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Film- und Serien-Streams: Amazon, Watchever, Netflix & Maxdome im Vergleich

Maxdome, Watchever, Netflix und Amazon Prime Instant Video im Vergleich

Wer legal Filme und Serien streamen möchte, findet dafür kostenlose Angebote im Netz – die dortige Auswahl an verfügbaren Titeln ist allerdings recht mager und die Werbung aufdringlich. Die Dienste Maxdome, Watchever, Netflix und Amazon Prime Instant Video gehen einen anderen Weg: Sie versprechen werbefreies Filmvergnügen und eine größere Titelauswahl zum überschaubaren Festpreis. Wir haben uns eine Übersicht verschafft und die vier Anbieter miteinander verglichen.

Filme und Serien online anschauen, möglichst mit einer breiten Auswahl aktueller Titel in HD-Qualität, für echte Fans auch gerne in Originalton und kurz nach Erstausstrahlung: Wer das alles kostenlos möchte, ohne sich in rechtliche Grauzonen zu begeben, guckt schnell in die Röhre. Zwar gibt es Portale, bei denen man legal und kostenlos Filme und Serien im Internet anschauen kann, diese Angebote sättigen echte TV- und Kinojunkies auf Dauer jedoch nicht. Wer trotzdem nicht den regelmäßigen Gang in örtliche Videotheken auf sich nehmen oder sein Erspartes für den Kauf zahlreicher DVDs und Blu-rays opfern möchte, der findet bei Anbietern von Video-on-Demand-Flatrates eine mögliche Alternative. Dort schaut man Film- und Serien-Streams legal, in meist guter Qualität und mit deutlich größerer Titel-Auswahl als bei der Kostenlos-Konkurrenz. Teilweise kann man sich die Filme auch physisch ausleihen und als Disc nach Hause schicken lassen.

Für den Cineasten von heute stellt sich – neben der Frage nach Dauer und Art des Vertrags und den damit verbundenen Kosten – vor allem eine Frage: Auf welchen Geräten lassen sich die Inhalte ansehen? Dass das Abspielen von Filmen und Serien nicht nur auf dem heimischen Fernseher – sondern zunehmend vor allem auf Mobilgeräten – immer beliebter wird, haben auch die VoD-Anbieter ausnahmslos mitbekommen und weitestgehend in ihren Angeboten berücksichtigt. Zahlreiche Smart-TVs und Spiele-Konsolen sind bereits ab Werk mit der jeweiligen App ausgestattet, Smartphones und Tablets warten meist nur darauf mit der Mobile-App versorgt zu werden. Und doch gibt es auch in diesem Bereich markante Unterschiede. So ziert sich Amazon beispielsweise noch etwas, wenn es um die Wiedergabe auf Android-Tablets geht, die nicht aus dem eigenen Hause stammen und Netflix schließt eine Offline-Funktion gänzlich aus, was das Streamen auf Mobilgeräten außerhalb eines WLANs recht schwierig macht.

In Deutschland gibt es vier große Flatrate-Anbieter: Maxdome, ein Angebot der ProSiebenSat.1-Gruppe, Amazon Prime Instant Video, das den Vorgänger Lovefilm als eigene Plattform weitgehend ersetzt und dessen Katalog integriert, Netflix, das sich in den USA bereits seit vielen Jahren einer großen Zuschauerschaft erfreut sowie das zum französischen Vivendi-Konzern gehörende Watchever. Wir haben alle vier unter die Lupe genommen und unter anderem untersucht, wie aktuell und umfangreich das Titelangebot ist, ob Inhalte in HD-Qualität und Originalton zur Verfügung stehen, wie es um die Sicherheit für Kinder und Jugendliche steht und welche Kündigungsmodalitäten es gibt. Die Ergebnisse zeigen wir in den Bildergalerien unter diesem Artikel.

Amazon's Prime Instant Video ist in dieser Form erst seit Februar 2014 im Video-On-Demand-Geschäft und entstand aus dem Zusammenschluss von Amazon Prime und dem hauseigenen Dienst Lovefilm, der sich nun ausschließlich auf den Verleih von DVDs und Blu-rays konzentriert. Ein Abo des Streaming-Dienstes beinhaltet eine Flatrate für den VoD-Bereich sowie eine Amazon Prime-Mitgliedschaft für den gleichen Zeitraum – darüber hinaus gibt es zahlreiche aktuelle Titel für eine zusätzliche Gebühr im Einzelabruf. Obwohl sich Amazon, was die Kosten pro Monat angeht, ohnehin schon als Speerspitze der Anbieter in diesem Vergleich darstellt, gibt es für Studenten noch weitere Vergünstigungen.

In den USA schon seit 2007 als Streaming-Dienst unterwegs – und oft auch illegalerweise per VPN aus anderen Ländern aufgerufen – hat Netflix im September 2014 auch endlich Deutschland erreicht. Eine auffallend benutzerfreundliche Bedienung, ein umfangreiches Angebot aktueller Filme sowie exklusive Serien lassen sich bei diesem Anbieter kaum übersehen. Preislich stellt sich Netflix recht flexibel dar: drei monatlich kündbare Abo-Modelle mit unterschiedlichen Kosten und Features sind hier verfügbar. Eine Offline-Funktion haben wir in unserem Test jedoch vergeblich gesucht.

Die echte Flatrate unter den Flatrates bietet Watchever. Bei dem französischen Anbieter mit Sitz in Berlin steht das für unbegrenzten Zugriff auf alle angebotenen Inhalte. Ähnliches gilt zwar auch für Konkurrent Netflix, dort gibt es jedoch keine Möglichkeit, sich Filme und Serien auch offline anzusehen. Der 2013 gegründete Dienst für das Streamen von Filmen und Serien schreibt trotz des soliden Angebots rote Zahlen – was angesichts der harten Konkurrenz auch durchaus nachvollziehbar erscheint. Nichtsdestotrotz lohnt sich auch der Blick auf diesen Streaming-Anbieter.

Eine ganz klare Linie zwischen Flatrate und Einzelabruf zieht Maxdome – stößt man bei Prime Instant Video doch eher nur zufällig an diese Grenze. Das Prädikat "einigermaßen aktuell" des Flatrate-Bereichs von Maxdome wird im Einzelabruf-Bereich durch "brandaktuell" ersetzt, was jedoch auch seinen Preis hat: zu den monatlichen Kosten von 7,99 Euro für die Video-On-Demand-Flatrate kommen so schnell 3 oder mehr Euro pro Film oder Serien-Episode hinzu. Nicht gerade ein Schnäppchen, wie wir finden.

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