Informieren Sie sich hier über alle juristischen Themen, die nicht zu den anderen Rechtsforen bei heise online passen. In Problemfällen sollten Sie sich an einen zugelassenen Anwalt wenden, da die meisten Forumsnutzer keine verbindlichen Rechtsauskünfte erteilen können und dürfen.
Hallo,
ich habe Ärger mit meiner Krankenkasse.
Ich bin als Freiberufler freiwillig pflichtversichert in einer
gesetzlichen Kasse. Seit Jahresbeginn bin ich immer etwa 2 Monate im
Rückstand, zahle aber monatlich den Beitrag.
Dann kam Ende Juni der Hammer: erst einmal haben die meinen Beitrag
von 150 im Monat auf 324 Euro hochgesetzt. Obwohl ich nachweislich
nur 400 Euro im Monat verdiene. Die Zahlen liegen der Kasse vor. Die
behaupten aber, da es mein einzigstes Einkommen ist, wäre das ein
Haupterwerb und da werden dann 1900 Euronen an Einkommen im Monat
angesetzt. Dagegen habe ich Widerspruch eingelegt. Das Finanzamt
sieht in meiner Tätigkeit allerdings einen eindeutigen Nebenerwerb,
die Kasse sieht es als Haupterwerb. Schizophrene Situation.
Der Widerspruch wurde abgelehnt. Da habe ich dann der Ablehnung
umgehend widersprochen. Wochenlang tat sich nichts und nun kam eine
Mahnung mit der Androhung der Zwangsvollstreckung.
Ich hab das Gefühl, die wollen mich einfach nur loswerden. Eine
Vollstreckung würde denen nix bringen, schließlich gibts bei mir
nichts zu holen. Das wissen die. Aber die sind starrsinnig.
Hat jemand eine Idee, was man da machen kann oder mal hat mal jemand
gleichartige Erfahrungen gemacht?
Ich stehe nämlich etwas ratlos da.