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Beitrag von
Dieter Brors
heise Download Content Team

OpenOffice lernt dazu

Themen-Special: Die 19 wichtigsten Erweiterungen

Erweiterungen für das kostenlose Office-Paket erschließen dem Nutzer neue Anwendungsbereiche und liefern elegante Lösungen, die mit Bordmitteln nicht oder nur auf Umwegen erreichbar sind.

OpenOffice entwickelt sich stetig weiter. Version 3.1 steht kurz vor der Veröffentlichung. Schon seit Version 3.0 kann die kostenlose Bürosuite in den meisten Belangen mit Microsofts Office-Paket mithalten, zumal die Entwickler auch die Oberfläche stärker an die des Marktführers angepasst haben – raffinierterweise aber an die früherer Versionen, denn viele Anwender lehnen Microsofts Ribbon-Bedienung in Office 2007 ab. Ein weiterer Pluspunkt: OpenOffice gibt es nicht nur für Windows, sondern auch für Linux und Mac OS X.

Dennoch klaffen in OpenOffice einige Lücken. Die lassen sich zum Glück aber mit so genannten Extensions schließen. Das sind nach wie vor meist StarBasic-Makros oder Java-Add-ons, allerdings in einer neuen, smarten Verpackung, die unter anderem dafür sorgt, dass sich jede Erweiterung auf die gleiche komfortable Art installieren lässt. Ein Doppelklick auf eine OXT-Datei genügt. Dahinter steckt ein ZIP-Archiv, das außer dem vollständigen Programmcode diverse Konfigurationsdateien enthält. Mittlerweile gibt es so viele dieser Extensions, dass man die Perlen erst nach langwierigem Ausprobieren findet.

Diese Mühe brauchen Sie sich jedoch nicht zu machen: Die besten OpenOffice-Erweiterungen haben wir für Sie herausgesucht und in unserer Bildergalerie zusammengefasst.

So bestechend das an Firefox erinnernde Erweiterungskonzept sein mag, in der Praxis funktioniert das Nachrüsten nicht immer reibungslos. So gibt es Extensions, die sich partout nicht installieren lassen, falls bestimmte andere Erweiterungen bereits im Einsatz sind. Woran das im Einzelfall liegt, lässt sich kaum sagen – die kryptischen Fehlermeldungen des Extension-Managers sind in solchen Fällen keine große Hilfe. Im Konfliktfall sollte man die verwendeten Erweiterungen einzeln entfernen und dann in anderer Reihenfolge neu einrichten, das kann helfen. Dazu wählt man die Schaltfläche "Entfernen", und nicht nur den Deaktivieren-Knopf. Um den Vorgang abzuschließen, ist es ebenso wie nach einer Installation erforderlich, die Bürosuite neu zu starten. Dazu reicht es aber nicht, alle OpenOffice-Anwendungen zu beenden: Auch den Schnellstarter in der Windows-Taskleiste muss man schließen.

Im schlimmsten Fall kann das gesamte Extension-System infolge von Unverträglichkeiten in sich zusammenbrechen. Dann lassen sich keine neuen Extensions installieren, die vorhandenen funktionieren nicht mehr und lassen sich auch nicht entfernen. Um das Büropaket im Falle eines Extension-GAUs auf einen Rutsch von allen eingerichteten Erweiterungen zu befreien, löscht man den Ordner uno_packages\cache im OpenOffice-Verzeichnis oder im Profilverzeichnis des Nutzers – je nachdem, ob die Extensions für den Benutzer oder systemweit installiert wurden. Gezielter entfernt man störrische Extensions mit einem Tool aus dem Verzeichnis program im OpenOffice-Ordner. Der Aufruf "unopkg gui" startet nur den Dialog zur Extension-Verwaltung. Falls hier das Deinstallieren nicht möglich sein sollte, gibt man an der Kommandozeile den Befehl "unopkg remove [Extension ID]" ein. Wie die ID einer Erweiterung korrekt lautet, steht in der Datei description.xml in der Zeile <identifier value>= …, die in dem zur Extension gehörigen Unterverzeichnis des Ordners uno_packages\cache zu finden ist.

Doch nun viel Spaß beim Betrachten unserer Bildergalerie, in der wir auch erklären, welche Extension wozu gut ist und worauf es zu achten gilt.

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