Die Internet-Präsenz des US-Auslandsnachrichtendienstes CIA ist vermutlich unter der Last eines DDoS-Angriffs zusammengebrochen. Wenig später stiftete die Hackergruppe Anonymous Verwirrung um eine mögliche Täterschaft.
Eine jetzt veröffentlichte FBI-Ermittlungsakte aus dem Jahre 1991 belegt beispielsweise, dass der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs von 1988 bis 1990 eine Freigabe für geheime Informationen der Stufe "Top Secret" hatte.
Anonymous-Aktivisten haben eine vertrauliche Telefonkonferenz von Scotland Yard und FBI abgehört und den Mitschnitt im Netz veröffentlicht. Das FBI bestätigte inzwischen die Echtheit der Tondatei.
Die Electronic Frontier Foundation hat eine Anlaufstelle für Megaupload-Nutzer geöffnet, die durch die Abschaltung des Sharehosters keinen Zugriff mehr auf ihre legale Dateien haben.
Hintergrund: Die Megaupload-Razzia vor einer Woche hatte unerwartete Folgen. Der Medienrummel um Kim Schmitz war für das FBI wohl Teil des Kalküls.
Ein neuseeländisches Gericht hat der Haftentlassung von zwei Mitarbeitern der Internet-Tauschplattform Megaupload gegen Kaution zugestimmt. Der deutsche Gründer, Kim Dotcom alias Kim Schmitz, bleibt in Untersuchungshaft.
Die Bundestagsfraktion der CDU/CSU zeigt sich enttäuscht darüber, dass die für Abstimmung über die US-Gesetzesvorschläge SOPA und PIPA heute nicht stattgefunden hat. Der Fall Megaupload zeige, wie notwendig derartige Gesetzesvorhaben seien.
Den Sharehostern weht der Wind ins Gesicht: Immer mehr Hoster schließen ihre Affiliate-Programme, blockieren Downloads und löschen Dateien von ihren Servern.
Die auf Gesuch des FBI in Neuseeland verhafteten Deutschen und ein Niederländer bleiben vorerst in Haft. Derweil haben Hacker die Websites von US-Behörden und der Musikindustrie angegriffen.
Die US-Behörden haben zum Schlag gegen den Filehoster und dessen Hintermänner ausgeholt: Megaupload ist vom Netz und Kim Schmitz wurde zusammen mit anderen Beschuldigten in Neuseeland verhaftet.
Eine kaputte Pumpe in einem US-Wasserwerk, verdächtige Aktivität aus Russland und große Angst vor Cyberangriffen aus dem Internet - das war der Stoff, der eine gewöhnliche Wartungsaktion zum vermeintlichen Hacker-Angriff machte.
In Estland wurden Verdächtige verhaftet, die über 4 Millionen Rechner in 100 Ländern mit einer Schadsoftware infiziert haben sollen. Mit DNSChanger sollen sie Netzeinstellungen der Opferrechner manipuliert und über 14 Millionen US-Dollar ergaunert haben.
Nach Behörden und Unternehmen sind nun auch wieder Promis im Visier von Cyberattacken. Das FBI ermittelt seit Anfang des Jahres gegen eine Gruppe, die Handys von rund 50 Stars attackiert hat. Jetzt soll es auch Scarlett Johansson getroffen haben.
Nachdem ein Gericht in Kalifornien erneut Anklage gegen den "Spam King" Sanford Wallace erhob, hat er sich nun den Strafverfolgern gestellt.
Die US-Bundespolizei hat 16 Personen festgenommen, von denen 14 der Hackergruppe Anonymous zugerechnet werden.
Dokumente über das Projekt "Next Generation Identification", die Bürgerrechtler nun veröffentlicht haben, zeigen die Rolle des FBI beim Aufbau einer großen biometrischen Datenbank auf.
Zusammen mit dem FBI wurde eine internationale Bande zerschlagen, die Botnetze zur Verteilung von Scareware betrieb.
Ein Viertel der US-Hacker und -Cracker sollen als Informanten für das FBI arbeiten. In der Szene herrsche mittlerweile Misstrauen und Paranoia.
Gestern hackte LuzSec einen Webserver der Sicherheitsorganisation InfraGard. Dabei fielen ihnen vertrauliche Daten eines Botnet-Analysezentrums in die Hände. Zusätzlich wollen die Hacker Informationen über einen Hackerangriff gegen Libyen erbeutet haben.
Angebliche Fotos und Videos von Bin Ladens Tötung sollen Anwender unvorsichtig werden lassen, um leichter deren PCs mit Online-Banking-Trojanern infizieren zu können.
Der US-amerikanische Bundestrojaner wurde weitflächig und teils ohne klare Rechtsgrundlage verwendet. Das geht aus Dokumenten hervor, die die Eletronic Frontier Foundation ins Internet gestellt hat.
Im Kampf gegen das Coreflood-Botnet gehen die US-Behörden noch einen Schritt weiter: Der Schädling wird jetzt aus der Ferne von den Infizierten Rechnern gelöscht.
Ein Prüfbericht des US-Justizministeriums beurteilt die Fähigkeit der Polizeibehörde zur Bekämpfung nationaler Cyber-Angriffe kritisch. Rund ein Drittel der befragten Agenten verfügten nicht über die dafür benötigten Kenntnisse.
Unter anderem aufgrund des Verdachts der Geldwäsche hat die US-Bundespolizei vier führende amerikanische Poker-Websites lahmgelegt.
Das FBI hat das Botnet Coreflood vom Netz genommen und belässt es nicht bei der Abschaltung der Steuer-Rechner. Die Behörde greift aktiv in die PCs der Opfer ein, um die Schadsoftware zu deaktivieren. Ein seltener Vorgang.
Zwei manuell verschlüsselte Notizen eines Mordopfers bereiten dem FBI Kopfzerbrechen. Die Behörde hat die Notizen veröffentlicht und bittet um Unterstützung beim Knacken. Möglicherweise enthalten sie Hinweise auf den Mörder.
Nach Angaben der US-Polizeibehörde hat das "Next Generation Identification"-System die Phase der operationalen Einsatzfähigkeit erreicht. Bürgerrechtler sprechen von einem Schritt in die "Always on"-Überwachung.
Das Internet bereitet dem FBI offenbar massive Probleme, die Kommunikation von Verdächtigen abzuhören. Schuld seien meist die Provider, die schwerfällig reagieren oder über keine Einrichtungen für Abhörmaßnahmen verfügten.
Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge wurde das Computernetz der elektronischen Aktienhandelsplattform Nasdaq von Angreifern heimgesucht – mit bisher unbekanntem Ziel.
Laut einem Bericht der Electronic Frontier Foundation hat die US-Polizeibehörde zwischen 2001 und 2008 in rund 40.000 Fällen beim Abfragen von Daten Verdächtiger Rechtsverstöße begangen.