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Beitrag von
Dieter Brors
heise Download Content Team

Kreativabteilung

Themen-Special: Fotos optimieren, verwalten und präsentieren

Mit der Zeit sammeln sich Unmengen an Bildern auf der Festplatte, die erst einmal sinnvoll archiviert sein wollen. Meist erfordern sie einiges an Nachbearbeitung, damit man sie präsentieren kann. Mit den passenden Tools geht das aber schnell von der Hand.

Die Digitaltechnik hat der Fotografie zu einem enormen Aufschwung verholfen. Statt teure Filme kaufen und sie beim Profi entwickeln lassen zu müssen, kann man auf der Urlaubsreise oder bei der Wochenend-Fototour getrost drauflos knipsen, zumal auf eine Speicherkarte das Zig-fache eines herkömmlichen Films passt und die Fotos zuhause eh auf den PC kopiert werden. Dort spielt Platzmangel erst recht keine Rolle – schließlich gibt es Terabyte-Platten schon für unter 100 Euro.

Doch in dem riesigen Wust an Bildern verliert man schnell den Überblick. Archivierungsprogramme helfen, das Material sinnvoll zu ordnen. Und mit dem passenden Werkzeug lässt sich manch misslungenes Bild zum wahren Hingucker machen. Dieses Themen-Special stellt passende Tools zum Archivieren, zum Optimieren und zum wirkungsvollen Präsentieren von Fotos vor – die meisten gratis, einige erfordern zur dauerhaften Nutzung eine kostenpflichtige Registrierung.

Ein guter Kompromiss zwischen schlankem Tool und mächtiger Bildbearbeitung heißt Paint.Net. Wie der Name vermuten lässt, entstand die Freeware als Ersatz für MS Paint und benötigt die Laufzeitumgebung .Net 2.0. Über den Funktionsumfang von Paint wuchs die Variante bis zur aktuellen Version 3 deutlich hinaus. Werkzeug-Menüs schweben halbtransparent über dem Bild, getrennte Ebenen und eine History-Anzeige strukturieren die Bearbeitung. Als Vorschau für Effekte dient das Bild selbst; dem Herumspielen an Parametern folgt die sichtbare Wirkung auf dem Fuß. Das Programm ist einfach zu bedienen und immer noch schnell zur Stelle, wenn es um Farbkorrektur oder künstlerische Umsetzung mit Effektfiltern geht. (akr)

Nüchterne Oberfläche, solide umgesetzte 16-Bit-Bildbearbeitung mit Ebenenunterstützung und vielseitige Schrifteffekte, das sind die Aushängeschilder von PhotoLine. Text fließt an Pfaden entlang oder stanzt aus der darunterliegenden Ebene Bildbereiche aus. Ein Assistent hilft beim Erstellen von Schaltflächen fürs Web. Der Makrorecorder zeichnet Maus- und Tastaturaktionen zum späteren Wiederausführen auf. Die Shareware blendet nach Ablauf einer 30-tägigen Demophase eine Zahlungserinnerung ein. TIFF-Dateien speichert sie nur unkomprimiert, in GIF-Bilder fügt sie ein Wasserzeichen ein. (akr)

Bildbearbeitung unter Linux trägt den Namen Gimp, allerdings steht die Open-Source-Bildbearbeitung auch für Windows zur Verfügung. Die komplett aus schwebenden Paletten bestehende Oberfläche wirkt zunächst gewöhnungsbedürftig, ist aber logisch aufgebaut. Für Standardaufgaben von der Farbkorrektur über die Montage bis hin zum Web-Export bietet das Programm eine solide Ausstattung. Fotografen können sich über Werkzeuge zum Korrigieren roter Augen, von Vignettierung und perspektivischer Verzerrung freuen. Objekte lassen sich nach grober Markierung halbautomatisch freistellen. Eine bestehende Rechteckauswahl kann der Nutzer mit Anfassern ändern, ohne das Transformieren-Werkzeug bemühen zu müssen. Das Textwerkzeug zeigt Schrift bereits während der Eingabe an und lässt sie auf Wunsch an Pfaden entlanglaufen. Mit dem Farbmanagementsystem lassen sich über ICC-Dateien Arbeitsfarbraum sowie Monitor- und Druckerprofile festlegen und nach verschiedenen Rendering Intents umrechnen. Wer auf 16-Bit-Bearbeitung verzichten kann, kommt mit Gimp gut zurecht. Raw-Unterstützung ergänzt das Zusatzprogramm UFRaw. Die Variante Gimp Portable startet ohne Installation, zum Beispiel vom USB-Stick. (akr)

Spiegelreflex-Fotografen dürfte RawTherapee interessieren. Das Programm besitzt ähnlich wie Aperture und Lightroom umfangreiche Werkzeuge für Weißabgleich, Lichter und Schatten, Schärfe, Farben und Bildrauschen. Per History kann man jeden Schritt zurücknehmen. Einzelne Einstellungen lassen sich außerdem als Schnappschüsse ablegen. Das Resultat speichert Raw Therapee als JPEG, PNG oder TIFF – letzteres mit 8 oder 16 Bit pro Kanal. (akr)

Mit ShiftN gehören stürzende Linien der Vergangenheit an. Das Praktische an dem Tool: Man muss nicht einmal selbst Hand anlegen, denn es analysiert selbstständig vertikale Linien im Foto, begradigt sie und speichert eine beschnittene Variante als Kopie im gleichen Verzeichnis wie das Original. (akr)

Der JPEG Lossless Rotator dreht Fotos in 90Grad-Schritten, ohne sie dabei zu komprimieren, sodass die volle Qualität erhalten bleibt. Auf Wunsch dreht es Bilder in Verzeichnissen und Unterverzeichnissen anhand der EXIF-Daten automatisch. (akr)

Kompaktkameras sind nicht jeder Situation gewachsen: Manchmal stimmt die Beleuchtung in den Lichtern, aber die Schatten saufen im Dunkel ab. In solchen Fällen hilft JPG-Illuminator. Das Tool hellt Schatten auf, dunkelt Lichter ab, bearbeitet den Kontrast und setzt Bilder in Schwarzweiß um. JPG-Illuminator läuft ohne Installation. (akr)

FixFoto rückt klassischen Problemen zu Leibe, die mit kompakten Digitalkameras einhergehen. Über großzügige Schieberegler korrigiert das Tool chromatische Aberrationen, Farbstiche und Objektivverzerrung. Für letztere stehen etliche Kameraprofile zum Download bereit. FixFoto regelt die Belichtung, hellt Schatten auf und korrigiert den Kontrast. Die Korrektur roter Augen leistet sehr gute Arbeit. Die Demo-Version läuft zwei Wochen. (akr)

Bei PhotoFiltre geht es in erster Linie um die Effektfilter zur Schwarzweiß-, Gemälde- oder Comic-Umsetzung, zum Schärfen oder Weichzeichnen. Das flinke Programm hat aber auch Funktionen zur Korrektur von Helligkeit, Kontrast und Farben in petto. (akr)

Dunkle Schatten und gleißendes Licht in einem Foto, beispielsweise von einem Fenster in der schummrigen Kirche, vermag keine erschwingliche Digitalkamera gleichzeitig aufzunehmen. Des Rätsels Lösung sind mehrere Fotos, die entweder Schatten oder Lichter desselben Motivs korrekt belichten. EasyHDR kombiniert mehrere von einem Stativ aus aufgenommene Belichtungen zu einem Bild mit hohem Dynamikumfang und exportiert es als JPEG- oder TIFF-Datei. Die kostenlose Basic-Version führt ein Tone-Mapping anhand eines Histogramms und Gradationskurven durch. (akr)

Foto-Mosaik setzt viele Einzelfotos zu einem großen Bild zusammen. Dazu legt es das Foto des Hauptmotivs in den Hintergrund und setzt alle Bilder aus einem benutzerdefinierten Ordner und dessen Unterordnern farblich passend zu einem Mosaik zusammen. Damit das große Ganze deutlich hervortritt und die Bausteine trotzdem ihre Eigenständigkeit bewahren, bestimmt der Anwender letztlich anhand eines Schiebereglers, zu welchem Grad Mosaik und Hintergrundbild überblendet werden. (akr)

Helicon Filter Free arbeitet in wenigen Schritten Probleme ab, die beim digitalen Fotografieren häufig auftreten. Auf separaten Karteireitern regelt es Licht und Farben, Bildrauschen, Schärfe und Objektivverzeichnung. Stapelverarbeitung und die Korrektur von chromatischen Aberrationen lassen sich in den ersten 30 Tagen nutzen; danach schaltet die Software in einen Freeware-Modus um. (akr)

Picasa
überwacht fortwährend die Festplatte und fügt neu hinzugekommene Bilder und Videos einer chronologischen Ansicht hinzu. Die je nach Wunsch kleineren oder größeren Thumbnails rauschen in Standardansicht oder Timeline sanft vorbei. Die Größe der Vorschaubilder lässt sich stufenlos regulieren. Im internen Editor lassen sich Helligkeit und Kontrast einstellen sowie verschiedene Filter anwenden. Rote Augen sind ebenso schnell korrigiert wie die Horizontlinie oder der Bildausschnitt. Bei der Vollbilddiashow blendet die Anwendung weich ein, aus und spielt auf Wunsch eine MP3-Datei ab und zeigt eine halbtransparente Navigationsleiste. Picasa erstellt Bildschirmschoner sowie HTML-Bildergalerien unter Verwendung sechs verschiedener Vorlagen oder brennt Fotos auf CD. Es exportiert Diashows als AVI-Film inklusive Ken-Burns-Effekt (Kamerafahrt über den Fotos), kann aber Video-CDs oder -DVDs nicht brennen. Für den Drucker bereitet das Programm Bilder in Standardformaten auf, druckt Kontaktabzüge und erstellt Poster über mehrere Seiten.(akr)

Der Porsche unter den Bildbetrachtern heißt FastPictureViewer Professional. Unschlagbar schnell zeigt er JPEG-Fotos an, während andere Viewer noch die Sanduhr vorschieben. Bei anderen Formaten muss er jedoch passen. (akr)

IrfanView zeigt die meisten Standardgrafikformate und Mediendateien an. Mit den im Installationsverzeichnis enthaltenen Plug-ins erweitert sich das Spektrum auf Raw-Fotos. IrfanView benennt Dateien stapelweise um und konvertiert sie in verschiedene Formate. Mit der einfachen Tastenbelegung, Enter für Vollbild, L und R für links- beziehungsweise rechtsdrehen, bewegt man sich fix und ohne Fingerakrobatik durch seine Bildersammlung. Die Taste I zeigt Dateieigenschaften sowie EXIF- und IPTC-Daten an – inklusive Geodaten. Deren Position visualisiert IrfanView auf Knopfdruck in Google Earth, sofern dies installiert ist. Die Stapelverarbeitung skaliert Bilder, benennt sie um und konvertiert sie in andere Formate. (akr)

Wer noch einen praktischen Betrachter sucht, um seine Raw-Fotos zu sichten, dürfte beim FastStone Image Viewer fündig werden. Er zeigt Standard- und Raw-Formate zügig und wahlweise in fünf verschiedenen Vorschaugrößen an, benennt Dateien um, konvertiert sie nach JPEG, PNG oder TIFF und erstellt PDF-Diashows. (akr)

XnView bringt Thumbnails, Dateibaum und Bildvorschau in einem Fenster unter. Er zeigt sowohl Standard- als auch Rohdatenformate an, versteht sich auf verlustfreies Drehen von JPEG-Fotos und bearbeitet IPTC-Daten. Die Suchfunktion fahndet auf der Festplatte anhand einer Vorlage nicht nur nach Dateien gleichen Namens oder gleichen Inhalts, sondern auch nach ähnlichen Bildern. So filtert der Viewer beispielsweise recht zuverlässig alle Naturaufnahmen, in denen sich die Farbanteile für blauen Himmel und grüne Landschaften ähneln, heraus. Darüber hinaus erstellt XnView Kontaktabzüge, Webgalerien und Diashows als Bildschirmschoner (SCR oder EXE). (akr)

Laufend kommen Spiegelreflexkameras auf den Markt und bringen neue Raw-Formate mit – einen universellen Rohdatenstandard, dem die Kamerahersteller folgen, gibt es nicht. Damit die Daten von über 100 verschiedenen Kameras auch in hundert Jahren noch lesbar sind, hat Adobe das offene Digitalnegativformat DNG entwickelt. Der DNG Konverter wandelt Rohdatenformate fürs Archiv in dieses Format. Mit dem im Download enthaltenen Camera Raw steht Photoshops Raw-Importdialog, der auch die Grundlage für Lightroom ist, als Photoshop-kompatibles Plug-in zur Verfügung. (akr)

Wer Bilddateien mit dem GraphicConverter von Lemke Software konvertiert, dürfte nur noch alle Jubeljahre über ein nicht darstellbares Format stolpern. Das Programm zeigt über 200 Dateiformate in einer aufgeräumten Oberfläche an und exportiert Grafikdateien in JPEG, TIFF und über 70 andere Formate. Es erstellt HTML-Galerien sowie Kontaktabzüge und zeigt Bilder als Diashow. Der Shareware fehlt gegenüber der Vollversion lediglich die Stapelverarbeitung über Aktionen. Außerdem blendet sie beim Start eine Zahlungsaufforderung ein. (akr)

Am einfachsten und schnellsten erstellt man eine Web-Galerie mit Hilfe von JAlbum. Das Java-Programm steht für alle gängigen Plattformen zur Verfügung und bringt eine Reihe gelungener HTML-Vorlagen für den Webseiten-Export mit. Nach dem Laden der gewünschten Bilder und der Auswahl einer Vorlage sowie eines Farbschemas muss man nur noch die Ausgabegröße der Fotos in Pixeln auswählen und den Exportknopf drücken. Außerdem enthält das Programm Werkzeuge zum Beschneiden von Fotos und zum Bearbeiten von roten Augen. Regler verbessern Helligkeit, Kontrast und Sättigung sowie Gamma. Filter setzen Fotos in Graustufen um, tönen, schärfen, invertieren oder verpixeln sie. Die verwendete Filterkombination lässt sich kopieren, um sie auf weitere Fotos anzuwenden; dabei bleiben Originale erhalten. (akr)

Auf etwas knifflige Weise, dafür aber mit individuellerem Anstrich entsteht die Webseite mit HomeGallery. Das Tool liefert HTML-Vorlagen und bindet die Fotos in wählbarer Auflösung ein. Die Seiten lassen sich über Platzhalter mit eigenem HTML-Text füllen. (akr)

Mit Web Diashow entsteht auf einfache Weise eine Diashow mit Übergangseffekten als Flash-Film. Das Programm nimmt Fotos sowie eine MP3- oder WAV-Datei als Hintergrunduntermalung entgegen. 16 Effekte blenden ein Bild ins andere über oder schieben das neue von einer Seite herein. Den fertigen Flash-Film baut das Programm in ein HTML-Grundgerüst ein. (akr)

Häuser sind wesentlich höher als Menschen, was vorteilhaft ist, weil man sich so nicht den Kopf stößt. Beim Fotografieren aus der Froschperspektive sorgt die Optik allerdings dafür, dass die Gebäude aussehen, als würden sie gleich umkippen. Perspective Transformations bietet einige Schieberegler an, um die Perspektive zu korrigieren. Außerdem darf man das Bild per Maus zurechtschieben, sodass alle Linien gerade laufen. (akr)

Digitalfotos sind praktisch, allerdings hatte die analoge Ära ihren eigenen Charme. Damit dieser nicht verloren geht, simuliert virtualPhotographer Filme verschiedener ASA-Stufen und Tönungsverfahren. So gelingen effektvolle Schwarzweißumsetzungen in Sepia, Cyan oder anderen Farbtönen. Auf der Hersteller-Webseite steht eine Vielzahl weiterer Einstellungen zum Download bereit. (akr)

Stehen Motive vor hauptsächlich weißem oder schwarzem Hintergrund, hilft The Works auf elegante Weise beim Freistellen. Schwarz- oder Weißanteile stellt es transparent dar. Das Motiv lässt sich damit beispielsweise vor einen anderen Hintergrund setzen. (akr)

ColourWorks kennt 20 verschiedene Effekte, um Farben im Bild zu verfremden. Fotos lassen sich als Schwarzweißbilder umsetzen oder in beliebigen Farben tönen. Das Plugin bearbeitet den Kontrast, die Belichtung oder setzt es als Duoton um. (akr)

In der Plug-in-Sammlung SimpelFilter verändert der ColorMixer RGB-Werte, behält aber deren Summe bei, sodass Schwarz und Weiß gleich bleiben. GrayMixer setzt Fotos nach dem gleichen Prinzip als Schwarzweißbilder um. Das dritte Plug-in heißt Maskerade. Mit ihm gelingen Luminanz-, Farbton-, Sättigungs- und Konturenmasken nach wenigen Handgriffen. (akr)

Gefaxte oder mehrfach fotokopierte Fotos zeigen häufig in den Lichtern weiße Flächen, während die Schatten in sattem Schwarz absaufen. Das Plug-in Dither rastert Fotos nach den Verfahren Floyd-Steinberg oder Bill Atkinson. Die Algorithmen ersetzen die Graustufen durch unterschiedlich dicht angeordnete schwarze beziehungsweise weiße Pixel und simulieren dadurch die Grauschattierung. Danach klappts auch mit dem Faxen. Was Dither unter Windows macht, erledigt das Plug-in Hyperdither unter Mac OS X: Dank der Algorithmen der Herren Floyd und Steinberg sowie Bill Atkinson entstehen gerasterte Varianten von Schwarzweißfotos. (akr)

Versperrten beim letzten Foto-Shooting Wolken den Weg zur Sonne, gleicht Luce das trübe Licht wieder aus. Das Plug-in erzeugt durch radiale Lichtstrahlen eine sakral wirkende Beleuchtung. Die Intensität kann man in Prozent angeben. Ein Klick ins Vorschaubild bestimmt, woher die Lichtstrahlen kommen sollen. (akr)

NightVision macht aus Tageslichtaufnahmen eine Art Nachtaufnahmen, kann nächtliche Touren mit Kamera und Stativ aber nicht ganz ersetzen. Dazu ersetzt das Plug-in Farbinformationen durch Grauwerte, was allerdings einiges Experimentieren an den Parametern erfordert. Verstärkt man das Rauschen und aktiviert die Option "Scan color", lassen sich auch Bilder erzeugen, die durch ihre geringe Qualität und Bildstörungen denen aus einer Überwachungskamera ähneln. (db)

Wirkt die Person auf einem Porträt zu dünn oder zu dick, biegt Face Control sie wieder hin. Anhand eines Schiebereglers lässt sich das Gesicht eines Menschen je nach Intensität subtil oder extrem verzerren bis hin zu einer nicht unbedingt schmeichelhaften Karikatur. (akr)

Soft Focus ist ein Weichzeichner, bietet darüber hinaus aber zusätzliche Optionen, um Fotos zu optimieren. So erhöht die Auswahl "Hard Light" Farbintensität sowie Kontrast und simuliert auf diese Weise hartes Licht, wodurch sich beispielsweise Architekturaufnahmen im Abendlicht oft noch verbessern lassen. (db)

Contrast Mask holt aus unterbelichteten Fotos mit einigen Handgriffen unsichtbare Details hervor, indem es eine Schwarzweiß-Negativ-Kopie des Bildes anlegt und mit dieser die Schatten aufhellt sowie helle Bereiche abdunkelt. Dadurch verringern sich die Kontrastunterschiede und die Bilder gewinnen an Brillanz. Während man noch schraubt, zeigt die zoomfähige Vorschau stets das Resultat. Per Mausklick lässt sich der Originalzustand begutachten. (db)

Die Sammlung Harry’s Filters vereint rund 70 Effektfilter, die sich über eine vorbildliche Oberfläche steuern lassen. In neun Kategorien wie Farbe, Rauschen oder Kunst findet der Anwender schnell den passenden Filter für seinen Zweck, um etwa Rauschen zu entfernen oder zu erzeugen. Die Vorschau zeigt das Resultat jeder Manipulation an den Schiebereglern sofort an. (db)

Die Entwickler von ArtRage machen sich zur Aufgabe, Malwerkzeuge naturgetreu nachzubilden. Die meisten Bedienelemente erklären sich von selbst. Der Ölpinsel trägt dick auf und verliert danach allmählich seine Farbe. Ein Spatel oder der Ölpinsel verschmieren die bereits aufgetragene Farbe mit anderem Farbton. Auch Bleistift, Kreide und Filzstift hinterlassen wirklichkeitsgetreue Striche. Die Durchpausfunktion lädt Bitmaps in den Hintergrund und skaliert sie auf Wunsch auf die Maße des Dokuments. Dabei kann ArtRage auch die Farbwerte der Vorlage auf das aktuelle Motiv anwenden – so transformiert man ein Foto mit Leichtigkeit in ein Kunstwerk oder revidiert ein bereits angefangenes Motiv. Weitere Werkzeuge sowie Ebenenunterstützung bleiben der kostenpflichtigen Variante vorbehalten. (akr)

Die Entwickler des Open-Source-Zeichenprogramms Inkscape bauen mit jedem Release den Vektor-Werkzeugkasten weiter aus: Seit Version 0.46 kann der Computerkünstler zum Farbeimer für Füllungen, zu Gravierwerkzeugen und perspektivisch korrekten 3D-Quadern greifen. Werkzeuge für geometrische Grundformen, Textsatz und Farbverläufe bieten eine präzise Basis; kreative Zeichner, die ein drucksensitives Grafiktablett besitzen, können sich mit Kalligrafielinien austoben. Inkscape benutzt intern das Format SVG (Scalable Vector Graphics), importiert aber auch EPS, PostScript, JPEG- und PNG-Bilder. Ein Themen-Special zeigt übrigens Schritt für Schritt, wie man mit Inkscape eindrucksvolle Fotomontagen gestalten kann. (pek)

PosteRazor hebt die Beschränkungen eines DIN-A4-Drucks auf, indem es Fotos auf mehrere Seiten verteilt und mit Klebekanten versieht. Die einzelnen Schnipsel schickt es an den Drucker oder legt sie als PDF-Datei ab. (akr)

Der Raw Thumbnail Viewer rüstet im Windows-Explorer eine wichtige Funktion nach: Das Plug-in bringt Raw-Fotos als Miniaturen zur Ansicht, ohne dass dazu ein externer Bildbetrachter nötig wäre. (akr)

Viele Megapixel liefern viele Details, beim Weitergeben übers Internet stören sie aber. Bei TinyPic ist der Name Programm: Das Tool verkleinert JPEG-Fotos per Drag & Drop auf die Arbeitsfläche. Zur Auswahl stehen JPEG-Export in den Auflösungen 640 x 480, 800 x 600 sowie 1024 x 768 und GIF-Export in Originalauflösung. Downsizer verkleinert BMP- und JPEG-Fotos per Stapelverarbeitung entweder mit fest eingestellter maximaler Kantenlänge oder mit maximaler Dateigröße in KByte. Optional kopiert das Tool eine Textzeile ins Bild. (akr)

Das wohl umfangreichste aller EXIF-Hilfsmittel heißt schlicht ExifTool. Die Sammlung von Perl-Skripten liest EXIF-, IPTC- sowie XMP-Daten und ändert auf Wunsch das EXIF-Datum, den JPEG-Kommentar sowie IPTC-Informationen. Das Tool fordert Mausschubsern etwas Gewöhnung ab, da es sich lediglich über die Kommandozeile bedienen lässt. (akr)

Der Exif-Viewer zeigt Kameradaten von JPEG-, TIFF- und NEF-Fotos in einer grafischen Oberfläche an und ändert das Datum per Stapelverarbeitung. Dabei kann man das Datum nicht nur komplett neu eingeben, sondern beispielsweise Jahr, Monat oder Tag neu festlegen. Wenn die Uhr der Kamera falsch eingestellt war, verschiebt es auf Wunsch die Uhrzeit um einige Stunden beziehungsweise Minuten. (akr)

Für Fotos mit Geo-Tags existieren mittlerweile einige Anwendungen, allerdings besitzen bisher nur die wenigsten Kameras einen GPS-Empfänger. Eine komfortable Möglichkeit, Raw-Fotos mit Geodaten zu versehen, bietet GeoSetter. Das Programm bindet Kartenmaterial von Google Maps ein. Per Knopfdruck lässt sich eine dort ausgewählte Position auf ausgewählte Raw-Dateien übertragen und in den EXIF-Informationen abspeichern. Auch Photomapper versieht JPEG-Fotos mit aufgezeichneten Ortsinformationen aus Geotracks der Formate GPX, TCX und HST. Ortsangabe und Foto synchronisiert das Tool mit Hilfe der gespeicherten Zeitangabe und des EXIF-Datums. Auf Wunsch exportiert es Bilderreihen mit Geoinfos nach Google Earth. (akr)

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