Der Zusammenschluss ist rechtlich vollzogen. Die beiden Distributoren Also und Actebis firmieren jetzt unter ALSO Actebis GmbH. Zuvor wurden IT-Infrastruktur und Onlineshop auf Vordermann gebracht.
Dr. Wolfgang Schlaak hatte erst im November vergangenen Jahres seinen Job als Chief Finanical Officer und Geschäftsführer beim Distributor Also in Straubing aufgenommen. Nach der Übernahme durch Actebis war in dem neuen Firmengebilde offenbar kein Platz mehr für ihn. Schlaak erhielt seine Kündigung. Fristlos. Jetzt haben die Anwälte und der Richter das Wort.
Michael Dressen verlässt Also Actebis. Die Verantwortung für die Region Deutschland und Österreich übernimmt Gustavo Möller-Hergt, COO des Konzerns.
Fünf Monate nach dem offiziellen Zusammenschluss von Also und Actebis steht ein Mann im Mittelpunkt des Geschehens: COO und "Chief Integration Officer" Gustavo Möller-Hergt. Der Mann bringt frischen Wind in die Firma, wobei "Wind" vielleicht nicht der ganz richtige Ausdruck ist und "frisch" auch nicht wirklich passt.
Ingram Micros Hausmesse IM.top war auch in diesem Jahr wieder hervorragend besucht. Noch etwas war wie immer: Die Männer waren erneut massiv in der Überzahl. Zumindest wenn man die Frauen, deren Teilnahme in erster Linie dekorativen Zwecken diente, abzieht. Das mag mancher bedauern, ist aber ein Zeichen der Vernunft.
Die "Channel Trends + Visions 2011" waren nicht nur die erste gemeinsame Hausmesse von Also und Actebis, sondern auch ein Großereignis der Distributionsszene. Über 4000 Teilnehmer ließen sich auf das Angebot und den künftigen Kurs des "neuen" Broadliners einstimmen.
Die Augen sind auf Straubing und Soest gerichtet – weniger angstvoll, dafür aber mit Neugierde. Denn Also und Actebis müssen die Geschäfte erst zu einem neuen "Multi" zusammenlegen. Die Konkurrenz wartet ab, welches Gebilde dabei entsteht.
Selten hat der Zusammenschluss von zwei Distributoren für solches Aufsehen gesorgt, wie der Merger von Also und Actebis. Heise resale sprach mit Michael Dressen, verantwortlich für Deutschland und Österreich bei Also-Actebis, über den Sinn dieser Megafusion, über die Vorteile aber auch Gefahren.
Der französische UE- und Zubehör-Anbieter will gemeinsam mit Also-Actebis die Fachhandelskanäle für den Vertrieb in Deutschland und Österreich ausbauen.
Eins und eins macht 6,8 Milliarden Euro. So fällt für 2010 die Rechnung der beiden Distributoren Also und Actebis aus. Der neue Konzern stellte erstmals einen gemeinsamen Jahresbericht vor.
Sämtliche Verwaltungs- und Logistikstandorte hierzulande sollen auch im Zuge der Fusion von Also und Actebis erhalten bleiben – vorläufig zumindest. Neben Michael Dressen rückt Reiner Schwitzki in die neu formierte Führungsriege in Deutschland.
Es ist so weit: Die Aktionäre der Also AG stimmten am Dienstag der Megafusion der Distributoren Also und Actebis zu. Jetzt müssen sich die beiden Grossisten zusammenraufen.
Bei vielen IT-Firmen in Deutschland laufen die Geschäfte derzeit wie geschmiert. Aber nicht bei allen. Einer der Gründe für ausbleibende Kunden und Aufträge: Die IT-Unternehmen sprechen nicht deutsch, sondern chinesisch, genauer gesagt: fachchinesisch.
20 Monate lenkte Uwe Neumeier die Geschäfte in Soest. Nun scheidet er aus "persönlichen Gründen" aus – heißt es. Dass die im Zuge der Also-Actebis-Fusion geplante neue Führungsstruktur den Anlass gegeben haben könnte, will niemand bestätigen.
Jetzt ist es amtlich: Aus den bisherigen Konkurrenten Also und Actebis soll eine Firma werden. Hoffentlich geht alles gut. Aber wer oder was bleibt dabei auf der Strecke? Was wird aus Actebis-Geschäftsführer Uwe Neumeier? Und aus den vielen anderen?
Am 12.1.2011 wurde der Zusammenschluss der Distributoren besiegelt – vorbehaltlich der Zustimmung durch die Aktionäre. Unter dem Namen ALSO-Actebis Holding AG positioniert sich der neue Konzern als drittgrößter europäischer Distributor für IT, TK und CE.
Seit einem halben Dutzend Jahren ist Axel Keller, ehemals Mitglied der Konzernleitung des Distributors ALSO Deutschland "raus" aus der IT-Branche. heise resale wollte wissen, wie sich für den ehemaligen Insider und heutigen Professor an der Fachhochschulte Nordwestschweiz die Außenansicht der IT-Branche darstellt und was sie besser machen könnte.
Eine Hürde haben Actebis und Also geschafft. Die EU-Kommission bewilligte den geplanten Zusammenschluss. Jetzt gilt es die restlichen Hürden zu nehmen: Die Gesellschafter, Schindler für Also und Droege für Actebis müssen zu einem Konsens finden. Das wird nicht leicht.
Für den Unternehmensberater Johannes Gerds sind die „Erfolgsaussichten bei Fusionen und Übernahmen schlechter als die Überlebenschancen beim russischen Roulette“. Auch im Falle der geplanten Fusion der Distributoren Also und Actebis gibt es gute Gründe, die Sache abzublasen.
Geplant war die Mega-Fusion für dieses Jahr. Jetzt verzögert sich der Zusammenschluss zwischen den Distributoren Actebis und Also. Grund: Terminprobleme aufgrund der Weihnachtsfeiertage und der ausstehenden Zustimmung durch die Behörden.
Die Fachhandelspartner profitieren von der Integration der NT plus in die Actebis Peacock. Sie verfügen künftig über eine deutlich höhere Kreditlinie. Vorausgesetzt die Händler haben bei beiden Distributoren Kreditlinien, dann werden die Einzellimits kumuliert.
In der Gerüchteküche brodelt es rund um Also/Actebis. Heise-resale-Autor Wolfgang Kühn kommentiert die Megafusion und Szenarien der weiteren Entwicklung.
Actebis, Also und deren Eigner sehen sich mit der angekündigten Fusion auf dem richtigen Weg. Im Channel gehen die Einschätzungen dazu jedoch auseinander. Während der Handel zumindest keine negativen Folgen erwartet, gewinnen Hersteller wie IBM und Fujitsu der Fusion auch Positives ab.
Der Zusammenschluss von Actebis mit Also ist ein geschickter Schachzug von Actebis-Mutter Droege, die Tochter doch noch an die Börse zu bringen. Die Wettbewerber aus der Distribution, vor allem Ingram Micro und Tech Data, dürften nach dem ersten Schreck wieder ruhiger atmen: Die Fusion würde bedeuten, dass sie einen Konkurrenten weniger haben werden.
Die Actebis Gruppe und die Also AG schließen sich zusammen. Mit dieser Megafusion wird ein europäischer Großdistributor entstehen. Der neue Konzern wird damit die Nummer drei in Europa, nach Ingram Micro und Tech Data. Der Actebis-Investor Droege wird Hauptaktionär.
Also Deutschland nimmt eine solide Position im Distributionsmarkt ein. Nach hohem Umsatzzuwachs im vergangenen Geschäftsjahr, konnte der Grossist im ersten Halbjahr 2010 weiter zulegen. Im Interview mit heise resale klärt Michael Dressen, Konzernleitungsmitglied und Sprecher der Geschäftsführung Also Deutschland, darüber auf, wo der Umsatzzuwachs herkommt, was er von den VAD-Ambitionen der Mitbewerber hält und welche Absatzkanäle besonders gut laufen.
Der Also-Konzern verbuchte im ersten Halbjahr 2010 einen Gewinnsprung von 29 Prozent auf mehr als elf Millionen Schweizer Franken. Der Umsatz konnte lediglich um drei Prozent auf zwei Milliarden Franken gesteigert werden. In Deutschland hat sich die Nachfrage nach IT-Produkten nur geringfügig gebessert.
Das erste Quartal 2010 schloss der schweizerische Distributionskonzern mit einem Umsatz von rund einer Milliarde Schweizer Franken gut zwei Prozent über dem Erlös des Vorjahreszeitraums ab. Der Vorsteuergewinn kletterte im Vergleich um 12 Prozent auf 13,8 Millionen Franken.
Während immer mehr Grossisten dazu übergehen, die Frachtkosten an den Fachhandel weiterzugeben, senkt Spezialdistributor Jet Computer die Gebühren. Expressversand gibt es sogar ohne Aufschlag.
Der Einsatz von Server-Virtualisierungsanwendungen bringt Probleme bei der Anbindung von Peripheriegeräten mit sich. Silex eröffnet dem Handel hier ein interessantes Geschäftsfeld, denn über die USB-Deviceserver des Herstellers lassen sich beispielsweise Drucker oder Dongles auch direkt an Thin Clients in Citrix-Umgebungen oder in Verbindung mit VMware-Servern nutzen.