Eine Reihe von Verbänden der Musikindustrie unterstützen nun offiziell die Bewerbung von Far Further auf Zuteilung der Top Level Domain .music, weil das Unternehmen Restriktionen bei der Vergabe verspricht.
In dem Rechtsstreit zwischen Netzverwaltung, xxx-Domainbetreiber und der Pornobranche haben die Beklagten ICANN und ICM die Abweisung der Klage beantragt.
Mit dem Start des Bewerbungsverfahrens für neue Top Level Domains müssen Städte und Länder sich jetzt rasch für den Betreiber "ihrer" geografischen Domain entscheiden
Unternehmen und andere Organisationen können sich seit dem 12. Januar 2012 um eigene Top-Level-Domains bewerben. Doch lohnt sich der hohe finanzielle, administrative und technische Aufwand? Und benötigen Internet-Anwender wirklich immer mehr Namensräume?
Die ICANN nimmt ab sofort Anträge für neue generische Top Level Domains (gTLDs) wie .berlin oder .bayern entgegen. Das umfangreiche Zulassungsverfahren wurde sechs Jahre diskutiert, ist aber weiterhin nicht unumstritten.
Kurz vor der Öffnung des Internet-Namensraums melden sich mahnende Stimmen zu Wort. Unternehmen, aber auch staatliche Vertreter fürchten betrügerische Nutzungen von Domains unter .bayern und ähnlichen TLDs.
Der gestern erfolgte Registrierungsstart für die Erotik-Domains im Namensraum .xxx verlief für viele schleppend, für einige auch erfolgreich.
Die Pornokonzerne Manwin und Digital Playground werfen dem .xxx-Betreiber ICM und der Internetverwaltung ICANN vor, bei der Vergabe der neuen Rotlicht-Domain den Wettbewerb zu behindern.
Die EU-Kommission hat es einerseits begrüßt, dass die US-Regierung den Betrieb des IANA-Registers ab März 2012 ausgeschrieben hat. Sie kritisierte jedoch, dass sich nur US-Unternehmen daran beteiligen dürfen.
Nur wenige Wochen vor Beginn der Antragsaufnahme für neue Top Level Domains aus aller Welt durch die ICANN haben zahlreiche Unternehmen und Verbände eine Kampagne dagegen gestartet und warnen vor "Milliardenschäden".
Bei der Zulassung neuer Top Level Domains will die zuständige ICANN auf ein "quietschsauberes" Verfahren achten. Dazu sollen neue Regeln zur Vermeidung von Interessenskonflikten aufgestellt und alte ergänzt werden.
Domain-Registrare haben nach langem Tauziehen der Forderung von Strafverfolgern nachgegeben, sich in neuen Verträgen mit der ICANN zusätzlichen Auflagen für mehr Sicherheit bei der Domain-Registrierung zu unterwerfen.
Im November will das US-Handelsministerium den Betrieb der Internet Assigned Numbers Authority offen ausschreiben. Bewerben können sollen sich nur hundertprozentig US-amerikanische Firmen oder Institutionen
Das Unternehmen hatte bei der ICANN das Recht beantragt, missbräuchlich genutzte Domains auf dem kurzen Dienstweg vom Netz zu nehmen. In anderen Ländern wird dies bereits praktiziert.
Ihren Vorschlag, eine UN-Organisation für die Überwachung der diversen Internetregulierer einzusetzen, hielten Brasilien und Indien auf dem 6. Internet Governance Forum nicht aufrecht.
Zum Auftakt des Internet Governance Forums (IGF) in Nairobi erneuerte EU-Kommissarin Neelie Kroes am Dienstag ihre Forderung an die Netzverwaltung, besser mit den Regierungen zusammen zu arbeiten.
Die Vorbereitungen auf die Bewerbungsphase zu den neuen Top Level Domains laufen auf Hochtouren, erklärte Rod Beckstrom, CEO der DNS-Verwaltung ICANN in Berlin. Alles laufe nach Plan.
Rod Beckstrom wird nach nur einer Amtszeit aufhören. Der bisherige Präsident der Internetverwaltung hat sich in letzter Zeit nicht nur Freunde gemacht.
Peter Dengate Thrush, Ex-Vorstandschef der privaten Internetverwaltung, wechselte drei Wochen nach seinem Abschied von der ICANN zu einem der Unternehmen, die an den kürzlich beschlossenen generischen Top Level Domains interessiert sind.
Durch die Hintertür wollen US-Behörden die Einführung neuer Top Level Domains erschweren: Sie soll von einem allgemeinen Konsens der Beteiligten abhängen. Die ICANN setzt sich dagegen zur Wehr.
Lucas Josten von der EU-Kommission hat der Internetverwaltung vorgeworfen, den Wünschen des Regierungsbeirats nicht nachzukommen. Auch die deutsche Regierung sieht Nachbesserungsbedarf.
Der Beschluss der Internet-Verwaltungsorganisation ICANN, ab 2012 beliebige Top-Level-Domains zuzulassen, könnte das Web noch unübersichtlicher machen und neue Gelegenheiten für Phishing-Angriffe bieten.
Nachdem die Netzverwaltung ICANN grünes Licht für den Aufbau einer zentralen Infrastruktur für das Zertifikatsmanagement zur Absicherung des Routing-Systems gegeben hat, gibt es nun Diskussionen über den zentralen Schlüsselwächter.
Der CEO der an DNSSEC beteiligten Sicherheitsfirma Shinkuro und Autor des Request for Comment Nummer 1, trat auf dem 41. Treffen der ICANN in Singapur die Nachfolge des neuseeländischen Juristen Peter Dengate Thrush an.
Auf dem ICANN-Treffen in Singapur wurden Bedenken über die steigenden Kosten der Netzverwaltung für Gutachter und Wissenschaftler laut.
In Singapur beraten Vertreter von Regierungen zusammen mit Technik-Experten, wie die beispielsweise illegale Inhalte aus dem Internet ohne Kollateralschäden gefiltert werden können.
Die Vizepräsidentin der EU-Kommission reagierte recht verschnupft auf den Beschluss der ICANN zur Erweiterung des Internet-Namensraums. Einige Probleme, etwa bei den Registrarfunktionen und bei Markenrechte, seien immer noch ungelöst.
Nachdem die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) die Einführung neuer Top Level Domains beschlossen hat, können Startups wie dotBERLIN aufatmen. Aus Deutschland soll es rund 15 Bewerber für eine neue TLD geben.
Die Internet-Verwaltung verabschiedete das Bewerbungsverfahren für neue Top Level Domains. Damit wird reguläres Verfahren für die fortgesetzte Beantragung neuer Adresszonen mit nahezu beliebigen Endungen wie .music, .berlin oder .eco etabliert.
Vor allem europäische Regierungsvertreter zeigten sich vor der Sitzung des Vorstands der ICANN am Montag in Singapur regelrecht erbost über spezielle Markenschutzregelungen für Top Level Domains.
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