Im vergangenen Jahr, das für den österreichischen Telecom-Konzern turbulent verlief, ergab sich ein Nettoverlust von 253 Millionen Euro.
Im Untersuchungsausschuss über Korruptionsvorwürfe gegen den teilstaatlichen Netzbetreiber A1 hat ein Zeuge das Unternehmen belastet.
Nach der Übernahme von Orange Austria durch Mitbewerber 3 soll die Marke Orange eingestellt werden. Ironie der Geschichte: Die Marke Orange stammt ursprünglich vom 3-Mutterkonzern Hutchison Whampoa.
Die zähen Übernahmeverhandlungen im österreichischen Mobilfunkmarkt haben zu einem Ergebnis geführt: Orange Austria wird wie zuletzt erwartet vom kleineren Anbieter 3 übernommen, wobei Marktführer A1 Telekom Austria bei dem Deal mitmischt.
Zeugen bestätigten, dass die Initiative für eine umstrittene staatliche Verordnung von der A1 Telekom Austria ausging, Kritik und Verbesserungsvorschläge wurden nicht gehört, Mitbewerber litten unter den Folgen.
Der teilstaatliche Telekommunikationskonzern A1 soll einen Pseudo-Konkurrenten finanziert haben, um echten alternativen Anbietern das Wasser abzugraben.
In Österreich erhöht A1 die Preise für Festnetzanschlüsse und ändert die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. In Zukunft dürfen die Preise demnach entsprechend der Inflation automatisch erhöht werden.
Der vor rund fünf Jahren erfolgte Wechsel der Stadt Wien vom Mobilfunkanbieter A1 zu T-Mobile Austria muss ein weiteres Mal überprüft werden, wie der österreichische Verwaltungsgerichtshof entschieden hat.
Umsatz und Ergebnis der Telekom Austria Group (TA) sind in den ersten neun Monaten des Jahres deutlich zurückgegangen. Daran beteiligt war auch die weißrussische Tochter Velcom, die immer Euro generiert.
Den Negativpreis für Feinde der Kommunikationsfreiheit und für Kulturpessimisten teilen sich in diesem Jahr höchst unterschiedliche Parteien. Eine Reaktion ließ nicht lange auf sich warten.
Es wurde bereits bekannt, dass Geld aus den Kassen von Telekom Austria auch an österreichische Politiker und parteinahe Organisationen von SPÖ, ÖVP und FPÖ geflossen ist. Nun erreicht der Skandal um den teilstaatlichen Konzern höchste Regierungskreise.
Gernot Schieszler, ehemaliger Manager der Telekom Austria, hat zugegeben, zusammen mit dem Bankier Johann Wanovits im Jahr 2004 den Kurs des Unternehmens manipuliert zu haben.
Zu einer ganze Reihe von Korruptionsskandalen kommt bei der Telekom Austria Group nun auch noch ein abträglicher Geschäftsverlauf.
Eine Manipulation des Aktienkurses im Jahr 2004 soll Managern der teilstaatlichen A1 (damals Telekom Austria) 9,2 Millionen Euro eingebracht haben. Ein Börsenhändler sowie ein ehemaliger A1-Manager packen laut österreichischen Medienberichten aus.
Der im Zuge der Hochegger-Affäre suspendierte ehemalige Zentralbetriebsratsobmann von A1 ist nun als interner Ombudsmann tätig.
Festnetz- und Mobilfunkangebote der Telekom Austria firmieren künftig unter dem gleichen Namen "A1".
Die von langer Hand geplante Privatisierung der Telekom Srbija ist gescheitert, kaum jemand wollte angesichts der hohen Preisforderung überhaupt mitbieten. Nun soll der Betrieb teilweise verschenkt werden.
Unter anderem droht die Telekom Austria dem chinesischen Netzwerkausrüster Huawei und allen Beteiligten bei dem Carrier wegen eines möglichen Bestechungsskandals mit Konsequenzen.
Der ehemalige Lobbyist und PR-Berater Peter Hochegger soll nicht nur von der A1TA Millionen kassiert haben, sondern auch von einem wichtigen Lieferanten des Netzbetreibers, dem chinesischen Konzern Huawei.
25.000 Euro sollte ein Vorarlberger Skilehrer an die Telekom Austria ursprünglich zahlen. Nach großem Medienecho verzichtete das Unternehmen auf die Forderung, doch die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Mit Hilfe eines neuen Angebots der Telekom Austria kann in vorerst 53 Ländern für 59 Cent pro MByte gesurft werden.
25 Millionen Euro hat die teilstaatliche Telekom Austria in den zehn Jahren bis 2009 an Lobbyisten gezahlt. Für einen Teil wurden Leistungen erbracht, ein Teil floss an Politiker weiter, für andere Teile sind die Gegenleistungen nicht bekannt.
In den ersten neun Monaten des Jahres hat der Telecom-Konzern bei rückläufigem Umsatz seinen Reingewinn um 719 Prozent gesteigert.
Für Laien ist nur schwer zu erkennen, was sich hinter österreichischen Rufnummern verbirgt, die mit 05 beginnen. Die Regulierungsbehörde des Landes will jetzt die Transparenz erhöhen und damit auch dem Missbrauch einen Riegel vorschieben.
Telekom Austria und T-Mobile haben erste Sendestationen in Betrieb genommen, noch fehlt es den Providern aber an genug Modems für den Markt. Mitbewerber 3 will im kommenden Jahr nachziehen.
Der österreichische Telecom-Konzern will in Bulgarien zwei Kabelnetzbetreiber zukaufen: Megalan Network und Spectrum Net.
Durch einen neuen Bescheid der Telecom-Regulierungsbehörde Telekom Control Kommission wird der Ex-Monopolist A1 Telekom gezwungen, die Leitungen zwischen Wählamt und Endkunden sofort freizugeben.
Der Netzbetreiber A1 verkauft das Huawei SmaKit S7, ein Sieben-Zoll-Tablet mit Android 2.1, UMTS und WLAN, allerdings offenbar in einer Variante mit resistivem Touchscreen.
Der ehemalige österreichische Monopolist musste im ersten Quartal einen Rückgang bei Umsatz und operativem Ergebnis verkraften, konnte seinen Nettogewinn dank eines günstigeren Finanzergebnisses aber steigern.
Die Telekom Austria hat in Wien eine Telefonzelle mit einer Ladefunktion für Elektromobile ausgestattet. Bis Ende 2010 sollen in Österreich 30 solcher Stromtankstellen entstehen.