Saisonbedingt ist die Nachfrage im zweiten Quartal leicht zurückgegangen. Der Dollar bewahrt den Markt aktuell vor stärkeren Abschlägen. Gegenüber dem Jahresanfang sind die HEKs zwar um bis zu 40 Prozent gefallen, im Jahresrückblick kaufen Händler aber immer noch deutlich teurer.
Fast täglich locken Distributoren ihre Handelspartner mit der Aussicht auf Reisen oder andere Vergnügungen, sich für die Produkte eines bestimmten Herstellers besonders ins Zeug zu legen. Für heise-resale-Kolumnisten Damian Sicking handelt es sich dabei um eine Infantilisierung des IT-Handels.
Nach etwas über einem halben Jahr hat der Festplattenmarkt die Krise überwunden. Zumindest im Desktop-Bereich sind Lieferfähigkeit und Preise fast wieder auf dem einstigen Stand. Während 2,5-Zoll-Drives auf dem Weg dorthin sind, müssen Händler für Highend-Laufwerke weiter lange Wartzeiten und Aufschläge in Kauf nehmen.
Seit Jahresanfang fallen die HEKs für SSDs um bis zu 40 Prozent. Der generelle Abwärtstrend soll auch im zweiten Quartal anhalten. Zudem geht die Entwicklung zu mehr Speicherkapazität. Als Kaufkriterien werten Experten neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis auch ein zunehmendes Qualitätsbedürfnis.
Für den Handel beginnt das zweite Quartal mit ungewöhnlich stabilen und kalkulierbaren Speicherpreisen. Da sich immer noch zu viele Chips im Markt befinden, rechnen Experten mit weiteren Abschlägen. Positiven Einfluss auf das Speichergeschäft soll Intels neue CPU-Generation haben.
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Über 4 Monate dauert die Festplattenkrise nun an – vieles hat sich normalisiert. Lieferprobleme lasen nach und auch die Preiskurve tendiert wieder abwärts. Noch sind die meisten HEKs aber doppelt so hoch wie vor der Flut.
Der Speichermarkt kommt gut ins neue Jahr. Das mittlerweile stabilisierte Festplattensegment beflügelt die Branche zusätzlich. Händler- und Endkundenpreise sind seit Ende Dezember gleichermaßen gestiegen, zum Teil im zweistelligen Bereich.
Harddisks mit 500 GByte sind knapp. Dementsprechend deutet hier die Preiskurve steil nach oben. Alle anderen Kapazitäten sind relativ gut verfügbar. Daher fällt der HEK für die meisten Typen, zum Teil um bis zu 30 Prozent.
Auch heuer lebt das Komponenten-Business vom schnellen Technologiewechsel. Neue Mainstream-CPUs und Top-Grafikkarten sollen ab Jahresmitte den Absatz forcieren. Aktuell ziehen bei guter Nachfrage und Verfügbarkeit die Preise dollarbedingt an. DDR-RAMs wurden seit Dezember um bis zu 20 Prozent teurer.
Der Festplattenmarkt stabilisiert sich und Thunderbolt kommt nun auch für Wintel-PCs. Dessen Potenzial wird sich aber erst in den Folgejahren entwickeln. SSDs sind da bereits 2 Schritte weiter. Die Technik wandelt sich vom Hoffnungs- zum Umsatzträger.
Mit einem Umsatz von rund 361 Millionen Euro schloss der Braunschweiger Distributor das zurückliegende Geschäftsjahr ab. Für die kommenden 12 Monate gibt sich Vorstandschef Grotjahn nur verhalten optimistisch – vor allem drohe ein Personalengpass.
Die Nachfrage hat sich der geringen Verfügbarkeit angepasst, denn Händler wie Anwender gehen nicht jede Preiserhöhung mit. Die HEKs für Festplatten sind erstmals wieder leicht rückläufig. Tendenziell müssen Reseller aber von weiteren Aufschlägen ausgehen.
Seit Sommer hat sich der Preisabstand zwischen SSDs und Festplatten zum Teil halbiert. Mit steigendem Zuspruch dürfte das aktuell stabile Preisgefüge und die gute Verfügbarkeit aber nicht zu halten sein.
Das Hochwasser in Thailand bringt den Festplattenmarkt in Aufruhr. HEKs und VKs schnellen in ungeahnte Höhen. Meist steht den Angeboten aber keine Ware gegenüber. Die Distribution versucht nun vor allem bestehende Verträge zu erfüllen. Wie lange der Warenzufluss gestört bleibt, ist noch vollkommen unklar.
Für das vierte Quartal erwartet die SSD-Branche einen weiteren Nachfragezuwachs. Die HEKs halten ein stabiles bis leicht steigendes Niveau. Bisher gelten nur einzelne Produkte als knapp. Hier könnte sich die Verfügbarkeit in den kommenden Wochen spürbar verschlechtern.
Das Management des Distributors B.com aus Köln behauptet seit Wochen, die Nummer Vier unter den Distributoren in Deutschland zu sein. Aber stimmt das überhaupt? Heise-resale-Kolumnist Damian Sicking hat nachgezählt.
Sämtliche Produkte des dänischen Anbieters von Gaming-Hardware können Fachhändler ab sofort auch über den Braunschweiger Distributor Devil beziehen.
Der erhoffte Aufschwung ist da: Speichermodule sind stark gefragt. Gleichzeitig versucht die Branche durch eine "künstliche Verknappung" die Preise anzuheben. Während der Handel im 4-Wochen-Rückblick deutlich teurer einkauft, spürt der Endkunde diese Entwicklung noch nicht.
Dem Gesamtmarkt für Prozessoren geht es gut. Bei AMD wartet die Kundschaft aber auf die neuen FX-CPUs, hier könnte der Absatz besser laufen. Für die kommenden Wochen erwartet die Branche wachsenden Bedarf, aber auch steigende Preise.
Die hohe Nachfrage trifft zunehmend auf eine nicht optimale Verfügbarkeit. Der zuletzt gestiegene Dollar-Kurs belastet die Preise derzeit zusätzlich. Für die kommenden Wochen hält die Branche weitere Preiserhöhungen für wahrscheinlich.
Mit einem neuen Konzept für die Frachtkosten will der Braunschweiger Distributor seinen Service für Fachhändler verbessern.
Highend-Grafikkarten entwickeln sich zum Umsatzträger, aber auch günstige Einsteiger-Boards verkaufen sich noch sehr gut. Deren Ablösung durch integrierte Chipsätze steht jedoch bevor. Knapp sind derzeit nur Nvidia-590 und AMD-6970/6990.
Fallende Preise, steigende Nachfrage und derzeit keine Lieferengpässe, so lässt sich aktuell die Lage im SSD-Markt zusammenfassen. Während die Distribution bis auf weiteres von anhaltend sinkenden Kursen ausgeht, halten Hersteller eine kurzfristige Trendwende für möglich.
Bei Solid-State Disks wähnt sich die Branche im Land der Glückseeligen. Während der Komponenten-Markt allgemein durchhängt, schöpft der Handel bei SSDs aus dem Vollem: Günstigere Preise, neue Produktgenerationen und ein hoher Anwendernutzen pushen den Absatz.
Nach der Insolvenz des Speicherherstellers takeMS baut der Braunschweiger Distributor seine Angebot mit dem Marken Maxflash und Mustang aus.
Das Konsumentengeschäft schwächelt – die Frachtkosten steigen. Keine guten Aussichten für den Fachhandel. Die Paketdienstleister pochen auf die Gebührenerhöhung. Distributoren halten die Aufschläge stabil – durch Nachverhandlungen und Sommeraktionen.
Parallel zur Frauen-Fußball-WM führt der Braunschweiger Distributor eine Promotion durch, bei der sich Reseller Dessous-Gutscheine verdienen können.
Nach einer Überproduktion droht dem Festplattenmarkt nun eigentlich eine Verknappung. Doch saisonbedingt fehlt es an Käufern und auch der Dollarwechselkurs hilft nicht – die Preise fallen im zweiten Quartal weiter.