Mit der Einigung bei T-Systems herrscht nun konzernweit Klarheit: Die Tarifvereinbarung bringt 6,5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 27 Monaten und einen bis Ende 2013 verlängerten Kündigungsschutz.
Bei der Telekom droht eine Ausweitung des Arbeitskampfes. Management und Gewerkschaft haben sich bei den Tarifverhandlungen hoffnungslos verhakt.
Mehrere zehntausend Beschäftigte hat ver.di bis zum Wochenende zu Warnstreiks bei der Telekom aufgerufen. Der Zorn über das Angebot des Managements ist groß.
3,5 Prozent mehr Lohn hatte der Bonner Konzern geboten, doch bleibt die Gewerkschaft bei ihrer Forderung von 6,5 Prozent. Begleitet wurden die Verhandlungen von Demonstrationen und bundesweiten Streiks.
Tröten, Transparente, Trillerpfeifen: Lautstark sind Tausende Telekom-Mitarbeiter durch die Düsseldorfer Innenstadt gezogen. Im laufenden Tarifstreit machen sie weiter Druck.
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der Telekom erneut zu bundesweiten Warnstreiks aufgerufen. Im gegenwärtigen Tarifkonflikt fordert Verdi für die rund 85.000 Beschäftigten unter anderem 6,5 Prozent mehr Gehalt.
Die Warnstreiks bei der Deutschen Telekom nehmen kein Ende: Seit Wochenbeginn häben 27.000 Beschäftigte ihre Arbeit niedergelegt. Kommenden Dienstag beginnt die Schlichtung unter Hamburgs Altbürgermeister Voscherau.
Zwischen Gewerkscaft und Arbeitgeber ist keine Einigung in Sicht. Nun soll ein Schlichter für die rund 17.000 Beschäftigten der Telekom-Zentrale eine Lösung finden. Bundesweit gehen die Warnstreiks weiter.
Im Tarifkonflikt bei der Telekom verschärft die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi den Druck auf das Management.
Nachdem die Tarifverhandlungen bei der Telekom ins Stocken geraten sind, hat die Gewerkschaft bundesweit mehr als 10.000 Beschäftigte des Unternehmens zu Warnstreiks aufgerufen.
In der IT-Organisation der deutschen Sparkasse sollen 1600 von jetzt 4600 Arbeitsplätzen gestrichen werden, sechs der Niederlassungen sollen wegfallen. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Das Unternehmen widerspricht dieser Darstellung.
Nach zwei Tarifrunden ohne Ergebnis müsse die Telekom von der Vorstellung einer Nullrunde abrücken, verlangte ein Verdi-Vorstand und warf dem Unternehmen vor, auf Konfrontationskurs gegen das eigene Personal zu gehen.
Der für Donnerstag angekündigte Warnstreik im Nahverkehr Hannovers darf durchgeführt werden. Das zuständige Arbeitsgericht genehmigte den Arbeitskampf, der während der CeBIT für starke Behinderungen sorgen dürfte.
Verdi hat für kommenden Donnerstag einen ganztägigen Warnstreik im Nahverkehr von Hannover angekündigt. Davon werden auch Zehntausende Gäste der CeBIT betroffen sein.
Die Gewerkschaft Verdi fordert für die rund 85.000 Beschäftigten des Bonner Konzerns unter anderem 6,5 Prozent mehr Lohn und eine Stärkung der unteren Gehaltsgruppen. Die Verhandlungsrunde ist auf drei Tage angesetzt.
Bei T-Mobile USA werde schwerwiegend gegen die Rechte der Beschäftigten verstoßen, sie würden davon abgehalten, sich gewerkschaftlich zu organisieren, meint die Dienstleistungsgewerkschaft.
Nach der Berufung der früheren Ministerin Marion Schick in den Telekom-Vorstand zeigt sich der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und Verdi-Bundesvorstand Lothar Schröder verärgert.
Die Bundesfachgruppenkonferenz Medien der Dienstleistungsgewerkschaft hat sich in einem Antrag gegen eine umfassende Internet-Überwachung ausgesprochen. Alle netzpolitischen ver.di-Papiere sollen in diesem Licht gegebenenfalls revidiert werden.
Die Telekom hat nach internen Beratungen entschieden, die Schlichtung anzurufen. Die Gewerkschaft Verdi ist damit einverstanden, dass der frühere Hamburger Bürgermeister Henning Voscherau schlichtet.
Rund 12.000 Beschäftigte der Deutschen Telekom haben am Mittwoch die Arbeit niedergelegt. Vertreter des Konzerns und der Gewerkschaft Verdi haben unterdessen die vierte Verhandlungsrunde abgebrochen.
Begleitet von bundesweiten Warnstreiks sind die Tarifverhandlungen bei der Deutschen Telekom in die möglicherweise entscheidende Runde gegangen. Bis zum Nachmittag zeichnete sich aber noch kein Durchbruch ab.
Zum Auftakt der möglicherweise letzten Runde in den festgefahrenen Tarifverhandlungen bei der Telekom hat die Gewerkschaft erneut 6000 Beschäftigte zum Warnstreik aufgerufen. Das Scheitern der Gespräche ist nicht auszuschließen.
Die Telekom forderte am Freitag die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi auf, ihre "Blockadehaltung aufzugeben und Entrüstungsrituale einzustellen".
Im Tarifstreit mit der Deutschen Telekom hat die Gewerkschaft Verdi 10.000 Mitarbeiter für den Mittwoch zu weiteren Warnstreiks aufgerufen.
Rund 6000 Telekom-Mitarbeiter sollen heute laut Verdi streiken. Die Telekom kündigte an, mögliche Auswirkungen so gering wie möglich zu halten.
Verdi: Warnstreiks bei der Telekom könnten in der kommenden Woche für Kunden spürbar werden.
2,17 Prozent Gehaltserhöhung mit einer Laufzeit von 24 Monaten schlägt die Deutsche Telekom vor. Verdi fordert unter anderem 6,5 Prozent mehr Geld.
Zum Beginn der dritten Runde der Tarifverhandlungen haben rund 1500 Beschäftigte der Telekom in Hamburg demonstriert.
Die Dienstleistungsgewerkschaft fordert von der Telekom ein "vernünftiges Angebot". Ansonsten könne es zu Arbeitsniederlegungen kommen.
Bei den Verhandlungen in Königswinter bei Bonn legte das Telekom-Management erwartungsgemäß noch kein Angebot vor.