Multichannel-Vertrieb, die Kombination von E-Commerce und traditionellem Ladenverkauf, liegt im Trend. Kein Handelsunternehmen will zurückstehen. Aber: Die Ergebnisse lassen noch zu wünschen übrig – Retailer und Verbundgruppen basteln eifrig an Konzepten.
Im ersten Quartal 2012 verzeichnete die Metro AG zwar ein Umsatzplus, rutschte aber in die roten Zahlen. Auch Media-Saturn schaffte trotz wachsendem Onlinegeschäft kein positives Ergebnis. Konzernchef Olaf Koch tritt auf die Kostenbremse.
Mit einer Verkaufsfläche speziell für Frauen will ein Media Markt in Österreich Kundinnen anziehen. Doch die PR-Idee sorgte zum Start statt für Begeisterung eher für Gelächter.
Das Geschäftsjahr 2011 ist beim Handelskonzern Metro von Umsatz- und Ergebnisschwund gekennzeichnet. Vorstandschef Koch verspricht noch stärkere Fokussierung auf das Online-Geschäft und Wachstum auf bestehender Fläche – in allen Vertriebslinien.
Die Arctic Switzerland AG hat mindestens 2 deutsche Händler per Abmahnung aufgefordert, den Vertrieb und die Werbung für Computerprodukte mit der Marke "Fusion" zu unterlassen. Gegen den MediaMarkt-Webshop wurde sogar eine Einstweilige Verfügung erwirkt.
Die Umsätze des Handelskonzerns blieben 2011 knapp unter dem Vorjahresergebnis. Nach dem Start des Media-Markt-Webshops konzentriert die Metro ihre Hoffnungen auf den Onlinehandel.
Am 16. Januar 2012 soll der Webshop von Media Markt seine digitalen Pforten öffnen und neue Käuferschichten erschließen. Die Schwestergesellschaft Saturn verkauft bereits seit Oktober vergangenen Jahres über das Internet.
In der Schmiergeldaffäre bei Media-Saturn sind einem Agenturbericht zufolge zwei weitere Beschuldigte in Haft genommen worden.
Der suspendierte Deutschlandchef von Media Markt ist im laufenden Strafverfahren wegen Bestechungsvorwürfen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg unter dringendem Tatverdacht festgenommen worden.
Vor fünf Jahren hatte sich der japanische Technologiekonzern Sharp aus dem deutschen Mobilfunkmarkt verabschiedet – nicht gerade wegen des übergroßen Erfolgs. Jetzt nehmen Nippons Söhne mit einem 3D-Smartphone einen neuen Anlauf. Ein Blick auf die Vertriebs- und Marketingstrategie.
Wegen staatsanwaltlichen Ermittlungen um Schmiergeldzahlungen hat die Metro-Tochter den Media-Markt-Manager Michael Rook suspendiert. DSL-Anbieter sollen insgesamt 3,5 Millionen Euro gezahlt haben, um in den Märkten der Kette verkaufen zu dürfen.
Der "Anspruch auf die Preisführerschaft" ist nach Aussage von Media-Saturn-COO Michael Rook "seit Anbeginn in unserem Markenkern verankert". Doch kann ein stationärer Handel angesichts der Konkurrenz aus dem Internet heute noch eine Preisführerstrategie fahren, ohne zugrunde zu gehen? Wohl kaum. Aber allein mit "inneren Werten" geht es auch nicht.
In der juristischen Auseinandersetzung um die Entscheidungshoheit in der Gesellschafterversammlung der Media-Saturn-Holding hat das Landgericht Ingolstadt am 11. Oktober zugunsten der Minderheitsgesellschafter entschieden.
Ein Webshop mit "Marktgarantie" soll die Multi-Channel-Strategie der Media-Saturn-Holding untermauern und der Elektronikmarktkette neue Käuferschichten erschließen.
Ein schwelender Machtkampf bei Media-Saturn, verfehlte Ziele bei der Konsolidierung des Warenhausgeschäftes und anhaltende Spekulationen um seine Vertragsverlängerung: Metro-Vorstandschef Cordes zieht die Konsequenzen und kündigt seinen Rückzug an.
Vorstandsvorsitzende sind anders. Wie zum Beispiel Dr. Eckhard Cordes. Der stark in der Kritik stehende Metro-Chef sagte jetzt in kleiner Runde: "Mit einem Messer im Rücken gehe ich noch lange nicht nach Hause." So sprechen Helden.
Die IFA platzt 2011 aus allen Nähten, die Umsatzentwicklung bei Unterhaltungselektronik und Weißer Ware bleibt aber hinter den Erwartungen der Branche zurück, mahnt Euronics-Präsident Hans Carpels.
13 Millionen Titel für 10 Euro im Monat: Der Streaming-Dienst Juke bringt ab sofort Musik auf PC, iOS- und Android-Geräte.
Der Streit zwischen den Gründern der Elektronikmärkte und Mehrheitsgesellschafter Metro hat Konsequenzen fürs Tagesgeschäft. Die Übernahme zweier Online-Händler musste vorerst zurückgestellt werden.
In der Holding, die die Elektronikmärkte Media Markt sowie Saturn betreibt und zu 75 Prozent der Metra AG gehört, tobt ein Streit um Konsequenzen aus Korruptionsvorwürfen.
Eine Anfang August bei Media Markt verkaufte USB-3.0-Festplatte der Marke CnMemory verliert Daten, wenn sie mit mehr als 2,2 TByte befüllt wird.
Fernseher, DVD-Player und Kameras waren lange Zeit Treiber des Handelsriesen Metro. Der Preiskampf und ein verspäteter Einstieg ins Online-Geschäft machten die Elektronikketten diesmal zu Bremsern.
Nach vorläufigen Zahlen muss die Metro-Tochtergesellschaft im 2. Quartal 2011 einen EBIT-Verlust von 44 Millionen Euro hinnehmen. Eine strategische Neuausrichtung mit dem Ziel der Online-Marktführerschaft in Europa soll die Wende bringen.
Das Bemühen von Metro-Chef Eckhard Cordes, eine einfache Mehrheit bei Entscheidungen zur Media-Saturn-Holding durchzusetzen, scheiterte beim Landgericht Ingolstadt – zumindest vorläufig. Ein Urteil ist für den 11. Oktober angekündigt.
Am Mittwoch haben Ermittler bundesweit 20 Büros und Privatwohnungen von Beschuldigten durchsucht, darunter auch die Ingolstädter Unternehmenszentrale. Unter den Beschuldigten soll auch ein Mitglied der Geschäftsführung der Media-Saturn-Holding sein.
Mit einem neuen Online-Shop, stationären Bestellterminals und Niedrigpreisen möchte Media Markt den lange stiefmütterlich behandelten Online-Shopping-Sektor aufrollen.
"Das große TV-Duell: Media Markt vs. Internet" hat in der Öffentlichkeit hohe Wellen geschlagen – und eine ganze Reihe von Verbrauchern verdutzt oder gar verärgert zurückgelassen.
Dem geplanten Ausbau des Onlinehandels steht nichts mehr im Wege – das Kartellamt gab nun grünes Licht für die Übernahme von Redcoon durch die Metro-Tochtergesellschaft Media-Saturn.
Media Markt holt die Kunden auf der Preissuchmaschine Idealo im Internet ab und lockt mit dem günstigsten Preis für TV-Geräte – und das noch bis zum 30. Juni 2011.
Das Metro-Tochterunternehmen konnte im ersten Quartal 2011 zwar den Umsatz um knapp 1 Prozent steigern, das Ergebnis vor Steuern gab im Jahresvergleich jedoch um 18 Prozent nach.