Facebooks Börsengang sollte nicht nur einer der größten, sondern auch einer der glanzvollsten aller Zeiten werden. Die Fachwelt aber spricht von schwachem und holprigem Start.
Der wegen Bilanzproblemen, enttäuschter Anleger-Hoffnungen und nicht immer günstiger Deals in die Kritik geratene Rabattgutschein-Händler weist erstmals einen operativen Gewinn aus.
Beim Anbieter der Schnäppchen-Website Groupon, die aufgrund schlampig ermittelter Bilanzzahlen unter Druck geraten ist, sollen zwei neue Mitglieder im Verwaltungsrat nun die Geschäftszahlen überprüfen.
Der Anbieter von Rabattgutscheinen habe durch die Veröffentlichung schlampig ermittelter Geschäftszahlen die Nachfrage nach seinen Aktien in die Höhe getrieben und im Ergebnis Anleger um ihr Geld gebracht, lautet der Vorwurf.
Die Securities and Exchange Commission interessiert sich laut "Wall Street Journal" für die Bilanzierungsgepflogenheiten des Schnäppchenportals.
Das Schnäppchenportal hat im vergangenen Jahr offenbar mehr Verlust gemacht als bisher angenommen. Als Grund gibt Groupon einen erhöhten Bedarf an Reserven an.
Das Rabattgutscheinportal hat in vielen Fällen gegen das britische Verbraucherrecht verstoßen, hat das Office of Fair Trade festgestellt.
Im ersten Quartalsbericht nach dem Börsengang musste Groupon erneut Verluste einräumen. Als Grund nannte das Unternehmen die anhaltend schnelle Expansion.
Was Analyse-Software im Netz kann, will ein US-Start-up mit der detaillierten Auswertung von Überwachungskamerabildern für die Offline-Wirtschaft schaffen: die Frage beantworten, was Menschen in Geschäften tatsächlich machen.
Vor gerade einmal drei Wochen war das Rabattgutschein-Portal Groupon allen Zweifeln zum Trotz mit traumhaften Kurszuwächsen an der Börse gestartet. Seit Anfang dieser Woche ist die Aktie jedoch im freien Fall.
Zwei Tage nacheinander ist der Wert der Aktie des Schnäppchen-Portals, die seit Kurzem gehandelt wird, beträchtlich zurückgegangen.
Beinahe sah es schon so aus als müsste das Schnäppchen-Portal den Anlegern selbst einen Rabatt gewähren, um seine Aktien an die Börse zu bringen. Doch am Ende bekam die junge Internet-Firma sogar mehr als zuletzt erwartet.
Der Group-Shopping-Dienst hat zwei Manager verklagt, die von Groupon zum direkten Konkurrenten Google Offers gewechselt sind. Die beiden Unternehmen stehen sich auch hierzulande gegenüber.
Das Schnäppchen-Portal peilt bei seinem Gang an die Börse eine Bewertung bis zu 11,4 Milliarden Dollar an.
Die Rabattcoupon-Website Groupon galt schon als nächster Börsenliebling mit einem Wert von 20 Milliarden bis 30 Milliarden Dollar. Doch dann kühlten die Märkte ab und die Groupon-Spitze machte einen Fehler nach dem anderen.
Noch vor wenigen Monaten galt die Schnäppchen-Website Groupon als nächster Börsenstar mit einem Wert von bis zu 20 Milliarden US-Dollar. Doch auf dem Weg aufs Parkett häufen sich Pannen, Fehler und Zweifel am Geschäftsmodell.
Die Internetfirma hat laut "Wall Street Journal" die anstehenden Präsentationen bei Investoren abgesagt und überdenkt nun den Zeitplan für den Gang aufs Parkett.
Nachdem das Schnäppchenjäger-Netzwerk in einem Bericht an die Börsenaufsicht Zahlen offengelegt hat, sehen sich Kritiker des Geschäftsmodells bestätigt.
Immer mehr Web 2.0-Firmen gehen an die Börse, doch ihre Bewertungen werden kontrovers diskutiert. Ein möglicher Faktor ist der Jahresumsatz pro User, wie aktuelle Zahlen zeigen.
Der Groupon-Rivale LivingSocial geht selbstbewusst aufs Parkett und möchte mit einem Börsengang-Tänzchen rund 1 Milliarde US-Dollar durch Aktien einsammeln.
Der Heißhunger der Anleger auf Internetfirmen treibt das boomende Schnäppchen-Portal Groupon an die Börse. Die junge Firma will Abermillionen einsammeln - und verdient dabei nicht einmal Geld.
Der Firmenwert der Schnäppchen-Website wird inzwischen auf 15 Milliarden Dollar taxiert. Auch manche deutsche Unternehmer sind begeistert von der neuen Idee – sagen aber auch: Langfristig ist das nichts für uns.
Der Gruppenrabatt-Anbieter spricht mit Banken für einen möglichen Gang an die Börse. Gründer und Vorstandschef Andrew Mason sieht darin zunächst einen Lernprozess.
Nachdem der Internetdienstleister mit der Übernahme des Gruppenrabatt-Anbieters gescheitert ist, will er offenbar selbst ein solches Angebot aufbauen.
Nach der jüngsten Finanzierungsrunde, die dem Unternehmen 950 Millionen Dollar in die Kassen spülte, wird in New York nun mit einem baldigen Börsengang gerechnet.
Die erst seit Ende 2008 aktive Rabatt-Webseite Groupon hat bei einer neuen Finanzierungsrunde 475 Millionen Dollar einsammeln können. Insgesamt wollen die Betreiber fast 1 Milliarde Dollar frisches Kapital für eine weitere Expansion besorgen.
Trotz eines Gebots von rund sechs Milliarden US-Dollar blieben die Übernahmegespräche zwischen dem Suchmaschinenkonzern und der Schnäppchen-Website ergebnislos.
Falls der Internetdienstleister Groupon übernimmt, wäre das die teuerste Transaktion in der Firmengeschichte.