Sinkende Kundenzahlen, weniger Umsatz und trotzdem höherer Quartalsgewinn: Der Mobilfunkanbieter konnte seine Kosten senken und damit sein Konzernergebnis verbessern.
Die Drillisch-Beteiligung an Freenet stammt aus einem gescheiterten Übernahmeversuch.
Umsatz und operatives Ergebnis des Mobilfunkanbieters gingen im vergangenen Jahr zurück, der Nettogewinn stieg aber.
Während der Umsatz im vergangenen Quartal zurückging, hat der Mobilfunkanbieter mehr Gewinn eingestrichen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Der Apple-Händler will Produkte künftig mittels "Shop-in-Shop"-Konzept auch in den Mobilcom-Debitel-Filialen anbieten.
Christoph Vilanek bleibt bis 2015 Vorstandschef des Büdelsdorfer Mobilfunkproviders. Auch Finanzvorstand Joachim Preisig und CTO Stephan Esch bleiben dem Unternehmen noch ein paar Jahre erhalten.
Der Büdelsdorfer Mobilfunker sieht sich zum Jahresauftakt "mit allen wesentlichen Kennzahlen im Rahmen unserer internen Quartalsplanungen". Bei stabilen Umsätzen konnte Freenet den Ertrag steigern.
Der Büdelsdorfer Mobilfunkprovider strukturiert seine Finanzierung um und legt unter anderem eine Unternehmensanleihe im Gesamtvolumen von 400 Millionen Euro auf.
Im vergangenen Jahr hat der Mobilfunkanbieter Kunden und Umsatz verloren, aber den Gewinn gesteigert.
Den anhaltenden Kundenschwund will der Mobilfunkprovider mit seiner auf umsatzstarke Vertragskunden konzentrierten Strategie abfedern. Im dritten Quartal konnte Freenet die Talfahrt des durchschnittlichen Monatsumsatzes stoppen.
Hintergrund ist ein Bericht der Wirtschaftswoche, wonach der Bonner Konzern die Konkurrenten Freenet und Debitel verstärkt als Vertriebspartner für eigene Produkte eingesetzt haben soll. Im Gegenzug seien Prämien und Zuschüsse in Millionenhöhe geflossen.
Der Telekommunikationsanbieter hat bei weiter sinkenden Kundenzahlen und Umsätzen sein Ergebnis verbessern können.
Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs hat das Landgericht Hamburg den Vermögensverfall gegen die wegen Insiderhandels verurteilten Manager Eckhard Spoerr und Axel Krieger neu berechnet – und bedauert, keine Haftstrafen verhängen zu können.
Nach teilweise erfolgreicher Revision vor dem Bundesgerichtshof stehen der Ex-Chef von Freenet, Eckhard Spoerr, und sein Finanzvorstand Axel Krieger am Montag erneut vor Gericht.
Netzbetreiber QSC übernimmt das Schmalbandnetz von Freenet und integriert es in sein Next Generation Network. Das Endkundengeschäft verbleibt aber bei Freenet.
Trotz verbessertem Ergebnis im Kerngeschäft und weiter abgebautem Schuldenberg konnte der Mobilfunkanbieter aus Büdelsdorf die Erwartungen der Börsianer nicht ganz erfüllen. Dennoch will Freenet mit der Auszahlung der angekündigten Dividende beginnen.
Im Kerngeschäft setzt der Mobilfunkanbieter aufs mobile Internet, will gleichzeitig aber auch neue Geschäftsfelder erschließen, etwa den Vertrieb für Energieversorger. 2009 konnte das Unternehmen Umsatz und Gewinn steigern.
Der Bundesgerichtshof bestätigte die Verurteilung des ehemaligen Freenet-CEOs und seines Finanzchefs wegen Insiderhandels, verlangte jedoch eine Korrektur der Strafe.
Der Verkauf der Geschäftsbereiche DSL und Hosting hat zu einer deutlichen Gewinnsteigerung des Mobilfunkanbieters beigetragen, der seine Aktionäre nun mit einer Dividende am Ergebnis teilhaben lassen will.
Die vom Finanzinvestor kontrollierte Telco Holding trennt sich von den verbliebenen 12,9 Millionen Anteilen an dem Mobilfunkanbieter.
Das Personalkarussell drehte sich in diesem Jahr in flottem Tempo. Zahlreiche Manager konnten der Fliehkraft nicht widerstehen und wurden fortgeschleudert. Anderen gelang es, aufzuspringen. Und wiederum andere machten einfach ihren Job.
United Internet geht beim Bieter-Wettstreit um Freenets Webhosting-Sparte leer aus. Die Telekom wird mit der Übernahme eigenen Angaben zufolge zur Nummer zwei für Webhosting in Deutschland.
Der Büdelsdorfer Mobilfunkprovider hat im vergangenen Quartal einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 78,8 Millionen Euro erzielt, 20 Millionen Euro weniger als im Vorjahresvergleichsquartal.
Das Wachstum im DSL-Geschäft schwächt sich ab, Experten rechnen mit einer Sättigung des Marktes bis 2012. Die Branche rückt zusammen, mit weiteren Übernahmen ist zu rechnen.
Der Freenet-Chef sieht einen ungebrochenen Trend zu niedrigeren Minutenpreisen im Mobilfunk. Bis zum Jahresende werde sich der Umsatzrückgang beschleunigen, glauben Branchenbeobachter.
Unter den Unternehmen, die Freenet auf eine Bieterliste setzen will, könnte laut einem Bericht des "Handelsblatts" neben einem britischen DSL-Anbieter sowie zwei Finanzinvestoren auch die Deutsche Telekom sein.
Der Internetkonzern aus Montabaur verkaufte ein Aktienpaket im Wert von 93 Millionen Euro und verringerte damit seine Beteiligung an Freenet von 25 auf 17 Prozent.
Im zweiten Quartal hat der Mobilfunkanbieter 580.000 Kunden verloren. Umsatz und Gewinn konnte er dank der Debitel-Übernahme steigern.
Nach der kostspieligen Übernahme des Konkurrenten Debitel sieht der neue Vorstandschef Christoph Vilanek das Unternehmen "gut positioniert". Freenet konzentriert sich auf das Mobilfunkgeschäft und will weitern Ballast abwerfen.
Der Freenet-Vorstand hat beschlossen, von potenziellen Erwerbern Interessenbekundungen für seine Webhosting-Tochter einzuholen.