Diskussionen über Stärken und Schwächen der beiden gegensätzlichen Modelle der Software-Entwicklung, verschiedener Lizenzen wie GPL, BSD & Co und der immerwährende Streit, was denn jetzt wirklich besser funktioniert, sind hier richtig aufgehoben. Wenn es um die Vorzüge bestimmter Betriebssysteme geht, empfiehlt sich das "Flamewar"-Forum.
misanthropy schrieb am 1. Juni 2011 13:42
> "kommerzielle Nutzung" bedeutet für mich Code abgreifen, umbennen,
> Produkt verkaufen. Das will ich ausschließen.
>
> Wenn jemand damit die Software ansich nutzt und dabei Geld verdient
> habe ich damit kein Problem.
dann ist aber die Creative Commons Non-Commercial vielleicht doch
keine so gute Idee. Das mit dem Code abgreifen, umbenennen und danach
das Produkt verkaufen, ist eigentlich das was Open Source / Freie
Software ausmacht:
1. Das Umbenennen kann man vermutlich nicht verhindern. Man kann nur
auf Namensnennung pochen, so wie es in der BSD geregelt wird.
2. Produkte verkaufen, verhindert man auch nicht. Man kann nur sagen
ob der Käufer anrecht auf den Source hat, oder nicht.
3. Wenn man mit der Software kein Geld verdienen darf, wäre es keine
Freie Software mehr, und schätzungsweise zu allen OSI-Lizenzen
inkompatibel.
Mir fallen noch zwei Lizenzen ein (LGPL, Aladdin Free Public
License):
Die LGPL ist eigentlich eher für Bibliotheken gedacht, aber sie würde
den "viralen" Charakter der GPL entschärfen, die Software ansich
würde aber immer frei bleiben.
> http://de.wikipedia.org/wiki/Aladdin_Free_Public_License
äußerst restriktiv, aber die kommerzielle Nutzung dürfte damit wohl
weitestgehend ausgeschlossen sein.