ITU-Generalsekretär Touré schlägt kleine, konkrete Schritte anstatt ideologisch geführter Grundsatzdebatten vor: gegen "Safe Harbour"-Staaten, für Kinderschutz.
Der Information Society Award geht dieses Jahr an die argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner, die Huawei-Chefin Sun Yafang und die Oscar-Gewinnerin Geena Davis.
3000 Delegierte der World Radio Communication Conference diskutieren die zukünftige Zuteilung von Frequenzen für Mobilfunk, Satellitendienste oder Drohnen – und belasten das Konferenznetz mit Peer-to-Peer-Verkehr.
Zwar haben sich die Kosten für Breitbandanschlüsse weltweit halbiert, doch gerade in den ärmsten Ländern bleiben sie laut einem Bericht der Internationalen Fernmeldeunion unerschwinglich.
Telekommunikation ist in den letzten Jahren weltweit preiswerter geworden, insbesondere die Kosten für Breitbandanschlüsse sinken rasant. Die "Digitale Kluft" ist aber noch lange nicht geschlossen.
Im Streit um Kompetenzen bei der Festlegung von Telekommunikationsstandards hat die IETF der ITU erneut ein Schäufelchen Sand an den Kopf geworfen.
Die Internet Engineering Task Force (IETF) und die International Telecommunication Union (ITU) streiten sich über die weitere Entwicklung des Standards für Multiprotocol Label Switching.
Die Internationale Fernmeldeunion übt sich in etwas mehr Offenheit und beschloss auf ihrer Jahrestagung in Mexiko, künftig besser mit der ICANN und anderen Organisationen zusammenzuarbeiten.
Allein die Zahl derjenigen, die von zu Hause ins Netz gehen können, ist von 1,4 Milliarden im vergangenen Jahr auf fast 1,6 Milliarden 2010 gestiegen, teilte die Internationale Fernmeldeunion mit.
"Die Führer dieser Welt sind sich einig: Die Zukunft wird mit Breitband gebaut", sagte ITU-Generalsekretär Hamadoun Touré. Der Zugang zum Internet solle bis 2015 ein grundlegendes Bürgerrecht werden.
In Shanghai hat die International Telecommunications Union ihren 145. Geburtstag gefeiert. Dabei wurde Kahn für seine Arbeit an der Entwicklung von TCP/IP ausgezeichnet.
Die internationale Fernmeldeunion und die Unesco schicken in Genf ihre neue Breitbandkommission an den Start, die den Ländern der Welt bei der Entwicklung einer eigenen Breitbandstrategie helfen soll.
Die von der ITU beabsichtigte Einmischung in die IP-Adressverwaltung berge erhebliche Risiken für das Funktionieren des Internets, begründet die Bundesregierung ihre ablehnende Haltung gegen den Vorschlag der Internationalen Fernmeldeunion (ITU). Auch eine Verstaatlichung der Domainvergabe strebe die Bundesregierung nicht an.
Die Mitglieder der Internationalen Fernmeldeunion sind uneins, ob Interconnection-Verträge auch weiterhin reguliert werden sollen.
Die Internationale Fernmeldeunion rechnet für das nächste Zweijahresbudget mit einem Defizit von rund 31 Millionen Schweizer Franken. Es spielt auch bei den Diskussionen auf der laufenden Ratssitzung in Genf eine Rolle.
Die Ambitionen der Internationalen Fernmeldeunion auf eine eigene Registry für die Vergabe von IP-Adressen stoßen bei Mitgliedsländern und Unternehmen weiter auf massive Vorbehalte.
Ein britischer Vertreter der EU-Kommission warnt vor Hintergedanken bei einem von China beim ITU eingebrachten Vorschlag zur Datenverkehrs-Abrechnung. Die ITU versucht sich derweil an einem "Globalen Protokoll für Cybersecurity und Cybercrime".
Die International Telecommunications Union hegt Ambitionen auf mehr Einfluss in der Internetverwaltung und will sich als sechste regionale Adress-Registry etablieren. Das stößt in einigen Ländern auf Kritik.
Zur Eröffnung der Branchenmesse ITU Telecom World lobte der ehemalige Staatspräsident Südafrikas das verbindende Potenzial von Informations- und Kommunikationstechnologie.
Mehr Aufklärung, klare Gesetzgebung, aber auch Sperren auf Netzebene: Mit Empfehlungen an Politik, Wirtschaft und Familien beteiligt sich die Internationale Fernmeldeunion an der Debatte um Jugendschutz und Kinderpornographie.
ITU-Generalsekretär Hamadoun Touré sagte beim 4. World Telecom Policy Forum, seine Organisation wolle demnächst einen Plan vorstellen, mit dem der Wirtschafts- und Finanzkrise begegnet werden kann.
Zum ITU World Telecom Policy Forum fordert die Bundesregierung mehr Einfluss für die Regierungen bei ICANN, klare Grenzen für das Mandat der Internationalen Fernmeldeunion und eine Beteiligung der Zivilgesellschaft in Netzverwaltungsfragen.
Die Finanzkrise sorgt insbesondere für Probleme beim weiteren Ausbau von "Next Generation Networks", geht aus einem Bericht der International Telecommunication Union hervor, der heute zu einer Strategierunde in Lissabon vorgelegt wurde.
Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) sieht Deutschland bei den Zugangsmöglichkeiten zu Informationstechnik weltweit auf Platz 7. Allerdings steht die Bundesrepublik in Sachen Bildung, Schulabschlüssen und Intensität der Netznutzung nicht so weit vorne.
Eine "Konvention für den Kampf gegen Kriminalität im Netz unter der Ägide einer internationalen Organisation wie der Vereinten Nationen oder Interpol" falle nicht in den Aufgabenbereich der ITU, meinen Vertreter aus Mitgliedsländern der Fernmeldeunion.
ITU-Generalsekretär Touré hat im Interview mit heise online eingeräumt, mit seiner Kritik an der ICANN und dem Internet Governance Forum möglicherweise provokativ gewesen zu sein. Er weist aber von sich, der ICANN Zuständigkeiten abnehmen zu wollen.
Die International Telecommunication Union will das zerrüttete Verhältnis zur privaten Netzverwaltung kitten. Dennoch sparte Generalsekretär Hamadoun Touré auf dem ICANN-Treffen in Kairo nicht mit scharfer Kritik am ungeliebten Partner.
"China, Russland und die USA - das ist wohl die neue Achse des Bösen - treiben die Integration neuer Möglichkeiten für die Überwachung im Internet voran", warnte Bill Drake auf dem European Dialogue on Internet Governance.
Eine Arbeitsgruppe der International Telecommunication Union beschäftigt sich mit der Standardisierung eines Verfahrens zur Nachverfolgung von IP-Adressen, das auf einer Initiative eines chinesischen Experten beruht.