Betriebssysteme: Vergleiche

Das "Flamewar"-Forum

Die legendären Flamewars auf heise online haben ein Zuhause gefunden. Hier haben Sie die Gelegenheit darzustellen, warum Sie ein bestimmtes OS für das Beste halten. Einen Sieger wird dieses Forum zwar nie ermitteln, aber wir freuen uns auf das redliche Bemühen, die Frage endgültig zu klären.

25. Dezember 2012 16:35

Re: Von Win XP auf Win 8 oder 7?

Wenn Du keiner Domäne angehörst, also kein eigenes Netzwerk mit
Domaincontroller betreibst, liegt die beste Lösung in Windows 8
(sofern keine uralt Drucker / Scanner /sonstige Peripherie vorhanden
ist, auf dem als allererste Anwendung die Classic Shell (OpenSource)
installiert wird. Dort das W7 Design auswählen und gut ist. Als
nächstes den original Adobe Reader installieren, auch wenn das eine
Schadwareschleuder ist, und beim ersten Öffnen eines PDF Dokuments
mit Rechtsklick auswählen, dass in Zukunft alle PDF Dokumente mit dem
original Reader geöffnet werden und nicht mit der Anzeige von W8, da
Du ansonsten beim Öffnen eines PDF Dokuments im Internet und
anschließendem Schließen auf dem Kachelscheiß landest.

Gleiches gilt für Bilder und Musik sowie Video. Hier als
Wiedergabesoftware die Windows Fotoanzeige sowie den Mediaplayer
angeben.

Vorteil von W8: Weniger Ressourcenhungrig, integrierter
Schadwarewächter, Einbinden von *.iso und *.vhd Dateien mit einem
Mausklick.

In einer Domäne gilt das nur für die Enterprise Version von W8, da
nur diese Direct Access darf. Unter W7 war das noch der Prof. und der
Ultimateversion erlaubt.

Dumm nur, dass es die W8 Enterpriseversion nicht zu kaufen gibt,
sondern nur als Abo im Zehnerpack aufwärts zu *richtig* gesalzenen
Preisen.

Fazit: W8 wird für Privatkunden richtig billig, und für berufliche
Anwender *richtig* teuer. Vorbei mit dem Kauf eines Notebooks mit
vorinstalliertem W8 Prof., ohne Direct Access wird kein
verantwortlicher Administrator ein Notebook ans Firmennetz lassen.
Gleiches gilt für Heimarbeitsplätze vom Desktop aus.

MSFT will mit Gewalt die kleinen und mittleren Firmenkunden in die
Cloud zwingen, egal was nationale Datenschutzrichtlinien
vorschreiben, und die großen Firmenkunden richtig abzocken. SBS 2011
war der letzte Small Business Server. Wer bis 75 Mann beschäftigt und
Exchange lokal vorhalten will, muss blechen, und zwar *richtig*.

Wer mehr Männlein und Weiblein beschäftigt, darf in Zukunft keine
Hardware mehr mit vorinstalliertem OS kaufen, weil *das
Sicherheitsmerkmal* Direct Access nicht mehr in frei verkäuflichen
Versionen enthalten ist.

Erst wenn Telekom und Co. flächendeckend IPv6 auch für Firmen
anbieten, kann Direct Acess per VPN nachgeahmt werden, und die
Abzockerei haein Ende.

G.-J.


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