Der chinesische Telekom-Ausrüster Huawei Technologies will sein Europa-Geschäft kräftig ausbauen -- und würde auch Nokia Siemens Networks kaufen, wenn sie denn zum Verkauf stünden.
Der einstige Handy-Weltmarktführer ist im ersten Quartal nur knapp an einem Milliardenverlust vorbeigeschrammt. 929 Millionen Euro schrieben die Finnen in roten Zahlen. Vor allem bei Smartphones ging der Umsatz deutlich zurück.
Die Standort- und Beschäftigungssicherung der bleibenden Mitarbeiter wird nun immerhin befristet sein; ursprünglich wollte Nokia Siemens Networks den Standort komplett schließen.
Der kriselnde Netzwerkausrüster will in diesem Jahr mehr als 2 Milliarden Euro einsparen. Außerdem soll die Führung umgebaut werden.
Siemens hat laut einem Fernsehbericht im Jahr 2000 Überwachungstechnik an Syrien verkauft. Schon die Ausschreibung lässt keinen Zweifel am Verwendungszweck zu.
Einer gerichtlichen Prüfung werde die Vereinbarung zwischen Gewerkschaft und Nokia Siemens Networks zum Erhalt der Münchner Dependance nicht standhalten, meinen Arbeitsrechtler.
Nach wochenlangen Mitarbeiterprotesten hat der Siemens-Konzern den Chef von Nokia Siemens Networks (NSN), Rajeev Suri, zurückgepfiffen. Der Standort München soll dem Unternehmen erhalten bleiben - wenn auch in deutlich kleinerem Umfang als bisher.
Nachdem der Netzausrüster Nokia Siemens Networks angekündigt hatte, 2900 von 9100 Stellen in Deutschland zu streichen, fordert Siemens-Finanzvorstand Kaeser Beratungen mit den Gewerkschaften, wie der Standort München gerettet werden kann.
Ein überraschend zustande gekommenes Treffen mit dem Siemens-Finanzvorstand lässt Arbeitnehmervertreter von Nokia Siemens Networks auf "ergebnisoffene Verhandlungen" über Streichungen bei NSN hoffen.
Nach Einschätzung des Chefs von Nokia Siemens Networks bleiben von den fünf großen Infrastruktur-Lieferanten nur drei übrig, darunter NSN. Unterdessen wurde bekannt, dass NSN weitere 3500 Jobs weltweit streichen will.
In München haben erneut tausende Mitarbeiter gegen die Schließung von 30 Standorten und die Streichung von 2900 Stellen durch Nokia Siemens Networks (NSN) in Deutschland protestiert.
Nach Ansicht von Rajeev Suri, Chef des Netzwerkausrüsters Nokia Siemens Networks, müssen Mobilfunknetz-Betreiber massiv in die Leistungsfähigkeit ihrer Netze investieren, gleichzeitig aber das Management im Griff haben, um die Kosten zu kontrollieren.
Das neue Verfahren koppelt ein UMTS-Gerät an zwei benachbarte Basisstationen gleichzeitig an. Freilich muss es noch in die Spezifikation aufgenommen werden.
Über die geplante Schließung der Münchner NSN-Zentrale mit 3600 Mitarbeitern sei noch nicht das letzte Wort gesprochen, meinen Gewerkschafter.
Hunderte Beschäftigte protestierten am Mittwoch in Berlin gegen den geplanten Stellenabbau bei Nokia Siemens Networks. Die IG Metall forderte Verhandlungen über Alternativen zu den Plänen.
Der angeschlagene Netzwerkausrüster wird im Rahmen des angekündigten massiven weltweiten Stellenabbaus zahlreiche Niederlassungen in Deutschland schließen und sich auf fünf Standorte konzentrieren.
Nach der angekündigten Streichung von 17.000 Stellen sprangen 14 Banken dem Telekommunikationsunternehmen bei, das im Sommer einen milliardenschweren Kredit erneuern muss.
Sechs Parlamentarier fordern eine Untersuchung, ob der chinesische Netzausrüster mit der Lieferung von Technik an den Iran gegen Sanktionen verstoßen hat.
Außer 400 NSN-Mitarbeitern sollen auch Patente, Technik und der Kundenstamm zum US-Unternehmen mit Sitz in Huntsville (Alabama) wechseln.
In zwei Jahren soll etwa jeder vierte Job gestrichen sein. Auch viele Stellen in Deutschland dürften wegfallen. Der Fokus auf mobiles Internet soll die Zukunft sichern.
Die beiden Unternehmen wollen jeweils 500 Millionen Euro in ihr angeschlagenes Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks stecken.
Der Ausrüster beginnt laut einem Agenturbericht mit dem Stellenabbau in der von Motorola übernommenen Mobilfunknetzwerksparte. Bis zu 1500 Jobs könnten wegfallen, bestätigte ein Unternehmenssprecher.
Der finnische Handyhersteller und sein deutscher Partner geben die Pläne für einen Teilverkauf auf und wollen jetzt weiter als Alleineigner "den Marktwert des Unternehmens steigern".
Um Nokia Siemens Networks gebe es zwar noch Gespräche mit Finanzinvestoren wie Gores Group und Platinum Equity, es sei aber wenig wahrscheinlich, dass sie zu einem Ergebnis führen werden, berichtete das "Wall Street Journal".
Eines der beiden am Einstieg bei NSN interessierten Konsortien ist laut Financial Times aus den Verhandlungen ausgestiegen. Dennoch seien weiterhin mehrere Parteien im Rennen, erklärte Nokia dem Wall Street Journal.
Nokia und Siemens suchen einem Medienbericht zufolge weiter eine Zukunft für die glücklose Netzwerktochter. Vier US-Finanzinvestoren prüfen derzeit die Bücher.
Das Joint Venture Nokia Siemens Networks kommt der Übernahme der Netzwerksparte von Motorola einen guten Schritt näher. Der chinesische Ausrüster Huawei hat sich mit Motorola verständigt und zieht seine Klage gegen das Geschäft zurück.
Marco Schröter wird zum 14. März Finanzvorstand beim Netzwerkausrüster. Er löst Luca Maestri ab, der zum US-Druckerspezialisten Xerox wechselt.
Der aufstrebende chinesische Netzwerkausrüster hat seit dem Jahr 2000 mit Motorola zusammengearbeitet und fürchtet nun, dass Geschäftsgeheimnisse in die Hände von NSN fallen.
Das neue Unternehmen habe ausreichend Konkurrenten und müsse auf dem Markt anspruchsvolle Käufer zufriedenstellen, meint die Kommission.