Referenten
Jürgen Betten Studium der Elektrotechnik/Datenverarbeitung an
der Technischen Universität Stuttgart. Nach einer
Tätigkeit bei der Siemens AG ist Jürgen Betten seit 1978
Partner bei Betten & Resch, Patentanwälte, München mit
den Tätigkeitsschwerpunkte Patentrecht (Datenverarbeitung,
Elektronik), Schutz von Software, Markenrecht.
Jürgen Betten ist Präsident des
Computer-Software-Ausschusses der UNION und wirkte unter anderem an
den EU-Richtlinien zum Urheberrechtsschutz (1991) von
Computerprogrammen und zur Patentierbarkeit computerimplementierter
Erfindungen mit. Er ist Mitglied des Herausgeberbeirats der
Fachzeitschrift "Computer und Recht" und des GRUR-Ausschusses
"Marken und unlauterer Wettbewerb".
Dr. Johann Bizer ist seit dem 1. September 2004 stellvertretender
Landesbeauftragter für den Datenschutz in Schleswig-Holstein.
Fachlich ist Dr. Bizer im Unabhängigen Landeszentrum für
Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) für das Referat Neue
Medien zuständig. Darüber hinaus leitet er von Seiten des
ULD das Kooperationsprojekt mit IDMT-Fraunhofer (Prof. Dr.
Rüdiger Grimm) zur datenschutz- und nutzerfreundlichen
Gestaltung von Digital Rights Management Systemen (Privcy4DRM), ein
Projekt über die Technikfolgenabschätzung des
Ubiquitären Computing und der Informationellen
Selbstbestimmung (TAUCIS) sowie ein Projekt zur
datenschutzkonformen Gestaltung einer europäischen
Melderegisterauskunft (RISER). Seit 1997 ist Dr. Bizer Herausgeber
der monatlich erscheinenden Zeitschrift "Datenschutz und
Datensicherheit – DuD".
Dietmar Braun,
Alter 31, Dipl.-Informatiker, seit 1995 im Internet
aktiv, Schwerpunkte Netzwerktechnik unter UNIX, seit 2001 bei
NetCologne als Systemadministrator. Schwerpunkte dort:
Solaris-Experte, Systemadministration Solaris/Unix,
Host/Postmaster, Mail (Spam, Viren)...
Dr. Thorsten Braun, Jahrgang 1967, Studium der Rechtswissenschaft in
Bielefeld; im Anschluss zwei Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter
an den Universitäten Bielefeld und Kiel. Seit September 1997
ist Dr. Braun Leiter des Referats Urheberrecht bei der Deutschen
Landesgruppe der IFPI e.V. / Bundesverband der Phonographischen
Wirtschaft e.V.. Er ist Autor diverser Veröffentlichungen zu
urheberrechtlichen Themen.
Prof. Dr. Michael H. Breitner wurde 1963 in München
geboren und beschäftigte sich von 1983 - 2002
schwerpunktmäßig mit angewandter Mathematik, bevor er
die Leitung des Instituts für Wirtschaftsinformatik an der
Universität Hannover übernahm. Zu seinen
Forschungsfeldern zählen E(electronic)- und M(obile)-Business,
aber auch Technologiefolgenabschätzungen und Futurologie,
siehe auch www.iwi.uni-hannover.de/professor.html.
Dr. Oliver Diedrich, geboren 1963, studierte Psychologie an
der Universität Trier. Anschließend forschte er sieben
Jahre an den Universitäten Trier und Tübingen an den
psycho- und neurophysiologischen Grundlagen von Emotionen. Seit
1998 gehört der der Redaktion der Zeitschrift c't an, wo er
sich vor allem mit Linux und Themen rund um Open Source
beschäftigt.
Reyk
Flöter ist geschäftsführender Gesellschafter des
IT-Security-Unternehmens .vantronix | secure systems GmbH
und Chairman der EICAR Task Force WLAN Security. Außerdem
engagiert er sich als Entwickler in OpenBSD-Projekten, unter
anderem WLAN-Treibern für verschiedene Chipsätze.
Prof. Dr. Nikolaus Forgó ist Professor
für IT-Recht/Rechtsinformatik an der Juristischen
Fakultät der Universität Hannover. In der Lehre engagiert
er sich vor allem im Ergänzungsstudiengang Rechtsinformatik.
Daneben ist er Gründer und Leiter des
Universitätslehrgangs für Informationsrecht und
Rechtsinformation an der Universität Wien.
Dr. Marco Gercke, als Rechtsanwalt tätig im Bereich des
Medien- und Informationsrecht bei Loschelder Rechtsanwälte in
Köln. Zahlreiche Veröffentlichungen und Vorträge zum
Informationsstrafrecht. Mitbegründer der Medien- und
Werbeagentur Justmedia und Lehrbeauftragter für Medienrecht an
der Fachhochschule Ansbach sowie Gastdozent für
Internationales Strafrecht an der Universität Macau.
Dr. Volker Grassmuck, Medienforscher am Helmholtz-Zentrum
für Kulturtechnik der Humboldt-Universität zu Berlin;
freier Autor; Projektleiter des Informationsportals Urheberrecht
"iRights.info"; Projektleiter der Konferenzserie "The Wizards
of OS"; Mitglied der Lenkungsgruppe des Aktionsbündnisses
"Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft"; Mitgründer
der Initiative "privatkopie.net".
Prof. Dr. Rüdiger Grimm ist seit
September 2000 Professor für Multimediale Anwendungssysteme in
der Technischen Universität Ilmenau. Der Lehrstuhl hat einen
Forschungsschwerpunkt auf Electronic Commerce, darunter
elektronische Zahlungssysteme, Sicherheit, Rechtsverbindlichkeit,
Datenschutz und digitale Rechte. Neben seinem Lehrstuhl leitet R.
Grimm die Forschungsgruppe "Sicherheit für virtuelle Waren"
des IDMT – Fraunhofer Instituts für Digitale
Medientechnologie in Ilmenau. Dort werden Geschäftsmodelle und
technische Lösungen für virtuelle Waren wie digitale
Musik entwickelt. Erste Lösungen stehen mit dem Light Weight
DRM, Previews und dem PotatoSystem zur Verfügung.
Markus
Hansen ist seit 1997 beim Unabhängigen Landeszentrum
für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) im Technikbereich
tätig. Zu seinen Schwerpunkten zählt es neue Technologien
wie Trusted Computing, DRM und RFID und deren Auswirkungen auf
Datenschutz und Datensicherheit zu analysieren. Gegenwärtig
ist er im Rahmen des Projektes TAUCIS
(Technikfolgen-Abschätzung Ubiquitäres Computing und
Informationelle Selbstbestimmung) an der Erstellung einer Studie im
Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
beteiligt, die einen ihrer Schwerpunkte im Bereich RFID hat.
Joerg
Heidrich, Jahrgang 1970, Studium der Rechtswissenschaften in
Köln und Concord, NH, USA, ist seit 2001 Justiziar des Heise
Zeitschriften Verlags und Rechtsanwalt in Hannover. Er
beschäftigt sich seit 1997 mit den Problemen des Internet- und
Medienrechts. Heidrich ist Autor zahlreicher Fachbeiträge und
Referent zu Fragen rund um das Urheberrecht und zahlreichen anderen
juristischen Themen.
Peer
Heinlein und seine Firma Heinlein Professional Linux Support
betreiben die Berliner Linux-Akademie mit High-End-Schulungen
für professionelle Administratoren und garantiert mit seinem
Team 24/7 Notfall-Support für Administratoren. Seit 1992
betreibt der den Internet-Provider JPBerlin, wo Spam- und
Virenschutz, sowie Sicherheitsfragen seit jeher zum zentralen Thema
gehören, seine Erfahrungen hat er u.a. im Buch "Postfix –
Sichere Mailserver mit Linux" veröffentlicht. Im Mai 2005
organisiert Heinlein Support die 2. Mailserver-Konferenz in
Magdeburg, zu der internationale Referenten ihr Kommen zugesagt
haben.
Martin
Herfurt ist in Berlin geboren und lebt derzeit in Salzburg, wo
er nach Abschluss des technischen Studienganges
Telekommunikationstechnik und -systeme an der FH Salzburg seit dem
Jahr 2000 als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei dem Salzburger
Landesforschungsinstitut tätig ist. Neben der beruflichen
Tätigkeit lehrt er zusammen mit einem Kollegen an der
Fachhochschule Salzburg im Bereich mobiler Datenübertragung
und gründet im August 2004 die nicht-kommerzielle Organisation
trifinite.org wo sich eine Gruppe von Bluetooth Sicherheitsexperten
zusammengetan hat um in enger Zusammenarbeit mit der Bluetooth SIG
momentane Sicherheitsmängel in Geräten verschiedener
Hersteller rasch zu beseitigen.
Sven
Höhne, Studium der Rechtswissenschaften an der
Universität Hannover. Im Jahr 1999 Abschluss des Studiums mit
dem ersten juristischen Staatsexamen. Seit Frühjahr 2000
wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für
Rechtsinformatik der Universität Hannover. Promotion im
Bereich Urheberrecht und Digital Rights Management.
Bodo Ischebeck, Senior Director & General Manager, Leiter von
Ident Solutions bei Infineon. Gesamtverantwortlich für alle RFID
Aktivitäten der Infineon Technologies AG. Infineon ist Marktführer
bei Chipkarten Ics und bietet ein umfangreiches Portfolio an RFID
Chips und Inlays. Seit mehreren Jahren betreibt Infineon auch die
professionelle Implementierung von RFID Systemen in Bibliotheken,
der Logistik im Handel (Walmart, Metro und Textilwirtschaft) und
verschiedenen Bereichen der Industriellen Warenwirtschaft. Infineon
setzt ebenfalls seit mehreren Jahren RFID innerhalb der Produktion
und Warenwirtschaft erfolgreich ein.
Dipl.-Kaufmann Kai Janneck zählt zum Management des
Innovationszentrum Datenschutz & Datensicherheit (ULD-i) im
Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz
Schleswig-Holstein. Nach seiner langjährigen Tätigkeit in
der Wirtschaft im IT-Bereich ist der Schwerpunkt seiner jetzigen
Tätigkeit der Datenschutz durch Technik und der Datenschutz
als Wettbewerbsvorteil.
Barbara Körffer ist als Juristin beim Unabhängigen
Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD)
tätig. Sie leitet den Bereich "Datenschutz-Gütesiegel".
Dabei ist sie für alle Phasen in dem förmlichen
Vergabeverfahren zum Gütesiegel und die Akkreditierung der
Gutachter verantwortlich. Schwerpunktmäßig hat sie sich
mit den Themen Informationsfreiheit, Datenschutz im Medizinbereich
sowie Datenschutz bei Kundenbindungssystemen beschäftigt.
Henry
Krasemann ist Jurist beim Unabhängigen Landeszentrum
für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD). Während des
Referendariats war er u.a. bei der Unabhängigen Landesanstalt
für das Rundfunkwesen und der Mobilcom AG in der
Rechtsabteilung tätig. Er hat Vorträge zum Themenbereich
Identitätsmanagement bei Veranstaltungen von BITKOM,
TeleTrust, IQPC und CACR (Toronto) gehalten. Beim ULD ist er
insbesondere im Rahmen der Bereiche Identitätsmanagement
(Projekte PRIME und FIDIS) und Anonymität (Projekt AN.ON)
für die rechtliche Betreuung zuständig.
Christian Krause Studium der Soziologie an der CAU Kiel,
seit 2000 Mitarbeiter im Unabhängigen Landeszentrum für
Datenschutz Schleswig-Holstein. Dort betreut er den Bereich
Selbstdatenschutz. Er berät Anwender und hält
Vorträge und Schulungen zu verschiedenen Aspekten der sicheren
Internetnutzung.
RAin
Tina Krügel, LL.M.
Studium der Rechtswissenschaften an der Universität
Hannover
2002 EULISP-Masterstudiengang Rechtsinformatik (Hannover/Oslo)
2003 – 2004 Rechtsanwältin in einer hannoverschen
Anwaltskanzlei
Seit 2004 selbständige Rechtsanwältin mit Schwerpunkt
Rechtsinformatik
Seit 2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für
Rechtsinformatik bei Prof. Kilian (Universität Hannover)
2005 Promotion
Jürgen Kuri, Jahrgang 1959, arbeitet seit Juni 1996
für c't, erst als Redakteur, dann als stellvertretender
Ressortleiter "Internet/Netzwerke". Seit Januar 2000 leitet er das
Ressort "aktuell/online" und die Aktuell-Berichterstattung von
heise online, Deutschlands meistgelesenem Newsticker mit
IT-Nachrichten. Seit dem 1. Januar 2001 ist Kuri stellvertretender
Chefredakteur. Vor seiner Tätigkeit bei Heise war er zwei
Jahre Redakteur bei der Zeitschrift "OS/2 Inside".
Dr. Gregor Leander
Studium der Mathematik in Darmstadt und Bremen
2001 Diplomarbeit zum Thema „Quantencomputer“
Seit 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl
Informationssicherheit und Kryptologie an der Ruhr Universität
Bochum
2004 Promotion im Bereich Kryptographie und Kodierungstheorie
Seit Dezember 2004 wissenschaftlicher Assistent an der Ruhr
Universität Bochum
Von 2001-2004 Software Entwickler bei Bremen Online Services
Jan
Möller ist als Jurist beim Unabhängigen Landeszentrum
für Datenschutz Schleswig- Holstein und als Rechtsanwalt
tätig. Beim Unabhängigen Landeszentrum für
Datenschutz ist er Mitarbeiter des Referats für Datenschutz in
der Privatwirtschaft und beschäftigt sich im Schwerpunkt mit
Fragen des betrieblichen und des automatisierten
Datenschutzmanagements, des Datenschutzes im Internet und mit dem
Datenschutz bei Digital Rights Management. Daneben arbeitet er als
Dozent für die International Graduate School of Digital Media
and Management in Kiel und als Experte für ein
TWINNING-Projekt der Europäischen Union.
Dr. Hans-Werner Moritz, Studium der Rechtswissenschaft in Freiburg
i. Br. und Konstanz (Promotion 1988). 1970 Syndikus, Deutscher
Investment Trust (DIT). 1971 Zulassung als Rechtsanwalt. 1971
– 1994 verschiedene Tätigkeiten bei der IBM. Seit 1995
ist Dr. Moritz in freier Praxis als Rechtsanwalt tätig,
zunächst bei BBLP Beiten Burkhardt Mittl &Wegener, dann bei
Graf von Westphalen Bappert & Modest und seit Januar 2002 im
Münchner Büro von Jones Day.
Dr. Moritz ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen auf dem
Gebiet des Wirtschaftsrechts, insbesondere des Computer- und
Telekommunikationsrechts, dem Recht der neuen Medien und des
Kartellrechts.
Michael Müller, seit 1992 im EDV-Bereich tätig. Bis 1997
mit dem Aufbau und Redesign von LAN/WAN-Infrastrukturen im
Bankenumfeld tätig. Bis 2000 mit der Implementierung von
Sicherheitslösungen befasst. Im Dezember 2000 wechselte er zu
Integralis und ist seitdem in den Bereichen Security-Auditing,
Penetrationstest und WLAN-Audit des Integralis S3-Teams tätig.
Dr. Irene Pakuscher, LL.M. (U of Chicago), MPA (Harvard)
leitet seit Oktober 2000 das Referat Urheber- und Verlagsrecht im
Bundesministerium der Justiz. In dieser Zeit ist das
Urheberrechtsgesetz in wichtigen Punkten reformiert worden. Irene
Pakuscher ist seit 1988 Mitarbeiterin im Bundesministerium der
Justiz.
Dr. Alexander Peukert, Studium der Rechtswissenschaften in
Freiburg i.Br.. 2001-2002 Tätigkeit als Rechtsanwalt in
Berlin, seit Mai 2002 Wissenschaftlicher Referent am
Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und
Steuerrecht München, verantwortlich für das USA-Referat,
Executive Editor der Zeitschrift International Review of
Intellectual Property and Competition Law (IIC).
Veröffentlichungen zum Urheber- und Medienrecht,
Internationalen Privat- und Zivilprozessrecht, Vertragsrecht.
Hartmut Pilch (Jahrgang 1963) ist Sinologe, Übersetzer und
Software-Entwickler aus München. Er arbeitet als
Konferenzdolmetscher und Fachübersetzer für Chinesisch
und Japanisch für zahlreiche Firmen und Behörden,
beherrscht aber auch einige europäische Sprachen und
Kunstsprachen. Zeitweilig arbeitete H. Pilch bei der Firma SuSE
Linux GmbH an der Anpassung von deren Linux-System an ostasiatische
Sprachumgebungen.
Er ist seit 1999 Vorsitzender des FFII (Förderverein für
eine Freie Informationelle Infrastruktur e.V.), der durch seinen
Einsatz zur Verhinderung von Software-Patenten in Europa und der
Europäischen Union bekannt wurde. Ein Großteil der
FFII-Webseiten wird mit einem von Hartmut Pilch in Lisp
entwickelten System erzeugt, das insbesondere für die Pflege
vielsprachiger Webseiten optimiert ist.
RA Stefan
Rapp
1993 Studium der Rechtswissenschaft in Bielefeld, Amiens und
Konstanz
1998 Referendariat in Freiburg
2000 Zulassung als Rechtsanwalt, wirtschaftsrechtlicher
Schwerpunkt
2002 Aufbaustudiengang Rechtsinformatik in Hannover und
Stockholm
2003 Vorlage der Masterarbeit "Mögliche Anpassung des
Internetangebotes der HUK-24 AG" in Kooperation mit der
HUK-24-AG
Beginn einer Promotion am Institut für Rechtsinformatik bei
Prof. Dr. Forgó zum Thema: Software-Escrow.
2004 Vorlesung an der Europäischen Humanistischen
Universität in Minsk.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für
Rechtsinformatik; Forschungsprojekt: Datenschutzgerechtes
E-Government.
Vorlesung vor dem Ergänzungsstudiengang zum Thema: Sicherung
von IT-Investitionen.
Vortragsreihe vor dem VZBV: Elektronische Signaturen und E-Commerce
Sebastian Schreiber hat an der Universität
Tübingen Informatik, Physik und BWL studiert. Schon
während seines Studiums hat es sich mit IT-Security
beschäftigt.
Nach seiner Tätigkeit bei Hewlett-Packard hat er 1998 die
Firma SySS GmbH
gegründet, die sich ausschließlich mit der
Durchführung von Penetrationstests beschäftigt. Nebenher
hat Schreiber als freier Autor bereits mehrere Artikel zum Thema
IT-Sicherheit für c't verfasst.
Dr. Carsten Schulz, Jahrgang 1971, Mitglied des Instituts für
Rechtsfragen der Freien und Open Source Software, ist als
Rechtsanwalt in der Kanzlei JBB-Rechtsanwälte in München
tätig. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt in den
Bereichen gewerblicher Rechtsschutz, Urheberrecht und
Wettbewerbsrecht im IT-Sektor. Er studierte Rechtswissenschaften in
Hamburg mit Schwerpunkt Handels- und Wirtschaftsrecht. Ebenfalls in
Hamburg absolvierte er sein Assessorexamen und schrieb eine
Doktorarbeit zu dem Thema "Dezentrale Softwareentwicklungs-
und Softwarevermarktungskonzepte; Vertragsstrukturen in Open Source
Modellen".
Börge Ingo Seeger, MLE (Leuven), JSM (Stanford),
geboren 1978, studierte von 1997 bis 2003 Rechtswissenschaften und
Europäische Rechtspraxis an den Universitäten Hannover,
Leuven (Belgien) und Düsseldorf; seine Ausbildungsstationen
verbrachte er bei der Europäischen Kommission in Brüssel
sowie im IT Department einer amerikanischen Großkanzlei in
Washington DC. Im Juni 2001 erhielt er den Magistertitel Magister
Legum Europae (MLE) für eine Arbeit zum europäischen
E-Commerce Recht. Nach dem ersten Staatsexamen in Düsseldorf
war er von 2003 bis 2004 SPILS Fellow an der Stanford Law School
und forschte unter Prof. Lawrence Lessig im Bereich IT rechtlicher
Fragen der Unternehmenskommunikation. Seit Oktober 2004 ist er
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für
Rechtsinformatik; er promoviert zur Zeit mit einer Arbeit zur
elektronischen Hauptversammlung bei börsennotierten
Aktiengesellschaften.
Sven Tschoepe, LL.M.
1994-1999 Studium der Rechtswissenschaften an der Humboldt
Universität zu Berlin
1999 bis 2000 Studium an der Universität Oslo, Norwegen mit
Schwerpunkt im Europäischen Wirtschaftsrecht und
Rechtsinformatik; Mitarbeit am EUForschungsprojekt E-CLIP
(Electronic Commerce Legal Issues Platform) am Institut für
Rechtsinformatik der Universität Oslo
2000 bis 2001 Ergänzungsstudiengang Rechtsinformatik
(EULISP)
Mai 2001 bis Juni 2003 Referendariat am Kammergericht Berlin mit
Stationen beim Berliner Beauftragten für Datenschutz und
Informationsfreiheit, bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg
sowie der Generaldirektion Wettbewerb der Europäischen
Kommission
Seit Juni 2003 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am
Institut für Rechtsinformatik
Seit 2004 Lehrbeauftragter der Universität Lüneburg sowie
der Fachhochschule Hannover zum Informations- und Datenschutzrecht
Dipl.-Phys.
Bert Ungerer ist seit 1989 Redakteur beim Heise-Verlag
(zunächst bei c't, seit 1996 bei iX). E-Mail ist für ihn
die erste und bis heute mit Abstand wichtigste Internet-Anwendung.
Unter anderem zur Verteidigung gegen unerwünschte E-Mails
startete er 2002 die Entwicklung eines eigenen Filters (NiX Spam). Das
Procmail-Script bewahrt mittlerweile diverse Verlagsmitarbeiter vor
Spam, sortiert Pressemitteilungen und beantwortet E-Mails bei
Bedarf automatisch. Ungerers Fazit: "Die Inhaltsanalyse ist viel zu
schade, um nur Müll auszusortieren."
Eine veröffentlichte Version des Filters steht iX-Lesern
für den Einsatz auf dem eigenen Mailserver zur Verfügung.
Aber auch Entwickler und Anwender anderer Filter können vom
iX-Projekt profitieren: Die Filterelemente lassen sich per
Autoresponder testen, und eine automatisch generierte, laufend
aktualisierte IP-Blacklist demonstriert das Ausmaß der
Bedrohung durch verseuchte "Zombie"-Gateways. Und mittels einer
Prüfsummenliste kann man testen, ob eine E-Mail schon zuvor
bei der iX als Spam erkannt wurde.
Ute Vogt, geboren 1964,
studierte Jura an der Universität Heidelberg. Seit 1994 ist
sie Mitglied des Deutschen Bundestages, seit 1999 Landesvorsitzende
der SPD Baden-Württemberg, wo sie 2001 als Spitzenkandidatin
in der Landtagswahl antrat. Ute Vogt arbeitet seit 2002 als
parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des
Innern. Seit 2003 ist sie stellvertretende SPD-Parteivorsitzende.