Special: Wissenschaft

Technische Grundlagen und Forschungsergebnisse

In diesem Forum geht es um technische Grundlagen, wissenschaftliche Erkenntnisse und Forschungsergebnisse.

7. Februar 2012 03:09

Re: Brauche Nachilfe in Mathe

Schau mal an diversen schwarzen Brettern oder im Lokalanzegenteil.
Eigentlich findet sich da immer jemand der Nachhilfe anbietet.

Hokkapokka schrieb am 6. Februar 2012 21:00
> Moinsen :)
> Habe hier ein kleines mathematisches Problem zu lösen.
> Leider sind meine Fähigkeiten seit der Schule etwas eingerostet.

> Den ersten Teil habe ich soweit lösen können.

> Hier das Problem:
> e und f sollen bestimmt werden.
> Am Ende müssen c und d identisch sein.
> Vorhanden sind a und b, sowie die Summe von e und f (g)
> ######################################################
> los gehts:
> d=(e*2*pi)/360*a // Formel für d
> c=(f*2*pi)/360*b // Formel für c
> (e*2*pi)/360*a=(f*2*pi)/360*b // gleichsetzen - Brüche sind scheiße,
> also umbauen
> (e*2*pi)*(360*b)=(f*2*pi)*(360*a) // schon besser, klammern können
> jetzt weg
> e*2*pi*360*b=f*2*pi*360*a // 2*pi*360 können jetzt raus

> e*b=f*a // ok soweit
Gut. Das ist Formel I.)
Ob du die nun nach f oder e umstellst ist erstmal egal.
> e=(f*a)/b // Formel für e
> f=(e*b)/a // Formel für f

Das hier ist Formel II.)
> g=f+e // nicht vergessen, sie Summe von f&e ist ebenfalls vorgegeben

Damit man nicht durcheinander kommt schreib ich Gleichungssysteme
gerne so:
I.)  e=f*a/b      // (hier die e version)
II.) g=f+e
Unbekannte sind e und f. Zwei Gleichungen, zwei Unbekannte - das
System sollte also lösbar sein. Mann kann die Systeme Addieren,
durcheinander Teilen, oder Einsetzen. Letzteres machst du
> g=(e*b)/a+(f*a)/b // sieht also so aus
Aber es geht doch darum, eine Unbekannte wegfallen zu lassen? Warum
ersetzt du e durch f und f durch e? Wenn ich e aus I.) in II.)
einsetzte erhalte ich

    g=f+f*a/b
<=> g=f*(1+a/b)
<=> f=g/(1+a/b)          // erweitern mit *b/b
<=> f=g * b/(b+a)
> und nu??
fertig. Jetzt kann man f noch in I.) oder II.) einsetzen um e zu
berechnen:

aus I.) ergibt bei mir e=(g*b/(b+a))*a/b <=>  e= g*a/(b+a)
aus II.)ergibt bei mir g=g/(1+a/b) + e <=>  e= g*(1- 1/(1+a/b))

Ansich sollten die Ausdrücke für e gleich sein also Probe:
     g*(1-1/(1+a/b)) = g*(a/(b+a))
         1- 1/(1+a/b) =   a/(b+a)       // bruch links erweitern b/b
          1- b/(b+a)   =   a/(b+a)      // *(b+a)
          (b+a) - b     = a
          (b+a) = (a+b)     // q.e.d.

> Ps.: es geht um die Berechnung von ovalen Zahnrädern mit versetztem
> Lager. Ein Zahnrad ist fest in der Mitte, das Andere kreist um das
Wo verwendet man sowas?

PS: meine schöne Formatierung wird bestimmt gleich
durchenandergewürfelt :(