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Für Augen und Ohren

Themen-Special: Das Maximum aus Audios und Videos herausholen

Wollten Sie schon immer mal die Musikschätze aus Social Networks und Internet-Radiostationen heben? Hatten Sie vor, Ihr Notebook als Tonstudio zu nutzen? Außerdem können Sie mit den hier vorgestellten Gratisprogrammen das Maximum aus Ihrer MP3-Sammlung herauskitzeln und als Disc- oder Video-Jockey punkten.

Artikel aus c't 13/09

Das Internet steckt voll Musik: Soziale Netzwerke wie Last.fm, YouTube und MySpace konkurrieren mit tausenden von Internet-Radiostationen um die Aufmerksamkeit der User. Die müssen Sie aber nicht unbedingt live hören. Zahlreiche Helferlein sortieren, archivieren und spielen die Inhalte ab.

Auch kreativ schaffende Geister kommen voll auf ihre Kosten: HighC zum Beispiel mischt Mal- und Musikprogramm, mit dem sich ohne Musik- und Notenkenntnisse interessante Klänge erzeugen lassen. Andere Programme rüsten den PC zur potenten Digital-Audio-Workstation auf. Darüber hinaus stellen wir viele nützliche Tools vor, mit denen sich etwa MP3-Dateien leichter verwalten lassen.

ClipInc.fx Basic schneidet bis zu drei Internet-Radiosender mit. Die Tobit-Software ist modular als Client/Server-Kombination aufgebaut; so kann man im LAN auf die Aufnahmen anderer Server zugreifen. Besitzer eines iPhone oder iPod Touch können den ClipInc-Server auch per WLAN kontaktieren. Um einzelne Musikstücke aus dem aufgenommenen Stream zu entnehmen, muss ClipInc.fx erst Schnittinformationen vom Tobit-Server herunterladen; das kann beim ersten Programmaufruf mehrere Stunden dauern. Die auf Platte gebannten Titel lassen sich über eine Cover-Flow-Ansicht begutachten. (sha)

Der WDR RadioRecorder stammt vom selben Anbieter. Das Tool nimmt die Sender des Westdeutschen Rundfunks auf; unter "Weiteres Programmangebot" findet sich eine übersichtliche Programmzeitschrift. Sortiert man die Sendungen nach Genre, hat man im Handumdrehen alle Hörspiele oder Kindersendungen programmiert. Die Aufzeichnungen lassen sich danach als MP3-Datei auf die Festplatte schreiben. (sha)

Das Java-Tool StreamRipStar füttert den Internet-Radio-Recorder Streamripper mit neuen MP3-Radiostationen und erleichtert den Zugang zu den wichtigsten Konfigurationsparametern. Clevere Funktionen wie die Stilleerkennung unterteilen die Radiostreams auf Wunsch automatisch in einzelne MP3-Dateien samt ID3-Tags. Auch die parallele Aufzeichnung mehrerer Sender ist möglich. (Ronald Eikenberg/sha)

Wer die Musik seines Last.fm-Accounts dauerhaft auf den Rechner bannen will oder seinen MP3-Spieler mit den Musikvorschlägen des Meta-Radios füttern möchte, nutzt dazu am Besten die Aufzeichnungsprogramme TheLastRipper oder LastSharp. Beide Programme erstellen nach Eingabe eines Künstlers, Albums oder Titels selbstständig Audio-Streams mit ähnlichen Musikstücken und verarbeiten diese dann in einfacher Geschwindigkeit. LastSharp bietet Filtereinstellungen, um doppelt gespielte Titel zu ignorieren. (vza)

Einen butterweich animierten Zugang zu Videoportalen wie YouTube, Sevenload und MySpace bietet der Ashampoo ClipFinder. Aus Suchbegriffen baut das Programm eine dreidimensionale Videowand mit den Ergebnissen aus 14 Videoportalen auf, an der man per Maus entlang rast. Im Einstellungsmenü lässt sich Ausgabe auf HD-Videos einschränken. Auf Wunsch lädt der ClipFinder HD die Videos auf den PC runter. Die 2D-Ansicht bietet zusätzlich eine Vorschau, die Videos bei Kontakt mit dem Mauszeiger sofort anspielt. (sha)

Wer seine Musiksammlung mit dem Windows Media Player (WMP) pflegt, muss nicht notgedrungen auf das von iTunes bekannte Cover Flow verzichten. Coverboxx zeigt die Alben-Cover aus der Medienbibliothek des WMP in der iTunes-typischen Ansicht an. Da die Bilder zwischengespeichert werden, muss man den Cache nach einer Aktualisierung der Medienbibliothek über den Coverboxx-Menüpunkt "Medienbibliothek neu einlesen" erneuern. Im Vollbildmodus hinterlässt Coverboxx fast den Eindruck, man würde in einer alten LP-Sammlung stöbern. (vza)

Der Open-Source-Medienspieler Songbird mag unscheinbar aussehen, verwaltet aber umfangreiche Musiksammlungen, ergänzt Titel auf Wunsch um Cover-Bilder und spielt auch Live- und Klassik-Alben lückenlos ab. Kostenlose Add-ons werten den Player um zusätzliche Funktionen auf, darunter die Wiedergabe von Videos und die Anbindung an Communities wie Last.fm und Twitter. Andere Add-ons synchronisieren iPods und befüllen MTP-Musikspieler ohne Windows Media Player.

Ohne Zweifel gehört Winamp zu den Klassikern unter den Musikspielern für den PC. Übersichtliche Medienverwaltung, Synchronisation mit mobilen Geräten und direkter Zugriff auf Online-Inhalte wie Podcasts oder Internet-Radio zählen zu den Stärken des Veteranen. Zahlreiche kostenlose Module passen den Player an die eigenen Bedürfnisse an – die Plug-in-Seiten auf der Winamp-Website sind eine wahre Fundgrube.

Außerdem sind die betriebssystemübergreifenden Programme VLC media player sowie MPlayer und auf Windows-Seite der Media Player Classic Home Cinema so beliebt, weil sie praktisch alle Formate wiedergeben, ohne dass man sich Gedanken um Codecs machen muss. (vza)

Bei der Player-Software Foobar2000 geht es optisch eher schlicht zu; dafür stimmen die inneren Werte: Der Player bietet eine breite Formatunterstützung, eignet sich als Tagging-Software zum Nachpflegen von Metainformationen und versteht sich auf automatische ReplayGain-Lautstärkeanpassung und lückenlose Wiedergabe. Wer mag, kann den Funktionsumfang über die Download-Seite erweitern.

Insbesondere große Musikkollektionen profitieren vom Einsatz von Jajuk. Die Steuerleiste links am Bildschirm erlaubt den Wechsel zwischen verschiedenen Ansichten. So blickt man auf seine Sammlung wahlweise als Ordner, nach ID3-Tags sortiert oder gar als statistische Auswertung mit Tortendiagramm. Die Player-Perspektive bietet zusätzliche Informationen zum momentan abgespielten Titel, ein weiterer Button führt zum Wikipedia-Eintrag des aktuellen Künstlers. Der integrierte Scrobbler kann die wiedergegebene Musik an einen Last.fm-Account übermitteln.

Ähnlich mächtig ist auch der Musik-Manager MediaMonkey, der automatische Tagging-Funktionen integriert. Die Bedienoberfläche erinnert an iTunes; neben iPhone und iPod synchronisiert der Medienaffe seine Musik auch mit beliebigen anderen portablen Playern, die sich als Wechselmedium oder MTP-Gerät am System anmelden.

Auf automatische Musikerkennung ausgerichtet ist der Mufin Player, der Titel anhand 30-sekündiger Musikausschnitte mit Fingerabdrücken versieht und das Ergebnis mit dem AudioID-Server des Fraunhofer-Instituts abgleicht. Identifizierte Musikdateien versieht der Mufin Player mit den passenden Metainformationen – praktisch, wenn mal beim Vertaggen etwas schiefgelaufen ist. Eine weitere Fähigkeit des Players besteht darin, automatisch Abspiellisten mit ähnlichen Stücken zu erzeugen. (sha)

Die Musikbibliothek MusicBee bietet ungewöhnliche Funktionen: Der CD-Grabber überprüft anhand der Online-Datenbank AccurateRip, ob Lesefehler entstanden sind; der "Auto DJ" sorgt für abwechslungsreiche Berieselung. Zudem befüllt das Programm alle gängigen portablen MP3-Player inklusive iPod Touch und iPhone. (Ronald Eikenberg/sha)

Die Java-Anwendung HighC mischt Malprogramm und Klangerzeugung: Mit der Maus gezeichnete Farbtupfer oder Flächen werden zu hörbaren Tonsignalen umgewandelt. Am einfachsten erschließt sich das Programm, wenn man drauflos malt und die Ergebnisse anhört – oder eine MIDI-Datei importiert. Die Farbtupfer steuern sowohl die Höhe als auch die Dauer der Töne; ausgefeilte Synthese-Funktionen lassen ungewöhnliche Klänge entstehen. So entstehen ohne jegliche musikalische Vorkenntnisse schnell interessante, überraschende Resultate.

Das einfache Notensatzprogramm Canorus stellt den gängigen musikalischen Zeichenvorrat einschließlich verschiedener Schlüssel bereit. Die Bedienung orientiert sich an der Musikern gewohnten Arbeitsweise: Erst definiert man Takt und Vorzeichen, dann setzt man die Noten. Canorus fügt automatisch Taktstriche ein und hilft beim Setzen von Pausenzeichen. Über die MIDI-Wiedergabe kann man den Notentext akustisch kontrollieren. Neben Wiederholungsanweisungen unterstützt der Editor auch oft in der Pop-Musik verwendete Sonderzeichen. Sogar Bindebögen, Artikulierungszeichen und Fingersätze sind kein Problem – zum Ausdruck benötigt man den kostenlosen Noten-Rasterizer LilyPond. (uh)

Mit dem Noten-DTP-System MuseScore lassen sich nicht nur einfache Klaviernoten gestalten, sondern ganze Partituren – mit allen Schikanen. Das Bildschirmfenster kann man sich zum optimalen Zugriff auf die Zeichenpaletten nach Belieben einteilen. Noten lassen sich auch per MIDI-Keyboard einspielen; ein Soundfont-instrumentierter MIDI-Klangerzeuger bringt den aktuellen Stand der Dinge jederzeit zu Gehör. Der große Funktionsumfang und die detailreichen Gestaltungsmöglichkeiten erforrdern allerdings einige Einarbeitung. Das englische Online-Handbuch erleichtert den Einstieg; die mitgelieferten Vorlagen assistieren bei typischen Aufgaben wie einem Stück für vierstimmigen Chor mit Klavierbegleitung. (uh)

Die quelloffene Digital Audio Workstation Ardour ist ein professionelles Werkzeug für die Aufnahme und Bearbeitung von Musik unter Mac OS X und Linux. Die Software orientiert sich am Profi-Programm Pro Tools und erlaubt beliebig viele Audiospuren, handhabt allerdings (noch) kein MIDI. Unter Mac OS unterstützt Ardour sowohl VST-Plug-ins für Windows als auch das Mac-Aquivalänt AudioUnit. Nur die spendenfinanzierte Version kann Presets nutzen und Einstellungen speichern – diese bietet der Entwickler jedoch schon ab 1 US-Dollar auf ardour.org zum Download an.

Seinem Namen zum Trotz leistet das Linux MultiMedia Studio (LMMS) auch unter Windows gute Dienste. Die Oberfläche orientiert sich am kommerziellen Vorbild Fruity Loops und eignet sich für Musikkompositionen aller Art. Dank der mitgelieferten Instrumente und Samples klickt man schnell ansprechende Ergebnisse zusammen. Retro-Fans entlocken dem Programm authentisch klingende C64- und Gameboy-Sounds; die Einbindung von VST-Instrumenten erweitert das Spektrum. Zum Einstieg lohnt sich ein Blick in das Wiki. (Ronald Eikenberg/sha)

Der Audio-Editor Anvil Studio bietet zahlreiche Ansichten: Piano-Roll und Composer für MIDI-Stücke, Mehrspur-Sequencer mit Metronom sowie einen Lernmodus zum Notenüben. Dabei passt die Programmoberfläche die Einteilung ihrer Unterfenster stets an die gewählte Hauptaufgabe an. Eine Direkthilfe im unteren Bereich assistiert abhängig vom Kontext; zur Noteneingabe dient eine per Maus bedienbare Klaviatur. VST-Effekte erweitern das Klangspektrum; für den Anfang reichen Equalizer und Hall vollauf. (uh)

In der kostenlosen Version bietet das intuitive Musikstudio MU.LAB Hobbymusikern mit bis zu sechs Spuren ausreichend Spielraum zur Entfaltung ihrer Ideen. Reichen die mitgelieferten Module Synthesizer, Sampler und Effekte nicht zur Verwirklichung der eigenen Ideen, kann man zusätzliche VST-Instrumente und -Effekte einbinden. MU.LAB lässt sich über ein MIDI-Eingabegerät steuern und zeichnet auch externe Audioquellen auf. Für moderate 50 Euro erhält man zusätzliche Spuren und die Möglichkeit, den Downmix mit 32 Bit statt 16 Bit durchzuführen. (Ronald Eikenberg/sha)

BestPractice verändert Tonhöhe und Tempo von Musikstücken in Echtzeit und bietet sogar einen Loop-Modus. Als Quelle dienen Audio-CDs, MP3- oder WAV-Dateien. Musiker können schwierige Passagen zum Nachspielen in Zeitlupe anhören und loopen die kniffligste Stelle gegebenenfalls in einer Endlosschleife; Spaßköpfe beschleunigen Barry White auf 140 BPM. (ghi)

ASIO4ALL ergänzt Rechner mit Onboard-Soundchips oder Einsteiger-Soundkarten um einen Treiber für das Audiotransfer-Protokoll ASIO. Bestimmte Musikanwendungen wie MU.LAB setzen einen solchen voraus; bei anderen verkürzt ein ASIO-Treiber optional die Latenz. (Ronald Eikenberg/sha)

Wer VST-Instrumente und -Effekte unkompliziert testen und miteinander verknüpfen möchte, ist mit VSTHost gut bedient. Zusammen mit einem MIDI-Keyboard oder einem ähnlichen Eingabegerät eignet sich das Programm auch für den Live-Einsatz. (Ronald Eikenberg/sha)

Piano Booster ersetzt keinen Klavierlehrer, hilft aber zumindest beim Erlernen des Notensystems. Das Programm öffnet beliebige MIDI-Dateien und zeigt während der Wiedergabe die Noten einer Spur an, etwa der Klavierbegleitung. Die Geschwindigkeit ist anpassbar. Hängt ein MIDI-Keyboard am Rechner, pausiert Piano Booster auf Wunsch, bis der Lernende die richtige Taste gefunden hat. (Ronald Eikenberg/sha)

In das Zeitraster der Drum Machine SimplePercussion kann man per Maus die 43 Schlaginstrumente des MIDI-Standards einzeichnen. Das Raster wird in einer Schleife wiederholt, wobei spielerisch neue Rhythmen entstehen. (Ronald Eikenberg/sha)

Für Gitarristen ist der Tabulatur- und Noten-Editor TuxGuitar ein mächtiges Werkzeug. Die Unterstützung der populären Formate Guitar Pro und PowerTab öffnet den Zugriff auf ein schier unerschöpfliches Repertoire oftmals kostenloser Tabulaturen. Zum Programmumfang gehören zusätzlich eine Stimmfunktion und ein Akkordeditor. Die variable Wiedergabegeschwindigkeit im Trainingsmodus erleichtert das Einstudieren neuer Songs. (Ronald Eikenberg/sha)

Die quelloffene DJ-Software Mixxx erleichtert nicht nur angehenden Diskjockeys den Einstieg in die Welt des digitalen Vinyls. Mixxx unterstützt das Vorhören über eine zweite Soundkarte und ermittelt selbstständig den BPM-Wert (Beats per minute) der importierten Titel (MP3, Ogg Vorbis, WAV oder FLAC). Für nahtlose Übergänge passt die Software auf Wunsch die Geschwindigkeit der einzelnen Songs an, ohne die Tonhöhe zu verändern. Einige Midi-Controller werden ebenfalls unterstützt, weitere lernt Mixxx dazu. (Ronald Eikenberg/sha)

Der Mixmeister BPM Analyzer ermittelt recht zuverlässig das Tempo von Musikdateien in den Formaten MP3, WMA und WAV. Bei MP3-Dateien werden die Ergebnisse anschließend in die ID3-Metadaten der Songs geschrieben, wo sie diverse DJ-Player und Verwaltungstools auswerten können. (Ronald Eikenberg/sha)

Aus Videoschnipseln, Bildern und ein paar schmissigen Beats macht die professionelle VJ-Software Resolume Avenue im Nu ein audiovisuelles Gesamtkunstwerk. Zahlreiche Effekte lassen sich auf bis zu zehn Ebenen miteinander kombinieren. Die Tonspur gibt den Schnittrhythmus vor, die Videospuren werden mit fertigen Clips oder Live-Streams von der Webcam gefüttert. Klicken Sie auf das kleine Dreieck neben dem Parameternamen, um sie mit der Lautstärke oder dem Takt zu verknüpfen. Die Testversion lässt sich zeitlich unbegrenzt nutzen, blendet aber im fertigen Video ein kleines Logo ein und flüstert in der Tonspur von Zeit zu Zeit den Programmnamen. (Ronald Eikenberg/sha)

Wer seine Musik nicht nur hören, sondern auch sehen will, greift zum Sonic Visualiser. Dessen Visualisierungsmöglichkeiten gehen weit über das von Sound-Editoren üblicherweise Gebotene hinaus und umfassen Spektral-, Harmonie- sowie Notenanalyse. Um die Kurven besser unterscheiden zu können, kann man viele Parameter skalieren. Bestenfalls die Bedienung der Freeware könnte etwas intuitiver sein. (sha)

Die kostenlose Mehrspur-Recordersoftware Audacity bietet Wiedergabe, Aufnahme, Schnitt, Audiobearbeitung und Speichern von Aufnahmen. Das Programm glänzt mit mehr als 30 Effekten einschließlich Tonhöhen- und Zeitfunktionen. (sha)

Inzwischen gibt es außer dem mächtigen, aber gewöhnungsbedürftigen MP3DirectCut einige andere Programme, die MP3-Dateien verlustfrei – also ohne Neukodierung – bearbeiten. Das Schneidewerkzeug Mp3splt verarbeitet neben MP3s auch Ogg-Vorbis-Dateien. Es zerteilt automatisch mit AlbumWrap oder Mp3Wrap zu Alben zusammengeschnürte Tracks oder nutzt die Titelaufteilung aus einer Online-CD-Datenbank als Schnittliste. Das Programm lässt sich durch Kommandozeilenparameter steuern; wer eine grafische Oberfläche bevorzugt, greift auf der Download-Seite zur Variante Mp3Splt-gtk. Im "Auto-Adjust Mode" passt Mp3splt Schnittpunkte automatisch anhand von Pausen an. Um die Markierungen per Drag & Drop zu platzieren, muss man zuvor den Audio-Player SnackAmp installieren, mit dem Mp3splt-gtk per TCP kommuniziert. In SnackAmp aktivieren Sie dazu unter Tools/Preferences/Miscellaneous das "Socket Interface" auf dem voreingestellten Port. Der "Connect"-Knopf in der Menüleiste von Mp3splt-gtk baut dann die Verbindung auf. Liegen SnackAmp und Mp3splt-gtk im selben Verzeichnis, startet die Connect-Schaltfläche bei Bedarf automatisch den Player. (vza)

Mit Mp3Extractor kopiert man im Nu Teile aus längeren MP3-Dateien heraus – etwa ein, zwei Lieder aus einem mehrstündigen Internetradio-Mitschnitt oder Interview-Schnipsel aus einem Podcast. Ähnlich wie Mp3splt greift Mp3Extractor auf einen externen Player zurück, hier Winamp 2.x oder 5.x. Nachdem man eine Datei in den Extractor geladen hat, legt er zuerst eine Indexdatei an. Dann kann man die MP3-Datei mit In-, Out- und Cut-Markern nach Bedarf zerschneiden. Abschließend bietet der optionale Assistent "CleanupExpert" Aufräumarbeiten an. mpTrim beschneidet Anfang und Ende von MP3-Dateien, blendet die Musik ein und aus, kann die Lautstärke anpassen und entfernt digitale Stille. VBR-Dateien müssen dazu korrekte Seek-Informationen enthalten, von mpTrim als VBR+ gekennzeichnet. Die Freeware-Version ist auf sieben Minuten lange Dateien beschränkt; das dürfte oft reichen. (ghi)

Um Metadaten en gros zu korrigieren, benötigt man einen Tag-Editor. Die Stärke von Mp3tag liegt im mächtigen Konverter, der in ein Feld zusammengewachsene Künstlernamen/Titel wieder aufzutrennen vermag und auch reguläre Ausdrücke auswertet. Hinzu kommt das Tag-Panel, das man über den Optionen-Dialog um zusätzliche Felder ergänzen kann. TagScanner setzt sich über alle Betriebssystemkonventionen hinweg, bietet dafür eine leicht zu durchschauende Methode, die Inhalte von Tag-Feldern zu vereinheitlichen. Zudem empfiehlt sich das russische Programm zur Vervollständigung von Metadaten per Online-Abfrage. Dazu unterstützt das Programm sowohl die CD-Datenbanken FreeDB und TrackType als auch die CD-Verzeichnisse von Amazon und Discogs; von letzteren beiden lädt TagScanner auch Album Art herunter und schreibt es gleich in die ID3-Felder. Das in QT entwickelte plattformübergreifende Kid3 kommt äußerst schlicht daher, überzeugt aber letztlich durch seine inneren Werte. Dazu gehört nicht zuletzt die unproblematische Einbindung externer Programme, um Album Art per Browser oder Download-Tool herunterzuladen und Liedtexte zu importieren. Auch kann man bei der Dateiumbenennung das Ersetzen der Umlaute und anderer Sonderzeichen über eine Tabelle beeinflussen. (ghi)

Der "Last.FM ID3 Completer" (kurz LD3) aus der Tool-Sammlung LeSharp erspart Ihnen viel Tipparbeit, wenn Sie Ihre ID3-Tags auf Vordermann bringen. Sind Titel und Interpret bereits in der MP3-Datei gespeichert, versucht LD3 weitere Informationen wie den Namen des Albums, das Genre, das Erscheinungsjahr und sogar das Cover mit Hilfe von Last.fm zu ergänzen. Des Weiteren enthält LeSharp den "Path to ID3 Converter" (Pico), der die ID3-Tags aus der Verzeichnisstruktur generiert. "Last.fm Easy Album" (Lea) rundet die Sammlung ab. Es kopiert ganze Alben in Last.fm-Playlisten, um diese etwa später mit LastSharp herunterladen zu können. (Ronald Eikenberg/sha)

Der Windows-Explorer zeigt zwar grundsätzlich Metadaten für unterstützte Audiodateien an, die Erweiterung AudioShell beherrscht jedoch wesentlich mehr Formate und ergänzt nicht nur die Explorer-Spalten, sondern bietet auch erweiterte QuickInfos und ergänzt den Eigenschaften-Dialog um zwei Karteireiter, um die Metadaten sowohl zu betrachten als auch zu bearbeiten.

Der WMP Tag Support Extender integriert sich nahtlos in den Windows Media Player und erweitert dessen Fähigkeiten, um die in Metadaten als APE, FLAC, Ogg Vorbis und AAC kodierten Musikstücke auszulesen. Die Metadaten der Formate Monkey's Audio und Free Lossless Audio Codec lassen sich auch bearbeiten, Ogg Vorbis und MP4 nur lesen. Der Tag Support Extender setzt mindestens den Windows Media Player 9 voraus. (ghi)

Album Art Downloader XUI ist nicht an den Windows Media Player gekettet und durchforstet bis zu 27 Online-Quellen nach passenden Bildern. Der Performance zuliebe sollte man die Zahl der abgefragten Websites auf höchstens ein Dutzend reduzieren. Strg-B öffnet den Datei-Browser, um der Reihe nach einen Ordner samt seiner Unterverzeichnisse abzufragen. Um das Einpflegen der Bilder in die Metatags muss man sich selbst kümmern. (ghi)

Mit seiner geradlinigen Benutzerführung hat sich Magix Video de luxe eine große Fangemeinde erschlossen. Mit der Silver-Edition dieses verbreiteten Videoschnitt-Programms steht eine im Funktionsumfang reduzierte, aber vor allem für Einsteiger sehr brauchbare Softwarelösung bereit, mit der man sich in das weite Feld der Videobearbeitung einarbeiten kann.

Auf vier Bearbeitungsspuren – für Video, Audio, Effekte und Titel – lassen sich Clips arrangieren, bearbeiten und beispielsweise in punkto Helligkeit und Kontrast korrigieren; obendrein stehen interessante Effekte bereit, um die Szenen aufzupeppen oder geschickt ineinander überzublenden. Auch Titel für Vor- und Nachspann lassen sich anlegen und einbauen. Das Ergebnis kann man als Datenstrom auf eine DVD brennen. Aus lizenzrechtlichen Gründen ist eine Ausgabe als MPEG-Datei nicht möglich. (uh)

VirtualDub ist nach wie vor ein nahezu unverzichtbares Werkzeug beim Hantieren mit AVI-Dateien. Das VirtualDub-Plug-in Deshaker entwackelt Videos besser als manch kommerzielles Tool – wenn auch etwas langsamer. Kopieren Sie die deshaker.vdf-Datei in das "Plugins"-Verzeichnis von VirtualDub. Deshaker finden Sie dann in der Filterliste von VirtualDub (Menü Video/Filters/Add). Deshaker durchsucht die Videos im ersten Durchgang nach übereinstimmenden Anteilen inklusive Skalierung, Verschiebung oder Drehung und schreibt die Näherungswerte in eine Log-Datei. Im zweiten Durchgang liest Deshaker diese Werte wieder ein, gleicht die Bewegung aus und rechnet die gewünschte Glättung mit ein.

Ein Doppelklick auf den Deshaker öffnet dessen umfangreiche Bedienoberfläche, in der Sie allerlei Anpassungen vornehmen können. Falls VirtualDub beim Laden von Deshaker einen Fehler meldet, fehlt auf Ihrem System die Visual C++ Runtime 2005 SP1.

Mit der skriptgesteuerten Videobearbeitung AviSynth öffnet man Videodateien, verarbeitet sie und füttert andere Windows-Applikationen – etwa das oben genannte VirtualDub – Bild für Bild mit den Ergebnissen. Das Programm bringt mächtige Funktionen zur Manipulation von Video- und Audiomaterial mit. Erster Anlaufpunkt bei Problemen ist die AviSynth-Abteilung des Doom9-Forums. Beim Erstellen der Skripte hilft der AviSynth-Editor AvsP. Er unterstützt Syntax-Highlighting für wichtige AviSynth-Befehle, vervollständigt sie auf Wunsch automatisch und zeigt eine Videovorschau. (vza)

Die wesentliche Neuerung von DivX 7 für Windows und Mac OS X besteht in der Unterstützung des effizienten Videokompressionsalgorithmus' MPEG-4 AVC (H.264) und dem im Internet beliebten Container-Format Matroska (MKV). Die im Paket enthaltenen Abspielprogramme DivX Web Player (Browser-Plug-in) und DivX Player (für den Desktop) spielen die als "DivX Plus HD" bezeichneten Dateien ab; der mitgelieferte H.264-Decoder zählt unter Windows zu den schnellsten – und ermöglicht sogar auf Netbooks eine recht ordentliche Wiedergabe von Videos mit 720p-Auflösung.

Der ebenfalls im Paket enthaltene DivX Converter (15-Tage-Testversion) erstellt unter Windows per Drag&Drop "DivX Plus HD"-Videos, unter Mac OS X kommen nur herkömmliche MPEG-4-Videos heraus. Der DivX-Pro-Codec erzeugt lediglich MPEG-4-Videos – hier läuft die Mac-Variante mit sechs Monaten deutlich länger als die auf 15 Tage Laufzeit begrenzte Testversion für Windows. (vza)

MKVtoolnix multiplext Audio- und Videoströme in Matroska-Container, fügt weitere Audio- oder Untertitelspuren hinzu oder entfernt selbige, splittet vorhandene MKV-Dateien in kleinere Teile oder fügt Segmente wieder zusammen. Darüber hinaus lassen sich Kapitelmarken einfügen und bearbeiten. Äußerst bequem erledigt man all dies mit dem im Paket enthaltenen mkvmerge GUI (kurz MMG); Details zu vorliegenden MKV-Dateien verrät mkvinfo.

Grundsätzlichen Abspiel- und Verarbeitungsproblemen von Videodateien können Sie mit Mediainfo beziehungsweise Mediainfo Mac auf den Grund gehen. Die Programme kennen Standard-Formate wie AVI, WMV, QuickTime MOV und Real Media auch MKV, OGM, DIVX oder Transportströme. Mediainfo gibt Auskunft über die wesentlichen Parameter aller verwendeten Audio- und Videoformate. Meist lässt sich daran erkennen, warum sich eine Datei abspielen lässt, eine andere aber partout nicht will. (vza)

Filmerit verwaltet alle installierten DirectShow-Filter und prüft sie auf ihre Funktionstüchtigkeit; gegebenenfalls versucht es, sie zu reparieren. Wer Filter testweise deaktivieren, ganz entfernen oder deren Priorität (Merit) ändern will, muss sich mittels Klick auf das kleine Vorhängeschloss in der Menüleiste Schreibzugriff verschaffen. Um notfalls den Ausgangszustand wiederherstellen zu können, legt Filmerit mit einem Knopfdruck einen Systemwiederherstellungspunkt an.

Mit GraphStudio können Sie sogar einen noch genaueren Blick hinter die Kulissen der Windows-Multimediaarchitektur DirectShow werfen, Filter-Graphen prüfen und selbst zusammenklicken. GraphStudio klinkt sich in Filter-Ketten anderer Applikationen ein, falls diese es zulassen. Im Eigenschaften-Dialog von DirectShow-Filtern blendet GraphStudio weitere Ordnerlaschen mit Details zum jeweiligen Filter sowie dessen Ein- und Ausgangs-Pins ein – etwa den derzeitigen Medientyp, MPEG2Video-Informationen, Bitmap-Info-Header und anderes. (vza)

Die Oggcodecs rüsten unter Windows mit einem Schlag Decoder für die freien Audioformate Ogg Vorbis, Speex und FLAC sowie das Ogg-Videoformat Theora in Form von DirectShow-Codecs nach. Verlustbehaftet kodierte Ogg-Vorbis-Dateien erzeugen Sie mit dem Encoder aoTuV für die Kommandozeile. FLAC produziert hingegen verlustfrei komprimierte Dateien. Zusätzlich können noch Metatags mit Song- und Künstlernamen oder auch ReplayGain-Werte zur Lautstärkeanpassung gespeichert werden, was die Archivierung in Musikdatenbanken erleichtert. (hag)

Der UPnP-AV-Server TVersity stellt Musik, Videos und Fotos per UPnP AV fürs Streaming im Heimnetz bereit und transkodiert on the fly Medieninhalte; die benötigten Codecs lädt das Programm bei der Installation aus dem Internet nach. Um TVersity unter Windows Vista verwenden zu können, müssen Sie die Benutzerkontensteuerung (UAC) deaktivieren. Erkennt TVersity unter Vista neue Geräte nicht automatisch, müssen Sie den SSDP Discovery Service deaktivieren (Systemsteuerung/Verwaltung/Dienste/SSDP-Suche). Das schaltet allerdings konkurrierende UPnP-Server aus, die sich auf Windows SSDP verlassen – unter anderem die Medienfreigabe des Windows Media Player. Es muss aber nicht immer UPnP AV sein, auch per Webbrowser kann man über ein hübsches Flash-Interface (http://IP-Adresse:41952/flashlib) auf die Daten zugreifen – wenn gewünscht sogar über das Internet. Dazu aktiviert man unter Settings/Home Network die Option "The media server should accept ..." und tippt einen Benutzernamen samt Passwort ein.

Darüber hinaus abonniert man bequem Internet-Inhalte, etwa Video- und Podcasts oder YouTube-Kategorien; zusätzliche Quellen (URLs, RSS, Atom-Feeds) lassen sich manuell hinzufügen. Der hierzulande aufgrund von Region Blocking meist eh nicht erreichbare "Premium Content" (wie Joost, Sling, BBC iPlayer, Hulu) bleibt der kostenpflichtigen Pro-Version vorbehalten. (vza)

Der Internet-Musikserver Sockso gewährt via Webinterface komfortablen Zugriff auf die heimische Musiksammlung. Viele mächtige Internet-Musikserver setzen Apache, MySQL und PHP voraus, einfach zu administrierenden Alternativen fehlen hingegen oft wichtige Funktionen. Das in Java implementierte Sockso vereint das Beste aus beiden Welten: Es beherrscht die meisten Funktionen der Erstgenannten und lässt sich sehr einfach verwalten. (vza)

Interaktive Bildschirmpräsentationen, etwa für Anleitungen, erstellt das Autorensystem Wink im Nu. Das Programm zeichnet das Geschehen auf dem Bildschirm oder in einem Fenster auf. Damit entstehen animierte Tutorials oder interaktive Flash-Videos samt Audiokommentar und Texthinweisen. (vza)

Als kostenlose Alternative zum Windows Media Center eignet sich MediaPortal. Es unterstützt alle wesentlichen Funktionen, um bequem per Tastatur oder Fernbedienung vom Sofa aus in seinen Mediensammlungen zu browsen, Inhalte wiederzugeben, selbige mit Zusatzinformationen aus dem Internet zu versorgen und noch viel mehr. Dank einer Plug-in-Schnittstelle lässt sich der Funktionsumfang erweitern.

Besonderen Wert haben die Entwickler auf die Fernsehfunktionen gelegt. Das in die Media-Center-Oberfläche und in einen TV-Server aufgespaltene MediaPortal unterstützt alle gängigen TV-Empfangsmethoden – analog, DVB-T, -C, -S(2) und ATCS – inklusive HDTV und Mehr-Tuner-Betrieb. Der Anwender kann zwischen den mitgesendeten Programminfos oder Internet-Programmführern wählen.

Entsprechend seiner Funktionsfülle setzt MediaPortal einiges voraus: ein aufgefrischtes DirectX 9.0c und eine relationale Datenbank, etwa MS SQL Server Express 2005, auch das .NET 3.5 SP1 sowie Visual C++ Runtimes 2005/2005 SP1. Der MediaPortal-Setup-Assistent besorgt fehlendes automatisch aus dem Internet. MediaPortal und der TV-Server lassen sich auf separaten Rechnern im LAN betreiben, üblicherweise werden Sie jedoch die normale Installation wählen, bei der beides auf einem Computer läuft. Zur Konfiguration des TV-Servers benötigt man das Datenbank-Passwort für den Nutzer "sa"; es lautet "MediaPortal".

Der Werbeerkenner Comskip lässt sich auf der Kommandozeile benutzen oder aber in Media-Center-Programme integrieren. So kann man vom MediaPortal-TV-Server über das Plug-in "Comskip Launcher" aufrufen und die Aufnahmen analysieren lassen. Anschließend sind Werbeblöcke als Kapitel markiert und können wie ebensolche übersprungen werden. (vza)

Einen Überblick über das TV-Programm verschafft der TV-Browser. Nach der Installation wählt man zunächst die gewünschten Kanäle aus einer Liste aus. Gleich danach lädt das Programm die Programminfos aus dem Internet. Plug-ins erlauben das Ansteuern von DVB-Receivern (dBox oder Dreambox) oder TV-Software wie dem DVB Viewer Pro. Wer im Besitz der entsprechenden Hardware ist, kann den TV-Browser daher zum bequemen Erstellen von Timer-Aufnahmen nutzen. (ghi)

Die Filmdatenbank Griffith ist nicht nur auf DVDs vorbereitet, sondern erfasst auch Filme auf Wechselplatten und anderen Datenträgern. Filminformationen wie Originaltitel, Regisseur und Poster holt sich die Software aus diversen Datenbanken im Netz, vorzugsweise von der IMDb. Im Einstellungsdialog kann man Standardwerte für diverse Karteireiter vorbelegen und markieren. (ghi)

Statt unter Windows dubiose Codec-Packs oder zig Codecs einzeln zu installieren, sollten Sie den universellen Audio/Video-Decoder ffdshow tryouts nebst Haali Media Splitter verwenden. ffdshow unterstützt alle gängigen Audio/Videokompressionsalgorithmen – einzig bei völlig exotischen proprietären Formaten und DRM-geschützten Dateien muss er passen. In der ffdshow-Videodecoder-Konfiguration können Sie in der Rubrik Codecs bequem auswählen, für welche Formate sich ffdshow zuständig fühlen soll. Gleiches lässt sich im Audiodecoder-Konfigurationsdialog für Musik- und Sprachcodecs erledigen. Der Haali Media Splitter bringt DirectShow unter anderem den Umgang mit MPEG-Transportströmen (TS, M2TS), Matroska (MKV) und MP4 bei. (vza)

Audio-CDs bitgenau auszulesen ist eine Kunst, der sich Exact Audio Copy (EAC) verschrieben hat. Es prüft jedes Laufwerk auf seine Cache- und Fehlerkorrektur-Eigenschaften und wählt im "Secure Mode" die optimalen Einstellungen für ein unverfälschtes Ergebnis. Die Software verbindet sich automatisch mit der Online-Datenbank von AccurateRip, die Hash-Werte ausgelesener Audio-CDs abgleicht. Da Lesefehler höchst selten zu identischen Hash-Werten führen, lassen sie sich zuverlässig erkennen.

Auf Wunsch kodiert EAC die Musikdateien mit einem externen Encoder und liest einen Cue-Sheet aus, der zum Brennen mit Burrrn genutzt werden kann. Das Brennprogramm versteht sich auf alle möglichen Dateiformate wie MP3, FLAC, AAC oder Ogg Vorbis und wandelt die Tag-Informationen in CD-Text um. Die Audio-CDs lassen sich auch anhand von Cue-Sheets oder M3U-Abspiellisten erstellen, wobei Burrrn sogar die ReplayGain-Einstellungen zur Anpassung der Lautstärke bei Kompilationen nutzt. Die Cue-Sheets lassen sich wiederum mit den CUETools komfortabel editieren. Dort kann man die Dateinamen der Audiotracks verändern, Pausen eliminieren oder Dateien im FLAC- oder Wavpack-Format einsetzen. (hag)

Wer die Medien auf seinem iPod auch ohne iTunes komfortabel verwalten möchte, sollte einen Blick auf Floola werfen. Die ausführbare Datei ist portabel und kann direkt vom iPod gestartet werden. Das Programm unterstützt bis auf den iPod touch alle iPods. Anders als die Apple-Software erlaubt Floola den Transfer von Musik, Videos, Fotos und Podcasts in beide Richtungen und scrobbelt die gespielten Titel auf Wunsch direkt an Last.fm. Youtube-Videos wandern ohne Umwege vom Netz auf den iPod; Termine können mit einem Google-Kalender synchronisiert werden. Die cleveren Suchfunktionen helfen beim Aufspüren von doppelten und verlorenen Songs. (Ronald Eikenberg/sha)

Mp3val überprüft MP3-Streams auf Defekte und Inkonsistenzen. In einem zweiten Durchgang kann das Programm auch alle gefundenen Probleme beseitigen. Für das Kommandozeilen-Tool liegt ein Frontend bei, das die Auswertung erheblich erleichtert. (ghi)

MP3packer sieht MP3s noch wesentlich genauer auf die Finger. Das Kommandozeilenwerkzeug schrumpft und optimiert die Dateien, indem es Sync-Fehler ausmerzt und unvollständige Frames herausfiltert. Dabei kann das Tool auch alle Metadaten wegfiltern – nützlich etwa, wenn ein ID3-Editor während der Datenverarbeitung abgestürzt ist. Am nützlichsten ist aber die Option, MP3-Dateien mit variabler Bitrate ohne Recoding ins CBR-Format (Constant Bit Rate) zu wandeln – zahlreiche Anwendungen vermögen VBR-MP3s immer noch nicht fehlerfrei zu handhaben. Wem die Dokumentation der Kommandozeilenparameter nicht reicht, der kann auf Online-Tutorials zurückgreifen. (ghi)

Das kostenlose ImgBurn hat sich von einem kleinen Tool, das nur Disc-Images schreiben konnte, zu einer umfangreichen Brenn-Software gemausert, die beliebige Daten auf CD, DVD und sogar Blu-ray Discs schreibt. Neben dem Dateiformat ISO 9660 unterstützt ImgBurn auch das modernere Universal Disc Format (UDF) bis hin zu Version 2.60. In den umfangreichen Konfigurations-Einstellungen kann man die Brennzeit für DVD-RAM und Blu-ray Disc halbieren, wenn man im Write-Menü das Häkchen bei "DVD-RAM/BD-RE FastWrite" setzt. Dann lässt das Laufwerk das automatische Verify aus und nutzt nicht das Defekt-Management der Scheiben. Unter dem Punkt "Perform OPC before Write" verbirgt sich die Laserkalibrierung des Laufwerks auf den eingelegten Rohlingstyp, die der Brennqualität zuliebe immer eingeschaltet sein sollte. (hag)

Von seinen Funktionen her kann der InfraRecorder zwar noch nicht mit ImgBurn mithalten, dafür steht der Quellcode unter Open Source und lässt sich von Jedermann einsehen. Wer nur mal schnell eine Daten-CD/DVD, Audio-CD oder Video-DVD brennen oder kopieren möchte, für den reicht die Software locker aus. (hag)

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