Der Verkauf von Mobiltelefonen ist im ersten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent zurückgegangen. Als Grund sehen Marktforscher vor allem den Rückgang bei einfachen Handys. Smartphones legen dagegen deutlich zu.
Deutschland wird für die PC-Hersteller zu einer Oase des Wachstums: Der Absatz legte deutlich zu, während es in Westeuropa insgesamt einen Rückgang gab. Diese Welle schwemmte die asiatischen Hersteller Acer und Lenovo hierzulande vor Weltmarktführer HP.
Im vergangenen Quartal wurden weltweit 89 Millionen Computer verkauft, 1,9 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, hat Gartner ermittelt.
Die Gartner-Marktforscher sehen die Zukunft der Chip-Branche nun wieder etwas positiver als noch vor wenigen Monaten, unter anderem wegen vermutlich steigender DRAM-Preise.
Ein Wachstum von 4,4 Prozent sagt Gartner dem PC-Markt für 2012 voraus und stellt selbst diese magere Prognose unter den Tablet-Vorbehalt.
Gut 9,5 Millionen Server wurden im vergangenen Jahr weltweit verkauft. Nach vorläufigen Zahlen der Marktforscher von Gartner und IDC erlöste die Branche damit circa 52 Milliarden US-Dollar und damit 6 bis 8 Prozent mehr als 2010.
In Geräten mit Apple-Logo steckten im Jahr 2011 Chips im Wert von mehr als 17 Milliarden US-Dollar, was fast 6 Prozent des Weltmarkts ausmacht.
Im 4. Quartal 2011 blieben die weltweiten PC-Verkäufe unter den Erwartungen. Auf das Gesamtjahr bezogen, verzeichneten IDC und Gartner lediglich ein Plus zwischen 0,5 und 1,6 Prozent auf gut 352 Millionen Rechner.
Für Westeuropa prognostizieren die Analysten von Gartner ein Minus von knapp 1 Prozent, weltweit sollen die Ausgaben für IT aber um 3,7 Prozent zulegen. Die Schuldenkrise in der Eurozone sowie die Flutkatastrophe in Thailand dämpfen die Entwicklung.
Für die Industrie insgesamt sehen die Gartner-Marktforscher zwar nur 0,9 Prozent Wachstum, doch bei manchen Herstellern laufen die Geschäfte viel besser.
Für das dritte Quartal 2011 melden die Marktforscher von Gartner einen weltweiten Anstieg der Server-Umsätze um 5,2 Prozent. In Westeuropa ist hingegen ein Minus von fast 5 Prozent zu verzeichnen.
Nach Angaben von Gartner wurden im dritten Quartal 2011 hierzulande rund 3 Millionen Rechner verkauft – knapp 8 Prozent weniger als noch im Vorjahreszeitraum. Die PC-Verkäufe schrumpfen damit seit fünf Quartalen in Folge.
Die Verkaufszahlen von PCs und Notebooks legten im dritten Quartal 2011 weltweit um gut 3 Prozent auf 91,8 Millionen Stück zu. Während Lenovo nun Platz zwei einnimmt, verliert Acer weiter an Boden.
Zweistellige Zuwachsraten – das war einmal: Der PC-Markt wächst nur noch moderat. Viele Verbraucher kaufen sich lieber ein Smartphone oder einen Tablet-Computer. In diesem schwachen Umfeld steht Hewlett-Packard überraschend gut da.
Nach Zahlen von Context ist der Absatz von Consumer-PCs in Europa im dritten Quartal um 18 Prozent eingebrochen – insgesamt konnten die Verkaufszahlen aber dank Preisverfall zulegen.
Die Halbleiter-Branche hat nach Einschätzungen der Analysten von Gartner besorgniserregend hohe Lagerbestände. Diese seien im dritten Quartal vor allem angesicht der aktuellen Wirtschaftslage problematisch.
Gingen die Analysten ursprünglich von einem Wachstum der weltweiten PC-Verkaufszahlen um mehr als 15 Prozent gegenüber 2010 aus, erwartet Gartner für 2011 nun nur noch ein Plus von weniger als 4 Prozent.
Schlechte Zeiten für die PC-Branche: Im zweiten Quartal 2011 zählte Gartner nur noch 12,7 Millionen verkaufte Rechner in Westeuropa.
Die Smartphone-Verkäufe weltweit ziehen im Vergleich zum Vorjahr um 74 Prozent an; vor allem Google und Apple konnten ihre Positionen festigen. Nokia stürzt ab.
Bis zum Jahresende soll Windows 7 auf 42 Prozent aller global genutzten Desktop- und Mobilrechner laufen. Unter den Konkurrenten legt bloß Mac OS deutlich zu – Linux, Chrome OS, Android oder WebOS traut Gartner höchstens Nischen zu.
Die Marktforscher gehen nach der Erdbebenkatastrophe in Japan davon aus, dass der Markt nicht wie vorher prognostiziert um 6,2, sondern um 5,1 Prozent wachsen wird.
Die Ausgaben für Security-Software kletterten laut der Marktforscher von Gartner 2010 um 12 Prozent auf 16,5 Milliarden US-Dollar. Gefragt war vor allem Security-as-a-Service.
Aufgrund der anhaltend schwachen Nachfrage seitens privater Verbraucher rechnen die Analysten von Gartner für das laufende Jahr nur noch mit einem Wachstum von 9,3 Prozent im weltweiten PC-Markt.
Im ersten Quartal konnte Android seinen Marktanteil nahezu vervierfachen. Microsoft verliert dagegen weiter Anteile, ebenso Nokia und RIM. Bei den Gesamtstückzahlen gewinnen außer Apple vor allem kleine Hersteller wie HTC, ZTE und Huawei.
Wie schon zur Jahresmitte 2010 prognostiziert, konnten die Hersteller von Halbleiterprodukten im vergangenen Jahr Rekordumsätze einfahren. Laut Gartner wurden weltweit Chips im Wert von knapp 300 Milliarden US-Dollar abgesetzt – 30 Prozent mehr als 2009.
Erstmals seit 18 Monaten gingen im ersten Quartal die Verkaufszahlen von PCs im Jahresvergleich zurück, melden die Marktforscher von Gartner, IDC und Context. Gartner sieht vor allem schwache Consumer-Nachfrage wegen des Tablet-Booms als Grund.
Rund 19,4 Milliarden US-Dollar wurden 2010 mit externen Plattenspeichern weltweit umgesetzt – 18 Prozent mehr als im Jahr zuvor. EMC baute die Spitzenposition weiter aus, Netapp schob sich auf Rang 3 der Branche.
Gartner korrigiert die eigene Wachstumsprognose zum weltweiten PC-Markt nach unten. Das Interesse der Käufer verlagert sich nach Einschätzung der Marktforscher von mobilen PCs hin zu Media-Tablets.
Die Server-Hersteller haben im vergangenen Jahr sowohl die verkauften Stückzahlen als auch die Umsätze zweistellig gesteigert. Weltweit wurden 2010 demnach rund 8,8 Millionen Systeme im Gesamtwert von knapp 48,8 Milliarden US-Dollar abgesetzt.
Im vierten Quartal 2010 mit dem traditionell starken Weihnachtsgeschäft sind nach Angaben der Marktforscher mit 3,9 Millionen Einheiten 5,4 Prozent weniger PCs abgesetzt worden als noch ein Jahr zuvor.