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Themen-Special: Audio & Video, Foto & Grafik, Internet, Netzwerk & Server

Gleich, ob Sie nach Weihnachten einen neuen Rechner einrichten, ein altes System mal wieder auffrischen oder Bekannten bei einem von beiden Vorhaben helfen: Einige Software-Pakete sollten keiner Windows-Installation fehlen. Zwar gibt es in manchen Bereichen noch kommerzielle Vertreter, die den kostenlosen das Wasser abgraben können, doch die Freeware- und Open-Source-Szene wird Jahr für Jahr besser. Die Unterschiede zu teuren Programmen sind teilweise nicht mehr zu erkennen.

Diesem ersten Special zu den Themen Audio & Video, Foto & Grafik, Internet, Netzwerk & Server schließen sich zwei weitere zu den Themen Office, Sicherheit und Systemsoftware sowie zu Freizeit & Hobby, Programmierung und Wissenschaft & Technik an. Die Texte stammen größtenteils aus den Beiträgen zur c't-Software-Kollektion 2007 und sind bewusst kurz gehalten; mehr Details erfahren Sie jeweils nach einem Klick auf den Programmnamen.

Statt wie etwa bei Microsofts Media-Player systemweit viele Codecs einrichten zu müssen, kann man unter Windows, Mac OS X und Linux auch den VLC media player oder MPlayer installieren, um die meisten Audio- und Videoformate abzuspielen. Während VLC media player alle Bibliotheken für die von ihm unterstützten Formate in einem Unterverzeichnis platziert, sind bei MPlayer alle von Haus aus unterstützten Codecs im Binary selbst enthalten. Spielt MPlayer irgendein Format nicht ab, kann man ihm auf die Sprünge helfen, indem man das auf der Entwicklerseite angebotene Archiv win32codecs im MPlayer-Verzeichnis in den Ordner "codecs" kopiert. (vza)

Mit dem Multimedia-Plug-in Adobe Flash Player spielt Windows Flash-Animationen ab – egal ob sie als Datei oder in eine Webseite eingebettet vorliegen. Die aktuelle Version unterstützt unter anderem MPEG-4 AVC (H.264) und High Efficiency AAC (HE-AAC). (vza)

Universalgenie: Der DirectShow-Filter ffdshow tryouts dekodiert nicht nur alle gängigen DivX-Varianten, sondern wartet mit einer Vielzahl nützlicher Optionen auf. Selbst wenn die Abspielsoftware ein AVI mal kopfüber wiedergibt, genügt ein Klick im Konfigurationsdialog von ffdshow – und das Problem ist behoben. (vza)

Wer Abspielproblemen von Videodateien auf den Grund gehen will, kann deren Inhalt mit GSpot analysieren. Das Programm liest die meisten gängigen Video- und Container-Formate (AVI, MP4, MOV, WMV). Es informiert den Anwender nicht nur über die jeweils eingesetzten Codecs, sondern auch darüber, ob diese auf dem eigenen System installiert sind und ob sie korrekt arbeiten. (vza)

Winamp darf keinem MP3-Fan mit Windows-PC fehlen. Eine übersichtliche Medienbibliothek erlaubt den geordneten Zugriff auf umfangreiche Musiksammlungen inklusive detaillierter Suchfunktionen. Außer zur Wiedergabe der eigenen Musiksammlung eignet sich Winamp auch zum Abspielen für Internet-Radio oder Video-Streams. (sha)

Weil iTunes die Schnittstelle zum iPod bildet, dürften mittlerweile Millionen Deutsche das Programm zum Verwalten und Abspielen von Musik auf ihrem Rechner haben. Doch auch ohne iPod kann es sich hören lassen. Die "intelligente zufällige Wiedergabe" (Smart Shuffle) zähmt den Zufallsgenerator und ermöglicht eine Wichtung hin zu Songs gleicher Interpreten oder gleicher Alben. (vza)

ClipInc zeichnet automatisiert das Programm von UKW- (via Line-In der Soundkarte) oder Internet-Radiosendern auf, schneidet und vertaggt sie. Letzteres funktioniert nur für sogenannte "Premium Sender" automatisch, für die der Hersteller Tobit Schnittmarken (StreamTags) bereitstellt. Bei der Installation der Software muss man sich online registrieren. (vza)

Rund ums Auslesen von Audio-CDs dreht sich CDEx, ein Tool, das sich ganz klar auf die Kernkompetenzen des "Rippens" konzentriert, also auf das Auslesen von Musik-CDs, um die Titel als Wav- oder MP3-Dateien auf der Festplatte zu speichern. Alle Optionen und Funktionen hat der Benutzer sofort im Blick. Wenn er es wünscht, überlässt es CDEx auch gerne dem Anwender selbst, die Einstellungen für die gewünschte Bitrate beim Rippen zu bestimmen, und auch eine vergleichende Absprache mit der CDDB ist noch dabei, damit man Daten wie Titel und Interpret nicht einzutippen braucht. (vza)

Exact Audio Copy ist ein Spezialist für bitgenaue Kopien von Audio-CDs. Das Programm wertet entweder die C2-Fehlererkennung der Laufwerke aus oder liest jeden Frame mehrmals ein. Am Ende des Kopiervorgangs teilt EAC mit, wie exakt die Daten eingelesen wurden. Auf Wunsch wandelt EAC die Musik in Ogg-Vorbis- oder MP3-Dateien. Für MP3 ist dazu ein zusätzlicher Codec nötig, zum Beispiel der Lame MP3 Encoder. Für verlustfreie Kodierung arbeitet Exact Audio Copy wahlweise mit Monkey's Audio oder FLAC (über Flacattack) zusammen. (hag)

Der Audio-Editor Audacity kann es durchaus mit der kostenpflichtigen Konkurrenz aufnehmen. Er importiert Musikdateien in allen gängigen Formaten (soweit deren Codecs auf dem Rechner installiert sind) und erlaubt das Schneiden, Editieren und Mischen mehrerer Spuren. Equalizer bearbeiten den Frequenzgang, der Kompressor hebt die Lautstärke leiserer Elemente an. Mit dem Klick- und Popp-Filter poliert man analoge Aufnahmen auf und per Pitch-Funktion lassen sich Tonhöhe und Tempo verändern.
(hag)

Der Video-Editor AviSynth arbeitet als Frameserver, der skriptgesteuert Videos entgegennimmt und damit Videoapplikationen füttert. Gesteuert wird er über Skripte (*.avs), die im einfachsten Fall lediglich den Befehl "DirectShowSource(<Dateiname>)" enthalten, aber auch beliebig komplex werden können. AviSynth stellt von Haus aus eine Vielzahl von Filtern zum Manipulieren von Videodateien auf Einzelbildniveau bereit. Über Plug-ins kann man dem Frameserver weitere Filter hinzufügen. (vza)

Die Open-Source-Software Miro (spanisch für "Ich schaue") kombiniert einen Media Player mit einem über 1000 "Kanäle" umfassenden Videoblog-Verzeichnis samt Programmführer und einem BitTorrent-Client, den Miro zum schnellen Download der abonnierten Beiträge nutzt. Obendrein kann man Miro auch als "normalen" BitTorrent-Client verwenden; YouTube, Veoh und andere Videoportale lassen sich aus Miro heraus durchsuchen und die Videos per Klick herunterladen. Das Programm für Windows, Mac OS X und Linux setzt auf bewährten Open-Source-Entwicklungen wie Mozilla und den VLC media player auf. (vza)

Fernsehen und Radio hören am Rechner – mit der Media-Center-Software Sceneo TVcentral kein Problem. Die Anwendung greift auf nahezu alle vorhandenen Kanäle via SAT-TV, digitalem oder analogem Kabel-TV, Pay-TV oder per DVB-T zu, beherrscht den Betrieb mehrerer Empfänger (Multituner) und unterstützt dabei sogar HDTV-Qualitiät. Sendungen können im MPEG-2-Format mitgeschnitten werden. (Dominik Heimann/se)

Der kostenlose TV-Viewer ProgDVB ermöglicht den Fernseh- und Radioempfang über DVB-S-PCI-Karte. Er lässt sich äußerlich nicht von kommerziellen TV-Anwendungen unterscheiden, hängt aber durch seine Erweiterbarkeit mit Plug-ins so manches bei TV-Karten mitgelieferte Programm locker ab. (Achim Barczok/se)

Die freie Bildbearbeitung Gimp beziehungsweise Gimp Portable für den USB-Stick liefert nahezu alle Werkzeuge, die man sich von einer Bildbearbeitung wünscht. Die Bedienoberfläche mit dem etwas eigenwilligen Palettenkonzept weicht von Photoshop und seinen Klonen ab – man muss sich an sie gewöhnen. Die umfangreiche Werkzeugpalette mit diversen Auswahl-Tools, Ebenen, Ebenenmasken und Effekten zum Verfremden, Rastern oder zum Erzeugen wirkungsvoller Schriftzüge zeigen aber, was alles in dem Programm steckt. (akr)

Die schlanke Bildbearbeitung PhotoFiltre korrigiert Helligkeit, Kontrast, Sättigung oder Tonwert nach simplem Mausklick auf einen der Buttons in der Symbolleiste. Das Tool besitzt Effektfilter zum Scharf- und Weichzeichnen, zum Verfärben sowie zur Umsetzung in Ölgemälde oder im Comic-Stil. Auf Wunsch lassen sich alle Aktionen per Stapelverarbeitung ausführen.
(akr)

Mit Virtual Photographer fühlt sich der Anwender fast wie im Fotolabor. Über diverse Filter kann er Fotos weichzeichnen, Kontraste verstärken oder Farben manipulieren. Einstellungen lassen sich speichern. Rund 50 Presets erlauben den schnellen Einsatz verschiedener Effekte. Zwei Mausklicks genügen, um etwa ein bei ungünstigen Lichtverhältnissen aufgenommenes Bild über den Sonnenuntergangseffekt eindrucksvoll umzuwandeln, sodass es fast so aussieht, als wäre es im Abendlicht entstanden. Wer öfter Schwarzweißbilder erstellt, findet hier eine ganze Palette an Voreinstellungen, um Fotos etwa durch Sepia-Einfärbung älter erscheinen zu lassen. (db)

Panoramafotos lassen sich kaum leichter als mit AutoStitch erzeugen. Die Einzelaufnahmen müssen sich lediglich um etwa 20 bis 30 Prozent überlappen und dürfen auch aus mehreren Reihen bestehen. Der gesamte Stitch-Vorgang verläuft automatisch. Dabei findet AutoStitch auch alle zu einem Panorama zugehörigen Bilder innerhalb eines Verzeichnisses. (db)

Wenn die Automatik von AutoStitch mal kein akzeptables Ergebnis liefert, ist Hugin die ideale Ergänzung. Das Open-Source-Programm erwartet grundsätzlich das Markieren einiger Kontrollpunkte im Überlappungsbereich aller Bilderpaare. Auch wenn jeweils fünf bis zehn solcher Punkte reichen, artet dies jedoch im Nu in eine abendfüllende Arbeit aus. Zum Glück lässt sie sich mit dem Zusatztool autopano-sift automatisieren. In Hugin muss man es unter "Datei/Einstellungen/Autopano" einbinden und den Eintrag "Alternatives Autopano-Programm verwenden" aktivieren. (db)

Dunkle Schatten und gleißendes Licht in einem Foto, beispielsweise von einem Fenster in der schummrigen Kirche, vermag keine erschwingliche Digitalkamera gleichzeitig aufzunehmen. Des Rätsels Lösung sind mehrere Fotos, die entweder Schatten oder Lichter desselben Motivs korrekt belichten. EasyHDR kombiniert mehrere von einem Stativ aus aufgenommene Belichtungen zu einem Bild mit hohem Dynamikumfang und exportiert es als JPEG- oder TIFF-Datei. Die kostenlose Basic-Version führt ein Tone-Mapping anhand eines Histogramms und Gradationskurven durch. (akr)

Exif-Viewer zeigt nicht nur EXIF-Daten von JPEG-, TIFF- und NEF-Dateien an, sondern ändert auch einzelne Bereiche des Datums. Beispielsweise schreibt es das Datum neu unter Beibehaltung der ursprünglichen Uhrzeit. Letztere lässt sich um Stunden, Minuten und Sekunden verschieben oder neu schreiben – wahlweise ohne das Datum anzutasten. Ebenfalls kann man lediglich das Jahr neu setzen. Das EXIF-Datum lässt sich außerdem als Dateidatum setzen oder umgekehrt. (akr)

Zum schnellen Betrachten von Fotodateien gängiger und exotischer Formate eignet sich IrfanView. Nach Installation der Plug-ins zeigt es unter anderem auch gebräuchliche Raw-Formate an. Per einfacher Tastenbelegung lassen sich Funktionen ausführen wie die Anzeige von Meta-Informationen (I), das Drehen um 90 Grad (L beziehungsweise R) oder die Vollbildanzeige (Enter). Per Stapelverarbeitung benennt IrfanView Bilder um, konvertiert sie oder erstellt eine Diashow als ausführbare Datei. (akr)

Es ist Geschmackssache, ob Sie den Bildbetrachter XnView anstelle von oder zusätzlich zu IrfanView verwenden. Jedenfalls versteht sich XnView auch auf die Anzeige von Raw-Fotos als Vorschaubild sowie in einer größeren Ansicht. Es hilft beim Drehen und Beschneiden von JPEG-Fotos, bearbeitet IPTC-Daten und exportiert Metadaten als XML-, Text- oder CSV-Datei. Weiterhin erstellt es Diashows als EXE- oder SCR-Datei und erzeugt Kontaktabzüge sowie einfache HTML-Galerien. (akr)

Ein einfacher Weg zur eigenen HTML- oder Flash-Galerie führt über JAlbum. Das Java-Programm besitzt ein Vorschaufenster, in dem man per Drag & Drop ausgesuchte Fotos abladen und umsortieren kann. Aus diesen bastelt JAlbum mit Hilfe einer der zwölf mitgelieferten oder etwa 100 zum Download bereitstehenden Vorlagen Vorschaubilder sowie Quelltext und lädt beides auf Wunsch per FTP ins Web. (akr)

Das Open-Source-Layoutprogramm Scribus punktet mit professionellen DTP-Funktionen: Textzeilen richten sich am Grundlinienraster aus und die Unterschneidung zwischen Buchstabenpaaren lässt sich manuell korrigieren. Für grafische Elemente bringt Scribus Vektorzeichenwerkzeuge wie Freihandlinien, Bézierkurven und Polygone mit. Die Software exportiert Layouts in den Druckstandard PDF/X-3a, unterstützt CMYK- sowie Sonderfarben und beherrscht Farbmanagement mit ICC-Profilen. (pek)

Inkscape, ebenfalls ein Open-Source-Programm, bringt manches raffinierte Vektor-Werkzeug mit, bei dem kommerzielle Konkurrenten passen müssen: Kalligrafie-Linien belebt es durch beigemischtes Zittern, Masken und Ausschneidepfade blenden Bildteile aus, ohne deren Originalpfade anzugreifen. Ein Gaußscher Weichzeichner taucht sowohl eingebundene Bitmaps als auch Vektor-Objekte in Unschärfe. Verschiebt man einen Knoten, schmiegt sich der Verlauf des Pfades durch dessen Nachbarn weich in die neue Form. (pek)

Das Visualisierungsprogramm Dia erzeugt technische Diagramme. Es eignet sich beispielsweise, um Netzwerk-Topologien darzustellen oder UML-Pläne zu basteln. Es liest und schreibt unter anderem Dateien seines Funktionsverwandten MS Visio, kann aber auch mit EPS, SVG und weiteren Formaten umgehen.
(Lars Bremer/se)

Der Font Viewer von Alberto Martínez Pérez bringt Übersicht in große Font-Sammlungen, indem er fast beliebig viele Beispielsätze von TrueType-, OpenType- und Type-1-Schriften auf dem Bildschirm darstellt. Bei einer Schriftgröße von 22 pt und zehn Spalten zeigt das Programm bei 1280 x 1024 Pixeln bis zu 200 Fonts an. (akr)

POV-Ray ist ein auf dem Raytracing-Verfahren basierendes 3D-Grafikprogramm, das dreidimensional wirkende Bilder oder Szenen erzeugt. Die Szenen werden nicht visuell konstruiert, sondern mittels einer Szenenbeschreibungssprache (SDL) programmiert. Die Grundlage bilden Gesetze aus der Optik, vor allem die Reflexion von Lichtstrahlen, deren Weg umgekehrt vom Auge zur Lichtquelle verfolgt wird. (Florian Papenfuß/se)

SketchUp Make ist ein 3D-CAD-Programm für Architektur sowie Garten- und Landschaftsbau. Die Stärke der Anwendung liegt in der intuitiven Bedienoberfläche, mit der selbst Einsteiger nach kurzer Einarbeitungsphase 3D-Modelle mit Texturen erstellen. In der kostenlosen Minimalversion gelingt der 3D-Export nur nach Google Earth; das Animationsmodul fehlt ebenso wie die Möglichkeit, Bilder oberhalb der Bildschirmauflösung abzuspeichern. (Harald Vogel/pen)

Spaß beim Surfen hat man nur mit dem passenden Browser. Leider gibt es den passenden nicht wirklich: Die Geschmäcker sind nun mal unterschiedlich. Der Internet Explorer hat mit Version 7 wieder zur Konkurrenz aufgeschlossen. Er verwaltet innerhalb eines Programmfensters mehrere Tabs mit unterschiedlichen Webseiten und besitzt einen brauchbaren Reader für Atom- und RSS-Feeds. Mit dem Favoritencenter behält der Surfer den Überblick über seine Bookmarks, Feeds und den Verlauf. Das Suchfeld lässt sich jetzt mit beliebigen Suchmaschinen bestücken. Abgeschnittene Ausdrucke sind dank der neuen Druckfunktion passé. Und wo dem Internet Explorer noch nützliche Funktionen fehlen, helfen allerlei Add-ons weiter. (jo)

Auch mit Version 2 ist Firefox ein schlanker, flotter Browser geblieben. Er lässt sich als Portable Edition sogar für die Nutzung vom USB-Stick einrichten. Nichtsdestotrotz bietet er die ideale Grundausstattung für Surf-Touren, unter anderem mit Tab-Browsen, anpassbarem Suchfeld und der inkrementellen Suche für die Webseite. Wer Firefox aufbohren will, dem stehen so viele Add-ons zur Verfügung wie für keinen anderen Browser. Lesen Sie dazu bitte unser Themen-Special "Add-ons für Firefox". (jo)

Auch Opera besitzt viele nützliche Alleinstellungsmerkmale, etwa die Option, aus jedem Suchfeld eine Suchmaschine für die Browser-Oberfläche erzeugen zu können, oder die Einstellungen, mit denen der Benutzer seitenspezifisch festlegen kann, ob zum Beispiel JavaScript ausgeführt werden darf. Mit dem seit Version 9.2 verfügbaren "Speed Dial" kann der Benutzer bis zu neun Lesezeichen als Kurzwahltasten vorgeben. Wann immer er ein neues Browser-Tab öffnet, lädt Opera Miniaturvorschauen der Seiten. Mit einem Mausklick lassen sie sich öffnen.
(jo)

Der FTP-Client Filezilla besitzt eine komfortable Oberfläche. Er unterstützt SFTP und FTP über SSL/TLS. Mit der Proxy-Unterstützung lässt er sich in Netzwerkumgebungen einfügen. Das Programm beherrscht auch den Transfer großer Dateien jenseits der 4-Gigabyte-Marke. Ein optionales Tempo-Limit sorgt dafür, dass auf der Internet-Anbindung noch genügend Kapazität für andere Anwendungen übrig bleibt. (uma)

Kaum ein anderes E-Mail-Programm zeigt sich den verschiedensten Anforderungsprofilen so gut gewachsen wie Thunderbird – und das zum Nulltarif. Egal ob POP oder IMAP, unter Windows, Linux oder Mac OS, per Wählverbindung oder Standleitung – Thunderbird holt aus jeder Situation das Beste heraus. Version 2.0 wartet mit besserer Vista-Kompatibilität und einer sanft erneuerten Oberfläche auf. Außerdem bietet sie neue Funktionen, die den Nutzer große Mail-Bestände leichter verwalten lässt. (hob)

K9 arbeitet als statistischer Spam-Filter und erzielt umso bessere Ergebnisse, je intensiver er trainiert wird. Außer dem lernenden Filter lassen sich auch Textfilter mit regulären Ausdrücken, Black- und Whitelists mit Jokern sowie eine Liste mit als Spam-Servern bekannten Rechnern benutzen, um die Ergebnisse weiter zu verbessern. Auch der Spamihilator arbeitet in erster Linie mit einem lernenden Filter, setzt aber dazu auf das Distributed Checksum Clearinghouse (DCC). Dieses Netzwerk versucht Massen-Mailings durch den Vergleich von Nachrichten-Prüfsummen aufzuspüren.
(hob)

Der Multiprotokoll-Messenger Miranda ermöglicht die gleichzeitige Nutzung der gängigen Instant-Messaging-Netzwerke AIM, ICQ, MSN und Yahoo. Daneben beherrscht er noch einige weitere wie Gadu-Gadu, ermöglicht die Nutzung von XMPP (Jabber) und bringt einen IRC-Client mit. Derzeit gibt es nach Angaben der Autoren über 350 kostenlose Plug-ins für Miranda, die das Programm mit zusätzlichen Funktionen versehen. (uma)

Der VoIP-Client Skype setzt auf ein proprietäres Protkoll und enthält einen Instant Messenger. An Breitbandanschlüssen erreicht er bei netzinternen Verbindungen eine deutlich bessere Tonqualität als das herkömmliche Festnetz und unterstützt Video-Telefonate mit beachtlichen Auflösungen und Frameraten. Über den kostenpflichtigen Dienst Skype-In ist der Client über eine Festnetz-Telefonnummer erreichbar, auch abgehende Gespräche in die Telefonnetze sind gegen Vorkasse zu recht günstigen Preisen möglich. (uma)

Der kompakte Feedreader lässt sich auch für die Nutzung vom USB-Stick einrichten. Dennoch bietet er alles, um sich schnell den Überblick über die Nachrichtenlage zu verschaffen: Dazu gehören eine Suche, die auch Hunderte Nachrichten ruckzuck durchforstet, und virtuelle Feeds, die sich aus Nachrichten aller abonnierten Kanäle speisen, welche ein bestimmtes Schlüsselwort enthalten. (jo)

Typo3 heißt ein erweiterbares, templatebasiertes Content-Management-System für den professionellen Einsatz. Hinter dem OpenSource-Projekt steht eine große Community von Entwicklern und Anwendern, die für eine stetige Weiterentwicklung sorgt. Der Einstieg in das komplexe System erfordert Zeit – dafür erhält man ein mächtiges Werkzeug zur Verwaltung für größere Webseiten mit mehreren Autoren. Typo3 setzt MySQL und PHP zwingend voraus. (Achim Barczok/se)

Auch der kostenlose Webeditor Nvu kann es durchaus mit kommerziellen Konkurrenten aufnehmen. Gerade Gelegenheitsautoren werden die WYSIWYG-Darstellung und -Bearbeitung zu schätzen wissen. Wer will, kann jederzeit auf Tag- oder Code-Ebene heruntergehen, über Kontextmenüs lassen sich auch noch die kleinsten Details wie etwa rel-Attribute für Links einstellen. Größere Projekte verwaltet Nvu in einer Baumansicht, mittels integriertem FTP-Client gelangen sie ohne Umwege auf den Server. (Thomas Hartfeld/ad)

WordPress zählt zu den beliebtesten Weblog-Systemen, unter anderem weil es sich schnell installieren und einfach bedienen lässt. Unter doku.wordpress.de finden sich Verweise auf etliche frei erhältliche Templates für das individuelle Erscheinungsbild. WordPress setzt Webspace mit PHP und MySQL voraus. (jo)

MediaWiki dürfte als das Content-Management-System, das die Online-Enzyklopädie Wikipedia antreibt, mittlerweile recht bekannt sein. Aber auch außerhalb von Wikipedia zählt es zu den beliebtesten Wiki-Engines, unter anderem wegen seiner guten Unterstützung für verschiedene Medientypen. MediaWiki setzt PHP und MySQL voraus. (jo)

Wer genau wissen will, welche Pakete im Netzwerk unterwegs sind, greift zu einem Paketsniffer wie Wireshark (ehemals Ethereal). Bei der Analyse der mitgeschnittenen Daten helfen zahlreiche Filter und Analysemodule, die nicht nur jedes einzelne Paket je nach Protokoll in seine Bestandteile zerlegen, sondern zum Beispiel auch die Konversation zwischen Server und Client oder die Aktivität einzelner PCs zeigen. (je)

NetStumbler ist der Klassiker unter den Windows-Tools zum Aufspüren von Funknetzen der Standards 802.11b, 802.11a und 802.11g. Das Tool sendet Probe-Requests und wertet die Antworten der Access Points aus. Neben dem Namen des Netzwerks, dem Kanal und der Signalstärke zeigt es auch farblich an, ob das Funknetz durch Verschlüsselung geschützt ist. Sogar den Hersteller des registrierten Gerätes erkennt NetStumbler anhand der MAC-Adresse. Zusätzlich ist das Aufzeichnen der GPS-Koordinaten möglich, sofern am Laptop eine GPS-Maus angeschlossen ist. Die erfassten Daten lassen sich zur weiteren Auswertung nach unterschiedlichen Kategorien sortieren und exportieren, um sie beispielsweise in Landkarten zu importieren. (dab)

Nmap heißt ein mächtiger Port-Scanner für die Kommandozeile. Er findet nicht nur heraus, ob im lokalen Netz oder auf der Internetseite des Routers ungewollt Dienste offen stehen, ob ein Rechner über das Netzwerk nutzbare Sicherheitslücken aufweist oder welche Dienste eine unbekannte Station im Netz anbietet, sondern erkennt in der Regel auch Server- und Betriebssystemversionen. (je)

Über das verschlüsselnde Protokoll SSH stellt freeSSHd über Netzwerk die Eingabeaufforderung eines entfernten Windows-Rechners zur Verfügung und befördert die Daten anderer Protokolle durch Tunnel. Es bietet dazu eine grafische Oberfläche und einen sinnvollen Funktionsumfang. PuTTY heißt der grafisch-komfortable SSH-Client für Windows und Linux. Auch wenn Kommandozeilenfetischisten die Nase rümpfen: Mausgesteuerte Konfiguration und das Speichern ganzer Profile per Klick vereinfachen den SSH-Zugang erheblich. (je)

Zum sicheren Kopieren von Dateien übers Netz bietet sich WinSCP an, das ein komfortables GUI für Dateitransfers via Secure Copy Protocol (SCP) bereitstellt. Als Gegenstelle kann ein beliebiger SSH-Server dienen. WinSCP beherrscht zwei verschiedene Ansichten, einen Explorer-Look oder einen geteilten Modus ähnlich dem Norton Commander. (je)

Die Universalfernbedienung VNC überträgt Bildschirminhalte. VNC hat sich in mehrere Open-Source-Projekte mit unterschiedlicher Zielsetzung verzweigt. Ganz auf Windows konzentrieren sich die Entwickler von UltraVNC, die es eher auf einen besonders ausgefeilten Funktionsumfang anlegen. Dazu gehören integrierte Verschlüsselung und Benutzerverwaltung. Eine komfortable Verwaltung mehrerer Sätze von Verbindungseinstellungen rüstet VNC Address Book nach. (je)

Das kostenlose VPN-Tool Hamachi erfreut sich insbesondere bei Online-Spielern zunehmender Beliebtheit. Das reizvolle daran: Hamachi bohrt sich durch NAT-Router und Firewalls und simuliert vollständig ein LAN über Internet. Deshalb funktionieren auch Spiele online, die eigentlich für LANs konzipiert sind und insbesondere an NAT-Routern scheitern, beispielsweise das beliebte Command & Conquer. Anders als übliche Software zum Aufbau von Virtual Private Networks kommt Hamachi ohne mühsame Server-Einrichtung und -Verwaltung aus – man kann gesicherte Verbindungen über das ungesicherte öffentliche Internet mit nur wenigen Mausklicks einrichten. Dieser Komfort gründet hauptsächlich auf einem zentralen Server-System, das den Clients die Verbindungen zueinander vermittelt, und weil diese Server ausschließlich der Hersteller verwaltet und er infolgedessen auf die Schlüssel der Peers zugreifen kann, setzt das Konzept viel Vertrauen in den Anbieter voraus. (ea) / (rek)

OpenVPN ist eine vergleichsweise neue VPN-Technik, mit der man ebenso einzelne Rechner übers Internet miteinander verbinden wie komplette Netze koppeln oder Heimarbeitern sicheren Zugang zum Firmennetz gewähren kann. Auch bei der Zugangskontrolle und Verschlüsselung in Funknetzen oder für die Fernwartung leistet es gute Dienste. Anders als bei Hamachi hat man dabei die komplette Infrastruktur unter seiner Kontrolle, wodurch sich OpenVPN auch für den professionellen Einsatz eignet. Außerdem läuft es auf nahezu allen Plattformen, insbesondere auf Windows 2000/XP und Mac OS X. Die Kehrseite ist etwas Aufwand beim Einrichten, das sich jedoch bei weitem nicht so kompliziert gestaltet wie bei IPSec. OpenVPN eignet sich somit zwar nur bedingt für Laien, aber mit ein wenig Computer- und Netzwerk-Know-how lässt es sich – auch wegen der ausgezeichneten Dokumentation – recht problemlos aufsetzen und in Betrieb nehmen. (ju)

Die Installation eines Webservers inklusive Datenbanksystem und Skriptsprachen hat so ihre Tücken. XAMPP ist ein Komplettpaket, das Web-Entwicklern Apache, MySQL, Perl und PHP nahezu fertig vorkonfiguriert zur Verfügung stellt. Aber Obacht: XAMPP ist unbesehen nicht für den Produktivbetrieb geeignet, da die Sicherheitseinstellungen absichtlich lasch gehalten sind, um den Entwickler möglichst frei experimentieren zu lassen. (Thomas Hartfeld/ad)

Einen schnellen Weg, Dateien zum Download anzubieten, ebnet der HTTP-Server HFS, da er keine Installation erfordert und ohne Registry-Einträge auskommt. Er lässt sich direkt aus dem Verzeichnis starten und mit wenigen Handgriffen konfigurieren. Der Server loggt alle Zugriffe auf die zum Download per HTTP freigegebenen Inhalte. (uma)

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