nützliche Funktionen, auf die Photoshop-Nutzer verzichten müssen. Hinzu kommen 16-Bit-Bearbeitung, Farbmanagement und CMYK-Unterstützung. Als eins der wenigen Programme überhaupt bleibt PhotoLine dem Shareware-Prinzip treu. Nach Ablauf der 30-tägigen Testperiode läuft die Software weiter und blendet lediglich eine Zahlungsaufforderung über 60 Euro ein. (akr)

Mit PhotoPlus (Vollversion 11 auf Heft-DVD) hat Hersteller Serif eine Bildbearbeitung entwickelt, die Werkzeuge, Menüs und Paletten nach dem Photoshop-Modell anordnet. Die Software unterstützt Ebenen, Masken, Einstellungsebenen und Ebenenmodi. Der Effektbereich kennt Filter für Ölgemälde im Stil eines van Gogh, ergänzt Linsenreflexionen oder schärft und zeichnet weich. Das Quickfix Studio hilft bei der Fotokorrektur auf die Schnelle; Stapelverarbeitung, Makro-Recorder und Web-Optimierung vereinfachen wiederkehrende Aufgaben. (akr)

Das schlanke Paint.Net bietet sich als Alternative für schnelle Korrekturen an. Es beschränkt sich aufs Wesentliche wie Ebenen, Gradationskurven, Tonwertkorrektur und Gauß’schen Weichzeichner. Immerhin sind ein ebenenübergreifender Kopierstempel und Rote-Augen-Korrektur eingebaut. Auf nichtdestruktive Bearbeitung, Makro-Recorder und weitreichende Fotokorrekturwerkzeuge muss man verzichten. Wer damit ohnehin nicht arbeitet, behält mit Paint.Net die Übersicht und findet schnell zum Ziel. (akr)

Auch die Bildbearbeitung PhotoFiltre zeichnet sich dadurch aus, dass sie den Anwender nicht mit zu vielen Funktionen überfordert. In erster Linie wendet sie Effekte an, die das Bild wie ein Gemälde oder eine Zeichnung wirken lassen; sie ändert aber auch Helligkeit, Kontrast und Farbwerte. (akr)

Die Spezialversion von PanoramaStudio auf der Heft-DVD setzt bis zu fünf Einzelfotos vollautomatisch zu Panoramen zusammen. Lediglich beschneiden muss man am Schluss. Anders als die Vollversion setzt die Spezialversion auf der DVD nur einreihige Panoramen zusammen. Sie gibt ausschließlich JPEG-Dateien aus und beschränkt sich dabei auf eine maximale Kantenlänge von 6000 Pixeln. Bei optimaler Auflösung reicht das für die Ausbelichtung auf DIN A3. Des Weiteren steht die Ausgabe als interaktives Flash-Panorama, als Bildschirmschoner oder selbstlaufendes Panorama zur Verfügung. (akr)

Per Knopfdruck wechselt der JPG-Illuminator innerhalb eines Verzeichnisses von Bild zu Bild. Mit etlichen Werkzeugen hellt man Fotos auf, korrigiert Farben unter Wahrung der Farbtemperatur, ändert Lichter, Mitteltöne und Schatten separat und konvertiert Fotos nach Schwarzweiß. Außerdem korrigiert das Programm Objektivfehler wie Kissen- und Tonnenverzerrung, Vignettierung und Farbsäume. (akr)

Neat Image reduziert Farb- und Helligkeitsrauschen getrennt voneinander und kennt drei verschiedene Größenordnungen für Artefakte. Nach der Bearbeitung kann man zu weich gezeichnete Konturen wieder schärfen. Die kostenlose Demo-Version exportiert lediglich im JPEG-Format, entfernt Metadaten und setzt die Kompression auf einen festen, relativ hohen Wert. (akr)

Der Name ist Programm bei Einfach gute Fotos. Die Vollversion von der Heft-DVD hält sich nicht mit vielen Reglern auf: Man lädt ein falsch belichtetes Bild und wartet einfach ab. Die Bedienoberfläche enthält die Knöpfe „Datei öffnen“ sowie „Datei speichern“ und einen Schieberegler zur Stärke der Bildoptimierung. Farben und Tonwerte passt die Software automatisch an. (akr)

Foto-Mosaik-Edda baut ein Vorlagenbild in ein Fotomosaik um. Dazu erstellt man zunächst eine Bilddatenbank anhand eigener Fotos, lädt anschließend die Vorlage und wählt dann die Ausgabegröße. Die Software bastelt ein Mosaik, in dem man von weitem das Vorlagenfoto erkennt, und gibt das Poster als JPEG-Datei aus. c’t-Leser erhalten einen 30-prozentigen Rabatt auf eine Pro-Version, die mehr Stile bietet. (akr)

Das Tool Luminance HDR trug früher den etwas sperrigen Namen Qtpfsgui. Es setzt unterschiedlich belichtete Fotos zu einem HDR-Bild zusammen. Einzelbilder richtet es auf Wunsch über den freien Panorama-Stitcher Hugin aus. Fertige HDR-Bilder exportiert es als JPEG, PNG oder TIFF oder speichert sie in Formaten mit 32 Bit Farbtiefe wie OpenEXR. (akr)

Der Open-Source-Raw-Konverter RawTherapee ist eine Einstiegsdroge in die Welt der Rohdatenverarbeitung. Mit Gradationskurven und Reglern für Belichtung, Farbtemperatur, Schatten, Spitzlichter und lokalen Kontrast steht dem Anwender eine breite Werkzeugpalette für Korrektur und Verfremdung offen. Der Konverter reduziert Farb- und Helligkeitsrauschen und schärft für die Ausgabe als JPEG- oder 16-Bit-TIFF-Datei. (akr)

Der Bildbetrachter IrfanView bringt Bilder zügig auf den Schirm. Auch die Bedienung ist auf Schnelligkeit optimiert: Ein Druck auf die Enter-Taste zeigt Fotos im Vollbild, mit den Pfeiltasten navigiert man durchs Verzeichnis, I bringt Metadaten auf den Schirm, L und R rotieren das Bild. Per Stapelverarbeitung lassen sich Bilder umbenennen und konvertieren. Die ebenfalls auf DVD zu findenden IrfanView Plug-ins ergänzen Formatunterstützung für viele Bildformate, darunter Raw-Dateitypen. (akr)

Der FastStone Image Viewer ähnelt auf den ersten Blick dem Windows Explorer, zeigt aber auch Thumbnails von Raw-Fotos, besitzt ein skalierbares Vorschaufenster und blendet die Auflösung jedes Fotos ein. Per Stapelverarbeitung konvertiert er Fotos und entfernt Metadaten. Er kennt Bildbearbeitungsfunktionen wie Gradationskurven, Tonwertkorrektur, selektive Anpassung von Schatten sowie Lichtern und Korrektur roter Augen. Außerdem erstellt der Viewer Diashows, Kontaktabzüge und mehrseitige TIFF- sowie PDF-Dokumente. (akr)

XnView zeigt Standardformate und Raw-Dateitypen als Übersicht und im Vollbild sowie auf Wunsch mit Metadaten an. Er bearbeitet IPTC-Daten und nutzt die Metadaten beim Umbenennen. Die integrierte Stapelverarbeitung konvertiert die Fotos nicht nur, sondern skaliert sie auch fürs Web. Das Programm erstellt außerdem Bildschirmschoner und Kontaktabzüge sowie einfache HTML-Galerien. (akr)

Niemand kann garantieren, dass heute übliche Raw-Dateitypen in zehn Jahren noch lesbar sind, denn die Kamerahersteller legen ihre Formatspezifikationen nicht offen. Adobe hat mit Digital Negative (DNG) einen quelloffenen Standard geschaffen, der Abhilfe verspricht. Mit dem DNG Converter lassen sich Kamerarohdaten aller Couleur ins DNG-Format konvertieren. (akr)

Mit ViewNX stellt Nikon einen Betrachter zur Verfügung, der Fotos in Nikons Rohdatenformat NEF sowie auch JPEG-Dateien bearbeiten kann. Damit ist das Programm auch für Nicht-Nikon-Kunden interessant. Es zeigt Metadaten sowie Fokusmessfelder an und kennt Bewertung mit Sternchen. Die Bearbeitungsfunktionen sind hochwertig – selbst bei starker Aufhellung bleiben die Farben natürlich. Rote Augen korrigiert das Programm automatisch. Bilder gibt es auf Wunsch skaliert und ohne Metadaten als JPEG und TIFF aus. Der Movie-Editor exportiert Diashows inklusive Übergangseffekten und Hintergrundmusik als H.264-komprimierte MOV-Dateien in 720p. (akr)

Das Schweizer Messer zur Bildverarbeitung auf dem Mac, der GraphicConverter, importiert und exportiert etliche Dateitypen. Er liest EXIF-Daten, besitzt einen IPTC-Editor und fügt Geodaten aus Google Earth oder GPS-Tracks in die Metadaten der Fotos ein. Per Stapelverarbeitung lassen sich die Bilder anhand von selbst definierten Aktionen umwandeln. Zur Bearbeitung stehen Gradationskurven, Gamma-Korrektur, Unscharf Maskieren, Schatten, Drehen und Ändern der Auflösung bereit. Die Shareware zeigt zunächst 10, später 30 Sekunden lang einen Startbildschirm. (akr)

Für den Web-Export braucht man seine Bilder in fester, meist geringer Auflösung und ohne Metadaten. Imagerunner ändert Auflösung, Dateiformat, Namen und Ausrichtung von Bildersammlungen. Es im- oder exportiert die Formate JPEG, TIFF, PNG, GIF und BMP. Auf Wunsch entfernt es EXIF- sowie IPTC-Daten und setzt die Bilder in Graustufen um. (akr)

Das Open-Source-Programm SmillaEnlarger interpoliert gering aufgelöste Bilder, ohne hässliche Treppen zu produzieren. Man zieht das Ausgangsbild per Drag & Drop ins Vorschaufenster, gibt die Ausgabegröße in Prozent oder Pixeln an und experimentiert mit verschiedenen Verfahren. Zur Wahl stehen „default“, „sharp“, „painted“ und „sharp & noisy“. Einige der Algorithmen zeichnen die Kanten gut und ohne Schärfeverlust nach. (akr)

JPEG-Fotos liegen im Betrachter zuweilen auf der Seite. Der JPEG Lossless Rotator richtet sie auf Knopfdruck wieder auf und speichert das Bild verlustfrei ab. Auf Wunsch wertet es ein vorhandenes Orientation-Flag auch aus und dreht alle betreffenden Bilder automatisch. (akr)

Die Vollversion des Zoner Photo Studio Home 12 von der Heft-DVD zeigt Fotos übersichtlich und in einem dunkelgrauen Interface an. Sie blendet EXIF-Daten sowie das Histogramm ein und präsentiert ein Vorschaubild in einem skalierbaren Fenster. Das Photo Studio besitzt eine Suchfunktion, zeigt Fotos bildschirmfüllend an und kennt verschiedene Bearbeitungsfunktionen wie Beschnitt, Drehung, Korrektur roter Augen, Kopierstempel, Tonwertkorrektur, Schärfen und Weichzeichnen. c’t-Leser erhalten die Pro-Version für 40 statt 60 Euro. (akr)

Die Spezialversion StudioLine Photo Classic von der Heft-DVD versteht sich auf Bildverwaltung mit Kategorienbäumen und Sternchenbewertung. Stichwörter weist man per Drag & Drop zu; per Mausklick in die Checkbox zur jeweiligen Kategorie ruft man die getaggten Bilder wieder auf. Das Programm zeigt und bearbeitet EXIF- und IPTC-Daten, besitzt ein Modul, um Geodaten auf einer Karte anzuzeigen oder per Mausklick ins Foto zu übertragen, und sortiert alle Fotos in einen Kalender ein. Es korrigiert Bilder, sichert Fotos mit Hilfe einer Backup-Funktion, zeigt sie als Diashow und exportiert Web-Galerien. (akr)

Die Bilddatenbank für Faule heißt Picasa. Sie scannt nicht nur die Festplatte nach Fotos und listet alles mit großzügigen Vorschaubildern chronologisch auf, sondern beherrscht auch Gesichtserkennung und Geotagging. Einfache Funktionen hellen Schatten auf oder korrigieren rote Augen. Im angebundenen Picasa Web Album kann man bis zu 2 GByte Fotos in Originalgröße abladen – die auf 1600 x 1200 Pixel skalierten Varianten zählt Google dabei nicht mehr mit. (akr)

Die Vollversion von AlbumPlus von der Heft-DVD dient als Verwaltung für die Bildbearbeitung PhotoPlus. Kalender, Bewertungen und Schlagwortsystem helfen bei der Verwaltung von Raw- und JPEG-Fotos. Außerdem druckt das Programm Fotos als Kontaktabzug oder in Standardformaten. Zur Installation muss man ein Kennwort beim Vertreiber Avanquest anfordern, die Nutzung der Vollversion erfordert eine Registrierung beim Hersteller Serif. (akr)

Anhand einer breiten Palette von HTML- und Flash-Vorlagen bastelt JAlbum auf Knopfdruck eine ansprechende Foto-Webseite. Java-Script-Widgets verlinken die Galerien auf Wunsch mit Facebook oder zählen die Seitenaufrufe. Die Galerien lassen sich aus dem Programm heraus ins Web laden. 30 MByte Web-Space stellt der Hersteller kostenlos zur Verfügung und vermietet auf Wunsch größere Kontingente. (akr)

Die Vollversion OneClick Fotodruck von der Heft-DVD arrangiert mehrere Fotos auf Knopfdruck zu einer Collage. Nach Import eines Foto-Ordners wählt man die gewünschten Bilder aus und klickt auf die Schaltfläche „Druck“. Die Software erstellt einen Layout-Vorschlag, der die gewählten Bilder auf einer DIN-A4-Seite oder auf mehreren Seiten arrangiert. Die maximale Zahl der Bilder und der Abstand zwischen den Bildern lassen sich wählen. Auf Knopfdruck generiert das Programm immer neue Vorschläge. (akr)

Mit der Spezialversion von Diashow auf der Heft-DVD entstehen bewegte Fotoshows für den Fernseher oder die Präsentation am PC. Dazu lädt man Bilder ins Storyboard, wählt Übergangseffekte aus, ergänzt Hintergrundmusik und exportiert das Resultat als AVI-Film oder PDF-Dokument. Anzeigedauer und Transparenz stellt man für jedes einzelne Foto oder global für alle ein. Jedes Bild lässt sich um Texttitel ergänzen, die man mit Schatten und Rand versieht oder animiert. Objekte kann man an Bewegungspfaden entlang führen, beispielsweise das berühmte Indiana-Jones-Flugzeug auf der Landkarte. (akr)

Die acht Filter der Plug-in-Sammlung Fotomatic versehen digitale Fotos mit Effekten traditioneller Fotografie, ahmen Farbfilter nach oder simulieren Nachtsichtgeräte sowie Infrarotfilme. Sie erzeugen Schwarzweißfotos mit Körnung oder hohem Kontrast, färben den Himmel ein, bleichen Mitteltöne aus und liefern Werkzeuge für Tonwertkorrektur oder Anpassung von Helligkeit, Kontrast und Sättigung. (Robin Middelanis/akr)

Unliebsame Bildinhalte wie Telefonkabel oder Laternen per Hand aus Fotos zu entfernen ist eine lästige Angelegenheit. In Wire Worm kreist man störende Objekte ein und verschiebt die markierte Stelle. Sie wird daraufhin durch angrenzende Bildbereiche ersetzt. Anschließend passt das Plug-in den neuen Bildinhalt so an, dass er sich nahtlos in das Foto einfügt. Ein Schieberegler ändert die Empfindlichkeit der Farbanpassung. (Robin Middelanis/akr)

Die Effektsammlung PhotoTools simuliert analoge Techniken wie BleachBypass und Cross-Entwicklung sowie den Kodachrome-Film. Mit Pinseln für Belichtung und Hautkorrektur bearbeitet man gezielt einzelne Bildbereiche. Der Anwender kann beliebig viele der 26 Effekte kombinieren und deren Reihenfolge sowie Intensität festlegen. In einem großzügigen Vorschaufenster werden Ausgangsbild und Resultat gegenübergestellt. Das Plug-in arbeitet ausschließlich mit Photoshop; nach der Installation findet man es unter Datei/Automatisieren. (Robin Middelanis/akr)

Mit virtualPhotographer wird der Computer zum digitalen Fotolabor. Über 50 sehr ansehnliche Voreinstellungen lassen Fotos altern, widmen sich der Schwarzweißumsetzung mit Farbfiltern, tönen oder zeichnen weich. Wahlweise kann man ASA-Werte, Helligkeit, Kontrast und Körnung manuell anpassen. Eigene Einstellungen lassen sich speichern oder als Ein-Klick-Aktion definieren. (Robin Middelanis/akr)

In Architekturfotos laufen parallele Linien häufig unschön aufeinander zu – Rechtecke werden zu Trapezen. Perspective Transformations schafft Abhilfe. Mit Schiebereglern krümmt, dreht oder verzerrt man Bilder, bis die Linien gerade liegen. Alternativ markiert man einfach die stürzenden Linien und überlässt den Rest der Autokorrektur des Plug-ins. (Robin Middelanis/akr)

Das Plug-in Smartcurve erweitert die Bildbearbeitung Photoshop Elements um ein Gradationskurvenwerkzeug, das sonst der ausgewachsenen Photoshop-Version vorbehalten ist. Der Anwender kann sich zwischen der Kurven- und Polygonvariante entscheiden und verschiedene Farbkanäle wählen, darunter RGB, CMY und Lab. Ankerpunkte fügt man per Linksklick in die Kurve; ein Rechtsklick entfernt sie wieder. Pipetten legen Schwarz-, Grau- und Weißpunkt fest, ein Histogramm gibt Aufschluss über die Farbverteilung. (Robin Middelanis/akr)

Das Malprogramm ArtRage simuliert Ölpinsel, Bleistift, Filzstift und Malkreide. Der Pinsel trägt zuerst dick und dann immer dünner auf. Mit einem Spatel verwischt man die Farbe. Auf Wunsch lässt sich als Vorlage ein Foto im Hintergrund einblenden. Die kostenlose Version enthält acht von zwölf Werkzeugen der Vollversion und unterstützt keine Ebenen. (akr)

Artweaver simuliert ebenfalls Malwerkzeuge. Auch hier kann man ein Foto auf die Hintergrundebene legen, Farben aufnehmen und anschließend per Pinsel auf eine neue Ebene auftragen. Das Programm enthält Werkzeuge für Pinsel, Farbverlauf, Text, Beschnitt und Auswahl sowie Filter zum Schärfen, Weichzeichnen, Verzerren und Stilisieren. Der Aufbau erinnert an Photoshop – sowohl was die Paletten als auch was die Menüs angeht. Wer ein wenig Erfahrung mit Bildbearbeitung hat, kann also sofort einsteigen. (akr)

Das Vektorgrafikprogramm DrawPlus von der Heft-DVD importiert Digitalfotos und setzt Striche auf drucksensitiven Grafiktabletts als an- und abschwellende Aquarellpinselspur um. Es verwandelt Text in Pfade und lädt damit zum Verformen der Buchstaben ein, lässt Vektorformen Schatten werfen oder zieht sie in die dritte Dimension auf. Die Vollversion von der Heft-DVD exportiert Pixelbilder und PDF-Dokumente. Bei der Installation fordert der Distributor Avanquest zur kostenlosen Registrierung auf; aus dem Programm heraus wird eine zweite Online-Registrierung beim Hersteller Serif fällig, die man über das Menü Hilfe/Registrierungsassistent startet. (pek)

Werkzeuge für Grundformen, Textsatz und Farbverläufe bilden die präzise Basis des Open-Source-Vektorzeichners Inkscape. Wer es kreativer mag, kann sich mit kalligrafischen Pinselstrichen, Gravierlinien, einem Farbeimer oder dem Tweak-Tool zum Verbiegen von Pfaden austoben; aus 3D-Quadern klickt man Klötzchenwelten in Fluchtpunktperspektive zusammen. Inkscape benutzt intern das Format SVG, importiert aber auch PDF- und Illustrator-Grafiken (CS5). (pek)

Mit der Vollversion des DTP- und Satzprogramms tango solo E-Book & Private Edition von der Heft-DVD gestaltet man Layouts, die sich sowohl drucken als auch im Epub-Format exportieren lassen. Eine ausführliche Anleitung ist in c't 21/2011 erschienen. Die Anwendung enthält die Rechtschreibprüfung und Silbentrennung von Duden und darf nicht zu kommerziellen Zwecken eingesetzt werden. Sie bietet Layout-Finessen wie beliebig formbare Bild- und Textrahmen, Grundlinienraster für Textblöcke, optischen Randausgleich beim Spaltensatz und Formatvorlagen für Zeichen und Absätze. (pek)

Vorlagen für Broschüren, Visiten- und Grußkarten erleichtern den Einstieg in die Gestaltung mit dem Layout-Programm PagePlus von der Heft-DVD. Es importiert PDF-Dateien, platziert Pixelbilder und baut automatisch Inhaltsverzeichnisse auf. Schwarze Elemente wie Text kann man beim Export etwa in den Druckstandard X-1 automatisch überdruckend anlegen. Ein Passwort zur Installation erhält man nach Registrierung über den Link auf der DVD-Oberfläche per Mail. Aus dem Programm heraus wird eine zweite Registrierung fällig. Unter Windows 7 bricht die Installation nach Extrahieren ab, weshalb man den ausgepackten Installer manuell starten muss. (pek)

Die Free Edition des DTP-Programms VivaDesigner behandelt Text- und Grafikrahmen als Vektorobjekte, die beliebige Formen annehmen können. Den Text kann man auch von oben nach unten oder von rechts nach links laufen lassen. Automatischer optischer Randausgleich sorgt für ein ruhiges Schriftbild. Als Exportformat für den professionellen Druck steht PostScript zur Verfügung. Wer PDF erzeugen will, kann unter Windows auf den virtuellen Drucker PDFCreator zurückgreifen. (pek)

Beim Open-Source-Layoutprogramm Scribus platziert der Grafiker Text und Bilder in Container; die Software sorgt für den automatischen Textumlauf oder passt die Größe eines Bilds dem Rahmen an. Die Anwendung richtet Textzeilen am Grundlinienraster aus, kann mit CMYK- und Schmuckfarben umgehen, berücksichtigt ICC-Profile und exportiert in den Druckstandard PDF/X-3. Für Druckvorschau und Vektorgrafikimport benötigt es den Interpreter Ghostscript. (pek)

Eine gute Ergänzung für alle, die häufiger Screenshots anfertigen, ist Greenshot. Nach Betätigen der Druck-Taste öffnet es den angefertigten Screenshot im Programmfenster. Die Kombination Alt-Druck zeigt ein Fadenkreuz, mit dem man den aufgenommenen Bereich eingrenzen kann. Der Schnappschuss lässt sich um Pfeile, Grafiken und Text ergänzen und anschließend in gängigen Formaten ausgeben. (akr)

Der Exif Date Changer zeigt einen einfachen und klaren Weg auf, das Aufnahmedatum in Fotos zu ändern, beispielsweise wenn man die Zeitzone im Urlaubsland in den Kameraeinstellungen nicht angepasst hat. Auf Knopfdruck lässt sich das EXIF-Datum von JPEG-Fotos um Tage, Stunden, Minuten oder Sekunden verschieben oder komplett neu setzen. (akr)

Wenn es ums Anzeigen und Bearbeiten von EXIF- und IPTC-Daten geht, ist das ExifTool ungeschlagen. Daher steckt es auch in etlichen Programmen, die mit Metadaten von Fotos umgehen. Wer auf der Kommandozeile fit ist, kann es direkt nutzen, um Metadaten stapelweise zu bearbeiten. (akr)

Mit PhotoME kann man Metadaten von JPEG-, TIFF- und Raw-Fotos betrachten, die mancher Viewer ausblendet, und viele EXIF-Daten bearbeiten, die man eigentlich nicht bearbeiten sollte, wie die Einstellungen zum Blitz oder zum Kameramodell. Die Metadaten-Darstellung ist ein wenig unübersichtlich, aber umfassend. (akr)

GeoSetter ist ein komfortables Programm, um Geodaten von Fotos zu verwalten. Es zeigt Koordinaten inklusive der Aufnahmerichtung, wenn vorhanden, und Tracks auf einer eingebundenen Google-Maps-Karte an. Per Mausklick oder über Zahlenangabe kann man Geodaten auch ins Foto schreiben. Außerdem lassen sich Ortsangaben als Text in die IPTC-Daten schreiben. Neben JPEG und TIFF unterstützt Geosetter auch Raw-Formate. (akr)

Auf dem Mac kümmert sich GPSPhotoLinker ums Geotagging. Tracks von GPS-Loggern lassen sich stapelweise in JPEG-, TIFF- und Raw-Fotos übernehmen. Angaben zu Stadt und Land schreibt die Software automatisch in die entsprechenden IPTC-Datenfelder. Alternativ kann man die Daten auch manuell eintragen. (akr)

Bei etlichen Anlässen braucht man mittlerweile ein biometrisches Foto. Der Passbild-Generator hilft dabei, das Foto in einem Rahmen so auszurichten, dass es der Norm für den Reisepass entspricht. Die Software gibt das Bild achtfach im Format 10 cm x 15 cm als JPEG-Datei aus; die Webseite gibt Tipps zur Aufnahme. (akr)

Stürzende Linien in Architekturaufnahmen sind ein Ärgernis und oft nur schwer zu korrigieren. ShiftN macht diese Aufgabe zum Kinderspiel: Bild öffnen, auf „Automatische Korrektur“ klicken, speichern. Das Resultat legt das Programm bikubisch interpoliert und beschnitten mit dem Namenszusatz „_ShiftN“ im Quellordner ab. (akr)

Zwei Video-Tutorials von video2brain aus dem Verlagshaus Pearson Education ergänzen den Foto-Workshop um Hinweise zur Fotografie und zur anschließenden Korrektur. Sie lassen sich direkt aus der DVD-Oberfläche starten und laufen im Browser. Zum Abspielen benötigt man den Adobe Flash Player.

Der Abschnitt aus Das fotografische Auge lässt sich am besten mit dem Untertitel beschreiben: Bilder komponieren und gestalten. Der Fotograf Michael Jordan klärt in knapp 40 Minuten über grundlegende Gestaltungselemente für die Bildkomposition auf. Jordan markiert in Beispielfotos wichtige und störende Bildteile und erklärt, wie die Elemente angeordnet sein sollten.

Das zweite Video-Tutorial auf der DVD beschäftigt sich mit Retuschetechniken auf Basis der Bildbearbeitung für Heimanwender von Adobe. Es heißt Photoshop Elements 9, Grundlagen und Workshops für Digitalfotografen. In knapp 30 Minuten erläutern André Reinegger und Uli Staiger vier Korrekturmöglichkeiten des Software-Pakets. Zunächst geht es um die automatische Korrektur im Organizer. Anschließend erklären sie Schritt für Schritt die Schnellkorrektur, die assistierte Korrektur und die manuelle Korrektur im Voll-Editor. (akr)

c't 19/2011 samt DVD können Sie hier nachbestellen. Der Versand innerhalb Deutschlands, nach Österreich, Luxemburg, Liechtenstein und in die Schweiz ist kostenfrei.

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