Die vor allem in den USA und China geforderte Verbindungsdatenspeicherung verursacht bei auf Network Address Translation setzenden Providern immense Datenmengen und damit Kosten. Einige Entwickler wollen mit einem IETF-Standard das Problem abmildern.
Am Rande des 81. Treffens der Internet Engineering Task Force äußerten sich Wissenschaftler skeptisch über die Zukunft des Internets. Ohne die richtige Regulierung könne das Internet das gleiche Schicksal erleiden wie sein Vorgänger, das Telefonsystem.
Die IETF arbeitet an einem Standard zur Abfrage von Frequenznutzungs-Datenbanken. Damit sollen Geräte reservierte Teile des Funkspektrums dynamisch nutzen können, die die lizenzierten Erstnutzer brachliegen lassen.
Im Streit um Kompetenzen bei der Festlegung von Telekommunikationsstandards hat die IETF der ITU erneut ein Schäufelchen Sand an den Kopf geworfen.
Bernard Aboba sieht sich in seiner neuen Rolle nicht als Vertreter seines Arbeitgebers, sondern als einzelner Entwickler.
Die Internet Engineering Task Force (IETF) und die International Telecommunication Union (ITU) streiten sich über die weitere Entwicklung des Standards für Multiprotocol Label Switching.
Microsoft legt sich auf H.264 als Video-Format des Internet-Explorer fest. Plug-ins für Googles konkurrierendes WebM will man jedoch auch unterstützen. Unabhängig davon soll Google Fragen unter anderem zur Haftung bei Patentstreitigkeiten beantworten.
Die IETF hat über 4500 grundlegende Protokolle auf der Basis des Internet Protokoll (TCP/IP) entwickelt, darunter etwa den Mailstandard SMTP.
Derzeit verhindert die Zugangskontrolle zu IPv6-Diensten via DNS-Whitelisting etwa bei Google Verbindungsprobleme. Doch das aufwendige Verfahren lässt sich auch als Zensurmaßnahme oder als Mittel zur Wettbewerbsverzerrung einsetzen.
Ganz neue Töne schlagen chinesische Offizielle nach der IETF-Tagung in Peking an; sie loben die "offene Zusammenarbeit zum Wohl des gesamten Netze". China will sich stärker mit eigenen Standardvorschlägen bei der Internet-Standardisierungsorganisation einbringen.
Zur Konferenz der Internet Engineering Task Force wird deutlich, dass die "Große Firewall" vermutlich mehr Inhalte aussperrt als beabsichtigt. Komplizierte Filtersysteme brächten eben viele Fehler, u. a. Overblocking, mit sich.
Künftig sollen Datenschutzaspekte in der technischen Standardisierung stärker berücksichtigt werden. Im Internet Architecture Board wird unter anderem die Einführung eines Abschnitts zu Datenschutzimplikationen in jedem einzelnen IETF-Entwurf und -Standarddokument diskutiert.
Allein China Telecom rechne in den kommenden fünf Jahren mit einem IP-Adressbedarf im Milliardenbereich, erklärte die Vizepräsidentin des Beijing Research Institute, Zhao Hui-Ling, zum Auftakt des 79. Treffens der Internet Engineering Task Force (IETF) in Peking.
Im Streit der Neutralitätsbefürworter mit dem US-Netzbetreiber AT&T ha der Vorsitzende der Standardisierungsorganisation die von AT&T unter Bezugnahme auf IETF-Dokumente vorgebrachten Argumente als irreführend bezeichnet.
Auf der IETF-Tagung in Maastricht befassten sich mehrere Arbeitsgruppen mit dem Chaos durch unterschiedliche Authentifizierungsverfahren. Abhilfe könnte unter anderem aus dem DNS kommen.
Auf dem 78. Treffen in Maastricht der Internet Engineering Task Force hat der Vorsitzende Russ Housley einen Vorschlag vorgestellt, das Verfahren zur Verabschiedung von Standards zu verkürzen.
Beim einem IETF-Treffen haben US-Kabelnetzanbieter um zusätzliche IPv4-Blöcke gebettelt, die sie für Kunden mit reiner IPv4-Hardware einsetzen wollen. Experten sind jedoch erstaunt, denn Adressbereiche für solche Zwecke sind bereits vorhanden.
Die großen Aggregatoren, die Daten über die Bewegung der Nutzer im Web und auf Websiten (meist zu Werbezwecken) sammeln und auswerten, nutzten existierende Standardtechnik - ebenso wie bestehende Gesetze in den USA - sehr geschickt aus, hieß es auf dem technischen Plenum der Internet-Standardisierungsorganisation.
Yahoo will die ISPs dazu bringen, IPv6-Adressen auf DNS-Anfragen nur dann herauszugeben, wenn die Anfrage selbst per IPv6 eingetroffen ist. Das soll verhindern, dass Surfer ohne solide IPv6-Verbindung ein "Server nicht erreichbar" statt der gewünschten Webseite zu sehen bekommen.
Der VoIP-Spezialist Skype hat seinen "Super Wideband Audio Codec" (SILK) als Vorschlag zur Standardisierung von Sprachcodec für Internet-Telefonie bei der IETF eingereicht und in diesem Zuge die Spezifikation sowie den Quellcode des Kompressionsverfahrens veröffentlicht.
Das gerade veröffentlichte RFC 5569 beschreibt ein modifziertes 6to4-Tunnelverfahren, mit dessen Hilfe Internetanbieter innerhalb kurzer Zeit IPv6 über eine vorhandene IPv4-Infrastruktur ihren Kunden anbieten können.
Auf gut 600 Seiten beschreibt das RFC 5661die Version 4.1 des Network Filesystems (NFSv4.1), das Sitzungen einführt, die Behandlung von Dateisperren verbessert und erstmals auch ganze Verzeichnisse an Clients delegieren kann.
Das von der IETF veröffentlichte RFC 5735 gibt bislang reservierte IPv4-Adressbereich für die Nutzung frei. Die regionalen Internet Registries (RIRs) können diese nun in gewohnter Weise vergeben.
Rund ein Dutzend Entwickler wollen einen lizenzkosten- und patentfreien Audiocodec für Internetanwendungen bei der Internet Engineering Task Force (IETF) standardisieren.
Die Vorbereitungen für die Absicherung der Rootzone des Domain Name System mit dem Protokoll DNS Security Extensions (DNSSEC) gehen in die heiße Phase. Mittels der DNSSEC-Signaturen soll verhindert werden, dass DNS-Informationen auf dem Weg vom Absender zum Empfänger verändert werden.
"So schnell wie möglich" wollen die großen Netzbetreiber das Routing im Netz mit Zertifikaten absichern. Ergebnisse einer Arbeitsgruppe stellten Industrievertreter auf der IETF-Tagung in Hiroshima vor.
Angesichts der bevorstehenden Einführung von Neuerungen wie IPv6-Adressen oder DNSSEC will die Internet Engineering Task Force Mindestanforderungen für die Router beim Endkunden formulieren.
CSNET stellte die Verbindung her zwischen dem militärischen ARPAnet und Universitäten sowie Unternehmen und schuf so die Grundlage für den Boom des Internets.
Der "Internet Society Roundtable" zum Thema DNSSEC beim IETF-Meeting in Stockholm brachte allerhand Einblicke in die Zukunft des signierten DNS.
Nach Ansicht einiger Entwickler bringt die aus IPv4 bekannte Network Address Translation auch Vorteile, die auch bei IPv6 nützlich sein können. Um einem Wildwuchs vorzubeugen, empfehlen einige IETF-Experten einen Internet-Standard zu NAT unter IPv6.
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